Auto

Wertstabilität – Große SUV mit Allradantrieb


Audi, BMW und Mercedes haben die Nase vorne

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Geländewagen und SUV werden meist gekauft, um sich von der »Masse alltäglicher Fahrzeuge« abzuheben. Eher selten wird die überlegene Fahrtüchtigkeit abseits der Straße genutzt, einfach mangels Gelegenheit. Diese Fahrzeuge bieten neben einer Festungssituation und prominenteren Fahrerposition die bessere Übersichtlichkeit. Auf der anderen Seite konsumieren sie mehr Kraftstoff im Vergleich zu herkömmlichen Pkw oder Kombi schon allein durch das höhere Fahrzeuggewicht. Im letzten Jahr wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt knapp 928.000 Exemplare dieser Gattung neu zugelassen. Das bedeutet, dass in Deutschland jede dritte Neuzulassung ein SUV beziehungsweise Geländewagen war.

Wie sieht es aber mit der Wertbeständigkeit in dieser Klasse aus? Die Prognose-Spezialisten von Bähr & Fess Forecasts mit Sitz in Saarbrücken haben die Restwerte ausgewählter Modelle dieser Spezies bei einer Haltedauer von vier Jahren und einer Gesamtlaufleistung von 80.000 Kilometer näher unter die Lupe genommen (siehe auch Tabelle). Die direkten Konkurrenten Audi, BMW und Mercedes liefern sich in diesem Segment ein intensives Gefecht, das zumindest in Puncto Wertstabilität knapp zugunsten der Ingolstädter und Stuttgarter…

Verbrauchswerte: Kompaktklasse


Unterschiede von mehr als fünf Liter

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Fast 1.100 Modellversionen von 26 Herstellern stehen derzeit in der Kompaktklasse zum Verkauf in Deutschland parat, darunter knapp 380 Fahrzeuge mit Dieselantrieb. Jedes fünfte, von Januar bis November 2020, neuzugelassene Fahrzeug in Deutschland kam aus der Kompaktklasse. Die Hitliste der Neuzulassungen führt der VW Golf mit knapp 122.900 Einheiten an. Für den Ford Focus entschieden sich rund 49.200 Käufer, der Škoda Octavia konnte knapp 46.900 Kunden für sich gewinnen. Den Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß in der…

25 Jahre Porsche Boxster


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Was hatten sich die Vierzylinder-Porsche 914 und 924 trotz konkurrenzloser Verkaufserfolge alles gefallen lassen müssen: Von »Hausfrauen-Porsche« oder gar »Porsche für die Tochter« sprachen nicht wenige Neider. Ein Problem, mit dem sich der vor 25 Jahren präsentierte Boxster (Typ 986) als damals preiswertestes Porsche-Modell nicht auseinandersetzen musste. Stellte dieser aufregend gezeichnete Roadster mit wassergekühltem Sechszylinder-Boxer in Mittelmotorbauweise doch von Beginn klar: Hier kommt eine Fahrspaßmaschine, deren Konzept an Kult-Klassiker aus den Roaring Fifties erinnert.

Erinnerungen also an den Porsche 356 Speedster, den 550 Spyder von Hollywood-Superstar und Hobby-Rennfahrer James Dean oder den unter Hans Herrmann siegreichen 718 RS 60 Spyder also. Dazu passte eine Porsche-Werbekampagne für den Boxster: „Bevor Sie sich in die Tochter verlieben, schauen Sie sich die Mutter genauer an.“ Vor allem aber war es das 1996 beim Boxster von Porsche erstmals umgesetzte Gleichteilekonzept, das 1997 auch in den großen Bruder 911 (Typ 996) Eingang fand und…

Unterwegs im Donkervoort D8 GTO-JD70


der »fliegende« Holländer

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Es ist zum verrückt werden! In welche Richtung man aus Lelystad auch hinausfährt, nirgendwo findet man eine Kurve. Und auch keine Steigung. Und erst recht nicht beides zusammen. Denn Lelystad liegt in der Provinz Flevoland, jenem Teil der Niederlande, den die Holländer komplett dem Meer abgerungen haben. Deshalb ist die Landschaft dort noch flacher und die Straßen sind noch gerader, als sie es bei unseren nordwestlichen Nachbarn ohnehin schon sind.

Und ausgerechnet hier baut Donkervoort einen Sportwagen, der sehnsüchtiger nach Kurven und Kuppen giert als jedes andere Auto. Der auf 70 Exemplare limitierte Donkervoort D8 GTO-JD70 ist exklusiver als die meisten Italiener und Engländer – und kostet doch mit einem Grundpreis von 198.000 Euro weniger. Firmenchef Joop Donkervoort hat das Auto zu seinem 70. Geburtstag auf die Räder gestellt. Der GTO-JD70 ist aber nicht nur ein Geburtstagsgeschenk des Firmengründers an sich selbst bzw. an Automobilisten…

Der Bio-Bolide


Elektroauto aus Recycling-Material: Pilotprojekt der TU Eindhoven

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Elektroautos sollen in Zukunft helfen, CO2-Emissionen zu senken. Allerdings steht deren Produktion unter Umweltaspekten immer wieder unter Kritik – etwa dadurch, dass diese viel schädliches Klimagas mit sich bringt. Wie sich dieser Teil der Emissionen senken lässt, will das Ecomotive-Team der TU Eindhoven praktisch erforschen. Das 20-köpfige Team der Technischen Universität hat deshalb mit »Luca« ein erstes Recycling-Elektroauto auf die Räder gestellt, welches in naher Zukunft sogar eine Straßenzulassung erhalten soll.

Sitzbezüge aus Kokosfasern und Pferdehaar Demonstrieren wollen die Studenten mit dem Fahrzeug, dass sich große Teile der Fahrzeugstruktur aus umweltschonenden Abfallprodukten fertigen lassen, was unter anderem auch für deutlich weniger Klimagas sorgt. Zum Bau des Zweisitzer-Coupés Luca wurden unter anderem Recycle-Alu sowie einem Wiederverwertungskreislauf zurückgeführter Plastikmüll genutzt. Letzterer dient auch als Grundlage für einen speziellen Verbundwerkstoff mit Flachs, der für die Chassis-Struktur verwendet wurde. Für die Karosserieteile wurde das neuartige, biobasierte Material UBQ eingesetzt, welches…

Bentley verabschiedet den Mulsanne


Palast auf Rädern

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Mit dem Mulsanne hat Bentley 2020 ein Auto vom Markt genommen, das viel gemein hatte mit der Monarchie im Allgemeinen und den Windsors im Besonderen. Schließlich war das frühere Flaggschiff der Briten ebenso exklusiv wie exzentrisch und wirkte immer ein wenig aus der Zeit gefallen. Obwohl Konzernmutter VW ihn regelmäßig modernisiert hat.

Exklusiv, exzentrisch und ein wenig aus der Zeit gefallen. Dass die Wurzeln des Wagens ins Jahr 2005 zurückreichen, als die Entwicklung für den Nachfolger des noch mit dem Rolls-Royce Silver Seraph blutsverwandten Arnage begonnen hat, und dass der Mulsanne bereits seit 2009 auf dem Markt ist, sieht man dem royalen Riesen zumindest von außen nicht an. Denn nach wie vor – oder vielleicht sogar mehr denn je – imponiert der Mulsanne bei der Ausfahrt zum…

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