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Johnny, tout simplement


Zum Tod von Johnny Hallyday

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Jener Tante, die mir schon Gunter Gabriel hatte madig machen wollen (vgl. meinen Nachruf in KÜS magazin 52), war auch Johnny Hallyday ein Gräuel. Dass für ihn nun ein Nachruf geschrieben werden muss, wie zuletzt an dieser Stelle, ist traurig, jedoch Anlass für eine angemessene Würdigung.

„Der ist Yé Yé“: Sie erbrach ihren Kommentar mehr, als dass sie ihn sprach. Aus dem Munde meiner beflissenen Tante klang das wie „Der ist bekloppt“ oder „Sowas zu hören, ist gesundheitsschädlich“. Was die Faszination nur vergrößerte, weil das Geschmähte mehr reizt als das Empfohlene. Welcher Teenager trinkt schon Karottensaft, wenn er ein Colabier haben kann. Das war 1978, und in Deutschland hatte der französische Superstar gerade mit „J’ai oublié de vivre“ einen Hit gelandet.…

Olympiasieger Fabian Hambüchen im Gespräch


Das Gefühl, alles auf einmal ausprobieren zu wollen

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Weltmeister, Olympiasieger, Sportler des Jahres, Teenie-Schwarm und ... Rentner, mit 30. Deutschlands Turn-König Fabian Hambüchen ist nach dem Ende seiner erfolgreichen Karriere im Dezember 2017 ein gefragter Mann.

Vor allem ist er offen für alles, was das Leben ihm jetzt bietet und was ihm vorher verwehrt blieb. Die Hälfte seiner 30 Jahre verbrachte der Mann aus Wetzlar in der Turnhalle. Im Gespräch mit KÜSmagazin gab er preis, was 15 Jahre Kunstturnen auf höchstem Niveau aus einem Körper machen und worauf er sich jetzt am meisten freut. „Ich habe es selbst so gewollt“, beteuert er. Obwohl sein Vater sein Trainer war, sei er von…

Bastian Bielendorfer, das ewige Lehrerkind


Von Pädagogen „umzingelt“

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Bastian Bielendorfer ist in seiner Familie nur so von Lehrern umzingelt! Die Mutter unterrichtet in seiner Grundschule, der Vater an seinem Gymnasium, der Onkel ist dort sogar Rektor. Die Berufswahl zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Familie. Und das prägt gewaltig. Mit seinem neuen Buch „Papa ruft an – Standleitung zum Lehrerkind“ veröffentlicht er bereits sein viertes Buch über sein Leben als Lehrerkind (Piper Verlag). Als Comedian steht er mit seinem Programm „Das Leben ist kein Pausenhof“ auf den Bühnen der Republik. Wir haben ihn getroffen und ihm einige Fragen gestellt.

KÜS „Kann ich aufs Klo gehen?“ „Ich weiß nicht, ob du das kannst; aber du darfst!“ Wie oft hast du diese typische Lehrerantwort in deinem Leben gehört? Bielendorfer Unzählige Male – besonders bei jedem Urlaub! Aber ich habe wohl schon ALLE Floskeln gehört die Lehrer von sich geben, denn in meiner Familie sind tatsächliche ALLE Lehrer, nicht nur meine Eltern! KÜS Du bist studierter Psychologe. Hast du dir mal überlegt, selbst Lehrer zu werden? Warum…

Ein Traum mit eineinhalb Beinen, aber ganzem Herzen


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Wie aus einem jungen Mann, der noch eine zehnprozentige Überlebens­chance besaß, der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für Amputierte wurde.

Vor ein paar Jahren „zu 90 Prozent tot“, heute Leistungssportler und Kapitän einer deutschen Fußball-Nationalmannschaft, die „etwas anders ist als Andere“. Die Geschichte von Christian Heintz, der nach einem schweren Verkehrsunfall im Jahr 2010 nach damaliger Meinung der Ärzte eine „Überlebenschance von zehn Prozent“ besaß und heute Kapitän der deutschen Fußball-Amputierten-Nationalmannschaft ist, liest sich wie das Drehbuch eines Kino-Streifens. Dabei ist es nichts anderes als blanke Realität und die Geschichte vom Kampf eines jungen Menschen,…

KÜS: Feinstaubplakette häufig Fallstrick bei HU


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Die Feinstaubplakette kann bei der Hauptuntersuchung zum Fallstrick werden, besonders wenn eine farblich inkorrekte Plakette im Spiel ist. In der KÜS-Mängelstatistik 2016 ist die Feinstaubplakette insgesamt 54.513 mal bemängelt worden. Bei 2,1 Millionen Hauptuntersuchungen an Pkw wurde in 30.824 Fällen beanstandet, dass das Kennzeichen auf der Plakette nicht zu lesen sei. Auf Platz 2 der Statistik folgen 22.296 Fälle, bei denen ein falsches Kennzeichen auf der Plakette eingetragen ist. 1.393 Feinstaubplaketten hatten die falsche Farbe,…

Trend-Tacho


Autofahrer wollen beim Ölwechsel mitreden

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Der regelmäßige Ölwechsel gehört so selbstverständlich zum Auto wie das Lenkrad und die Reifen. Wie steht es ums Kundenverhalten, wenn ein Ölwechsel ansteht? Der KÜS Trend-Tacho hat in einer repräsentativen Umfrage zum Thema herausgefunden: Heute wollen die Autofahrer beim Ölwechsel in der Werkstatt mitreden. Noch vor rund zehn Jahren war die Werkstatt Hauptentscheider beim Öl.

Kundenverhalten deutlich anders als vor zehn Jahren Was eingefüllt wurde, entschied der Fachmann. Ein Gespräch darüber fand im Jahr 2005 bei 83 % nicht statt. 2017 ist der Wert des stummen Öl-Einfüllens auf 55 % zurückgegangen. Bei 29 % haben die Werkstätten die Kunden in Bezug auf das Öl angesprochen (2005: 9 %), 16 % der Kunden haben selbst nachgefragt (2005: 9 %). 62 % der Befragten wurde beim letzten Wechsel in der Werkstatt zwei…

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