Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V.

Reise

Rodeln und Schneeschuhwandern in der Tiroler Wildschönau


Auf Kufen kurven

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„Niemals die Leinen loslassen. Sonst saust dir der Rodel davon und du schlitterst in den Tiefschnee“, rät Rodelfan Rainer Silberberger seiner kleinen Gästegruppe. Von Auffach sind die Kufenkratzer mit der Gondelbahn zum Schatzberg hinauf gefahren. Neben den Skipisten beginnt an der Bergstation die Rodelbahn nach Thierbach, von 1.850 Meter hinunter auf 1.200 Meter. Die Route auf der breiten, präparierten Forststraße teilen sie sich mit Skifahrern und Snowboardern. Für die Neulinge auf den Schlitten heißt das:…

Zu Gast in Quedlinburg


Historische Innenhöfe und mehr

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Quedlinburg, nördlich des Harzes: Wie im Märchen ist hier alles auf einer überschaubaren Fläche vorhanden: ein Burgberg mit einer ehrwürdigen Stiftskirche und einem Schloss, das ursprünglich Königspfalz war, später standesgemäßer Residenzort der Stiftsdamen und sich heute als Museum präsentiert. Läuft man den Sandsteinfelsen hinunter, gelangt man durch verwinkelte Gassen und Wege, gesäumt von verzierten, stolzen und liebevoll sanierten Fachwerkhäusern aus nicht weniger als acht Jahrhunderten auf einen von Rathaus und Stadtpfarrkirche gezierten Marktplatz. Die Roland-Statue…

Abwarten und Tee trinken


Mit Wulkje und Kluntje in Ostfriesland

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Kein Ostfriesenwitz! Rund 300 Liter Tee trinken die Ostfriesen jährlich, etwa das Elffache des deutschen Durchschnittsverbrauches. Damit sind sie Weltmeister, noch vor der Teetrinkernation Großbritannien mit 200 Liter pro Kopf und Jahr.

„Schauen Sie genau hin, was in den nächsten Sekunden mit ihrem Tee passiert!“ Celia Hübls Gäste blicken gebannt in die zierlichen Tassen, als die Ostfriesin ein wenig Sahne in den Assamtee gibt. „Am Tassenrand und symbolhaft entgegen des Uhrzeigersinns: Beim Teegenuss halten wir für Momente die Zeit an.“ Zunächst passiert … nichts. Doch nur Sekunden später breitet sich die Sahne explosionsartig in dem bernsteinfarbenen Getränk aus. Hübl: „Nun sehen wir die typischen Sahnewölkchen, auf Ostfriesisch…

100 Jahre Technik vom Pflug bis zum Flugzeug


Die Sammlung Kiemele in der Ostalb

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Dort, wo die „Idyllische Straße“ in der Ostalb ihren südlichen Wendepunkt markiert, ist die Besiedlung karg, auf den flachen Höhenzügen bläst ein kalter Wind im Winter, die Dörfer liegen weit auseinander, gut ausgebaute Straßen verbinden sie. Hier in Eschach-Seifertshofen wohnt die Familie Kiemele seit Generationen. Landwirte ursprünglich allesamt.

Eugen Kiemele, geboren 1937, war auch Landwirt aus Tradition. Er kennt sich folglich mit Technik und Mechanik bestens aus, reparierte nicht nur sein eigenes landwirtschaftliches Gerät samt Traktoren, sondern auch das anderer Bauern im ganzen Umkreis. Er hat ein großes Herz für alles, was sich auf Land, Schiene und in der Luft bewegt, sieht auch heute noch nach dem Rechten, das ansonsten sein Sohn Hans verwaltet, pflegt und sogar erweitert. Auf fast 3 Hektar Gesamtfläche…

Das »Weiße Gold« vom Bregenzerwald


Ein ganz besonderes Milchprodukt

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Ein Teil des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg wird von der Region Bregenzerwald bedeckt. Eine bergige, teils auch alpine Landschaft mit großen, blumenreichen Weidelandflächen, munteren Flüsschen und etlichen Seen. Das Thema Landwirtschaft wird hier nicht nur groß geschrieben, sondern auch unter ökologischen und ökonomischen Ansprüchen in Taten und Produkte umgesetzt. Gut ausgebaute, schöne, kurvenreiche Landstraßen führen dorthin. Für Touristen ein erholsames und lohnendes Ziel.

Die »KäseStraße Bregenzerwald« erhält ihren Charakter durch Milch liefernde Almen und Alpen, durch Sennereien, teils in privaten Kleinbetrieben, teils in Dorfsennereien, in denen sich Bauern zusammengeschlossen haben. Inmitten der Region liegt Hittisau, die alpenreichste Gemeinde ganz Österreichs, wo ein kleines aber feines »Alpsennerei-Museum« zur Information und zum Verweilen einlädt. Das örtliche Tourismusbüro koordiniert die Termine. Alfred Bechter war 57 Jahre lang Senn, hat alle beruflichen Stationen erfolgreich absolviert, wurde dann Meistersenn. Heute, im Rentneralter, gibt…

Theo, wir fahr’n…


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Warum Vicky Leandros einst mit ihrem Theo unbedingt nach Łòdz und nicht nach Warschau wollte, ist für Boguslaw Szubert klar: „Wir haben den längsten Boulevard Europas mit der größten Dichte an Bars und Klubs, interessanten Museen, schönen Parks und das größte Einkaufs- und Erlebniszentrum in ganz Polen“, erklärt der Stadtführer stolz und lenkt zielstrebig Richtung Altstadt.

Mitten auf der Ulica Piotrkowska, die quirlige Flaniermeile, die sich knapp fünf Kilometer durch die Altstadt zieht. haben sich drei in Bronzegegossene Textilbarone um einen Tisch versammelt. „Diese drei Herren haben mit ihren Zukunftsvisionen aus der unbedeutenden Kleinstadt ein wichtiges Wirtschaftszentrum gemacht“, erklärt Boguslaw Szubert. Auf Schritt und Tritt wandeln wir auf den Spuren der Patrioten, die das einst verschlafene 200- Einwohner-Nest im 19. Jahrhundert zu einer Textilmetropole mit rasantem Aufschwung verwandelt haben. Die prachtvollen…

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