Auto

Autos im amerikanischen Alltag: Etwas mehr darf’s gerne sein


Zwischen Statusbewusstsein und knappem Parkraum

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Zwei SUV, zwei Pickup-Trucks und drei Mittelklassewagen: So sieht der Parkplatz vor dem Apartment-Komplex in Pasadena aus, in dem sich meine Wohnung befindet, an einem Werktagabend um 23 Uhr. Vergleichen Sie das einmal mit dem, was Sie beim Blick auf die Straße in Deutschland geparkt sehen, wenn Sie beim Lesen des Artikels mal kurz aus dem Fenster schauen. Niedrige Benzinpreise sind es nicht, welche die Liebe der Amerikaner zum XXL-Auto erklären können, denn die haben sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdreifacht. Aber wie lässt sich diese Liebe denn sonst erklären?

Zunächst: Die USA sind ein Kontinent der «endlosen Weiten». Das verlockt zu langen Touren, die Straßen und Fahrbahnen sind breit genug angelegt. Auch die meisten Parkplätze sind auf große Autos ausgerichtet. Weiter: US-Amerikaner haben im Durchschnitt mehr Kinder als deutsche Familien, und für die Kinder ist die Freizeit zumeist perfekt durchorganisiert. Zu allen möglichen Aktivitäten müssen sie gefahren werden am Nachmittag, da nimmt man auch gerne mal die Nachbarskinder mit im Auto. Und insbesondere in…

Und die Räuberbraut fährt im Geiste mit ?


Chevrolet baut ein Auto, über dessen Form sich so herrlich schön streiten lässt.

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Dass das Gangsterpärchen Bonnie and Clyde in Chicago in den 30er-Jahren mächtig um sich geballert hat und so manchem bösen Buben, die letzte (Zünd-)Kerze ausgeblasen hat, dürfte nach gut sieben Jahrzehnten wohl von niemandem mehr in Frage gestellt werden. Indes: Fast möge man meinen, die fesche Räuberbraut und ihr Macho-Macker hätten es in erster Linie darauf abgesehen, sich selbst – oder besser gesagt, ihren fahrbaren Untersätzen – einen Denkmalssockel zu hinterlassen, den diese erst nach der Jahrtausendwende besteigen sollten.

Denn «Retro» ist mittlerweile angesagt bei der Gestaltung von Fahrzeug-Karosserien, die ins Auge fallen sollen. Um ihren Marktwert und ihr Interesse beim zahlenden Kunden nachhaltig zu erhöhen, versteht sich. Was Chrysler einst mit dem «PT Cruiser» begann, setzt Chevrolet jetzt mit dem «HHR» fort. «Heritage High Roof», dafür stehen die drei Buchstaben HHR, was ins Deutsche übertragen nichts anderes heißt als «Hochdacherbe.» Nun, das klingt zunächst weniger spektakulär als es in Wirklichkeit aussieht. Wo sich…

Neu auf unseren Straßen: Auto-Frühling 2008


Audi quattroporte Metroproject, BMW X6, Nissan Forum, Lancia Delta, Chevrolet Beat, Kia KND 4, Mercedes GLK, Lincoln MKT

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Audi quattroporte Metroproject Den Öko-Aktivisten sieht man ihr überhaupt nicht an. Die Front, mit markantem Kühlergrill, signalisiert Selbstbewusstsein mit einer Spur Aggressivität. In der Motorisierung gibt die Audi-Kleinwagenstudie quattroporte Metroproject aber konsequent den friedfertigen Umweltfreund. Unter der vorderen Haube arbeitet ein 1,4 Liter großer TFSI-Motor mit 110 kW/150 PS; auf der Hinterachse liefert ein 30 kW (41 PS) starkes Elektroaggregat in Beschleunigungsphasen bis zu 200 Nm zusätzliches Drehmoment. Zusätzlich ist der Elektromotor auch in der…

Das besondere Erlebnis


Auto-Welten

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Zehntausende Auto-Fans holen jährlich ihre Fahrzeuge vom Werk ab. Die erlebnisreiche Schlüsselübergabe lassen sich die Hersteller etwas kosten: exklusive Präsentationen, Einblicke in Forschung, Entwicklung, Design sowie Produktion. Die Autostadt Wolfsburg entstand so, das Audi-Forum in Ingolstadt oder die Opel-Welt in Rüsselsheim offerieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Nun auch BMW.

Die BMW-Welt will in München für Besucher und Gäste aus aller Welt ihre Marke erlebbar machen. In unmittelbarer Nähe zum Stammwerk, zum Museum und zur Konzernzentrale zeigen sie ihre Leidenschaft für den Automobilbau. Allein in den ersten 100 Tagen nach Eröffnung Mitte Oktober 2007 strömten über eine halbe Million Gäste dorthin. Im Auslieferungszentrum wurden 3.500 Autos ihren stolzen Besitzern übergeben. Die feierliche Zeremonie begeisterte. 700 Auto-Enthusiasten kamen allein aus den USA und nahmen so ihr…

Fahren mit sauberer Energie


Autos und Klimaschutz

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Allein die deutsche Automobilindustrie investiert 2008 rund 18,2 Milliarden Euro in FuE. Ziel: verbesserter Klimaschutz und CO2-freundlichere Fahrzeuge, also um kraftstoffeffizientere Diesel- und Otto-Motoren, um Abgasnachbehandlung und um alternative Antriebssysteme.

Der klassische Verbrennungsmotor ist auch künftig aktuell, heißt es bei Daimler. Ziel sei es, den Diesel so sauber wie den Ottomotor zu machen, und den Benziner so verbrauchsgünstig wie den Dieselmotor. Bluetec Dieselfahrzeuge könnten die weltweit strengsten Abgasgrenzwerte unterschreiten. Der im Forschungsfahrzeug F 700 vorgestellte DIESOTTO-Motor biete ideale Voraussetzungen, den Benziner so sparsam wie den Diesel zu machen. Weitere Verbesserungen bei Verbrauch und Emissionen können durch die Kombination von optimierten Verbrennungsmotoren wie Hybrid-Modulen erreicht werden.…

Wellness auf dem Campingplatz


Neue Trends im Urlaub

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Eine grüne Wiese am murmelnden Bach, morgens gemeinschaftliches Zähneputzen im zugigen Sanitärblock und abends lauwarme Ravioli aus der Dose? So funktioniert Camping schon lange nicht mehr. Moderne Unternehmen bieten in Deutschland heutzutage den Komfort großer Fünf-Sterne-Hotels: Wellnessbereiche mit thematischen Schwerpunkten, komplette Physiotherapie auf Krankenschein oder Spitzenküche mit Produkten aus der Region.

Ein gutes Beispiel ist das Kur- und Feriencamping Dreiquellenbad in Bad Griesbach. Wolfgang Hartl startete unter ungünstigen Bedingungen. Der gelernte Hotelkaufmann und -betriebswirt übernahm 1984 den bäuerlichen Betrieb und «musste was machen», denn Landwirt wollte er nicht werden. So entstand die Idee, einen Campingplatz mit Restaurant zu gründen: «Ich bin ja schließlich vom Fach.» Und da Bad Griesbach einen guten Ruf als Kurort zu verteidigen hatte, war es auch nicht abwegig, für die Campinggäste eine…

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