Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V.

Auto

Mängelzahlen aus KÜS-Hauptuntersuchungen bestätigen Statistiken


Auch technische Mängel sind Gründe für Verkehrsunfälle mit Personenschäden

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Auf unseren Straßen sind nach wie vor die Menschen und ihr Verhalten die Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Zu hohe Geschwindigkeit, zu riskante Fahrweise, Alkohol am Steuer – die Gründe sind bekannt. Sie werden jedes Jahr aufs Neue in zahlreichen Statistiken erfasst. Aber auch technische Mängel haben einen Anteil am Unfallgeschehen. Die Anzahl ist zwar weniger groß aber dennoch beachtenswert.

Das Statistische Bundesamt hat kürzlich seine Zahlen zum Unfallgeschehen auf unseren Straßen für das Jahr 2016 veröffentlicht. Bei allen von der Polizei erfassten 2.585.191 Unfällen wurden insgesamt 308.100 Verkehrsunfälle mit Personenschaden registriert. Neben den Ursachen wie etwa überhöhte Geschwindigkeit oder Fahren unter Alkohol- oder Rauschmitteleinfluss wurden auch die Zahlen erfasst die technische Mängel und Wartungsmängel als Grund für einen Verkehrsunfall belegen. Mit dieser Ursache wurden im Jahr 2016 insgesamt 3.576 Unfälle mit Personenschaden gezählt. Dabei…

Marktbetrachtung: Minicars


Aygo auf Goldkurs

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Seit der Einführung des smart versuchen fast alle Hersteller die Minicarklasse mit frischen Fahrzeugen zu versorgen. Im letzten Jahr wurden hierzulande knapp 237.000 Winzlinge neu zugelassen. Zu dieser Klasse gehören unter anderem Fahrzeuge wie der Fiat 500, Hyundai i10, Opel Adam, smart fortwo und VW up! um nur die fünf Zulassungsstärksten zu nennen.

„Es wird sicher ein paar Fahrzeugsegmente geben, deren Fortbestand in Zukunft nicht völlig gesichert zu sein scheint. In der Biologie würde man dies als endangered species, gefährdete Arten, bezeichnen. Dazu gehören die großen Luxuslimousinen ebenso wie die schweren SUV. Kleine, verbrauchsarme Minis für die Anforderungen der Städte, mit geringem Platzbedarf und Verbrauch sowie genügend Konnektivität, um das Fahren angenehm zu machen und auch mal eine längere Strecke zurückzulegen. Diese Kleinstwagen werden noch lange unser Straßenbild…

Verbrauch: Große Geländewagen


Lexus und Volvo auf Sparflamme

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Rationale Argumente in Bezug auf die großen Geländewagen anzuwenden, macht keinen Sinn. Die Klientel ist hierfür geradezu beratungsresistent und weiß obendrein selbst um die Nachteile. Letztlich zählen mehr als bei anderen Fahrzeugkäufen die emotionalen Argumente wie Prestige und schiere Größe des Fahrzeuges.

Fairerweise muss man als objektives Kriterium auch die erhöhte, übersichtliche Sitzposition und die geringeren Verletzungsrisiken bei einem Unfall hervorheben. Dennoch hat man es mit Fahrzeugen zu tun, bei denen der Reifenersatz und die Anschaffung von Winterkompletträdern schneller ins Geld gehen als bei herkömmlichen Automobilen. Und nicht zuletzt ist der Verbrauch aufgrund des erhöhten Luftwiderstandes und des höheren Gewichts höher als bei den Pkw-Modellen mit identischer Motorisierung. Den Normverbrauch der großen Geländegänger hat Jato Dynamics näher…

Alex und das Buschtaxi


Im Zeichen des Toyota Land Cruiser

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Wenn man den Satz liest „Einer tanzt auf vielen Hochzeiten“, ist man geneigt zu denken: Besser wäre wohl weniger, also mehr Konzentration auf Wesentliches. Bei Alexander Wohlfarth, von Freunden schlicht Alex genannt, seines Zeichens diplomierter Wirtschaftsingenieur und seit 1974 auf dieser bunten Welt, kommt der Chronist aber ins Grübeln.

Wohlfarth befasst sich in der Tat mit weit mehr Themen und Tätigkeiten als es ein normaler Bürger schaffen könnte. Zum Einen führt er ein mittelständisches Unternehmen, zum Anderen ist er quasi Spiritus Rector der Internet-Community buschtaxi.net. Dennoch lebt er seine ganz eigene Philosophie, die sich auf das Wesentliche im privaten und beruflichen Spektrum konzentriert. So lernte er bereits in jungen Jahren Begriffe wie: Kalkulation, Organisation, Rechnungs-/Vertragswesen und Kommunikation in ihren jeweiligen Bedeutungen mit Leben und…

50 Jahre NSU Ro80


Kein Auto für Wankelmütige

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„Bedenke, ich bin etwas Besonderes. Ein NSU Ro80. Und ich – ich habe ihn geliebt. Bis zum siebten Motor. Im dritten Jahr.“ So lautet vor 14 Jahren das Fazit von Filmemacher und Ro80-Fan Georg Bense im KÜSmagazin. Seine Liebeserklärung gilt einem Auto, das 1967 fast so viel Aufsehen erregt wie die Hochzeit von Elvis Presley mit Priscilla Beaulieu. Denn der Ro80 rockt vor 50 Jahren die Bühne auf der Frankfurter IAA wie kein anderes Auto. Mit der Wankelmotor-Limousine scheint das Unternehmen aus Neckarsulm in der Hochphase der Kreiskolben-Euphorie Ende der 1960er-Jahre das große Los gezogen zu haben. Den ersten Serien-Pkw mit der revolutionären Motorentechnik, den Wankel Spider, hatte NSU bereits auf der 1963er-IAA präsentiert.

Der Erfinder des Kreiskolben-Prinzips, Felix Wankel (1902 bis 1988) und die NSU-Verantwortlichen haben allen Grund stolz auf ihr jüngstes Baby zu sein. Alles am Ro80 ist futuristisch: Der Zweischeiben-Rotationskolbenmotor mit einem Arbeitsvolumen von zweimal 497,5 Kubikzentimetern ebenso wie die halbautomatische Dreigangschaltung und der Frontantrieb. Beim Hochdrehen klingt der 115 PS starke Ro80-Motor im Vergleich zu herkömmlichen Hubkolbenmaschinen wie ein Flugzeugtriebwerk beim Start. Leider ist auch sein Durst entsprechend hoch: Verbräuche von über 15 Litern je…

100 Jahre Zündapp


Eine Geschichte wie eine Sinuskurve

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Die wechselvolle Geschichte von Zündapp gleicht der anderer deutscher Motorrad- und Automobil-Hersteller bis zu ihrer Aufgabe. Erfolg und technische Entwicklungen stellen sich wie eine Sinuskurve in den folgenden Dekaden nach der Gründung bis zur Werksschließung dar. »Zünder und Apparatebau GmbH«, dafür steht das Akronym Zündapp, dessen Ursprung nun genau 100 Jahre alt ist. 1917, es herrscht der erste Weltkrieg. Der in Nürnberg beheimatete Unternehmer Fritz Neumeyer gründet mit der Friedrich Krupp AG (Essen) und der Firma Gebr. Thiel (Ruhla/Thüringen) eine Firma zur Herstellung von Artilleriezündern für die Rüstungsindustrie.

Die Erfolgsgeschichte endet jedoch bereits schon ein Jahr später mit dem Ende des ersten Weltkriegs. Nach dem Ausscheiden der beiden Partnerunternehmen ist Neumeyer als Alleingesellschafter für die Fortführung des Namens Zündapp verantwortlich. Um die Firma überleben zu lassen, fertigt er Schreibmaschinen, Schrauben sowie Anlasser und Lichtmaschinen für Kraftfahrzeuge. Neumeyer erkennt während eines Besuchs der Berliner Automobil- und Motorradausstellung 1921 den Bedarf an Mobilität Dafür geeignet erscheint ihm ein preiswertes Motorrad. In dem nun umfirmierten Unternehmen…

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