Auto

Gebraucht sein, neu aussehen: Secondhand-Autos in Japan


In Japan ist das Auto nie ein reiner Gegenstand der alltäglichen Nutzung

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«Mein Auto soll zuverlässig fahren und mich wenig Zeit kosten. Ich lasse fällige Inspektionen zeitig machen, nehme Termine für Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung penibel wahr und fahre beim Verdacht auf einen Defekt lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bei der Werkstatt meines Vertrauens vor. Ansonsten ist das Auto für mich ein reiner Gebrauchsgegenstand.» Wer so pragmatisch denkt, fasst beim Autokauf ganz selbstverständlich Jahreswagen und Gebrauchte in den Blick. Eine so deutliche Abkehr vom Automobil, das neben seinem Nutzwert natürlich gefallen und ein Stück weit auch Statussymbol sein muss, ist hierzulande vielleicht nicht die Regel, aber keineswegs allzu selten.

Mit dem Auto unterwegs in Japan Japanische Schnellstraßen zählen zu den modernsten weltweit. Überall gibt es intelligente Verkehrsleitsysteme, die Höchstgeschwindigkeit in den Wohngebieten beträgt 40 km/h, auf Schnellstraßen sind es 80 km/h. In der City von Tokio beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit am Tage 6 km/h (kein Druckfehler!). Heißt: In Japan wird diszipliniert – insbesondere: langsam – gefahren. Den Handel mit Gebrauchtwagen teilt sich im Großraum Tokio eine ‘handverlesene’ Anzahl von Händlern. Ganz anders in Japan. Wie…

150 Jahre Peugeot


Gut gebrüllt, Löwe!

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Der Löwe, der die Motorhaube jedes neuen Peugeot ziert, zählt zu den bekanntesten Markenlogos überhaupt. Vor genau 150 Jahren tauchte er zunächst auf Sägeblättern auf, heute ist er das Bindeglied zwischen den Produkten eines Weltkonzerns, der bereits über 50 Millionen Automobile hergestellt hat.

Wenn man versucht, sich in die Anfangszeit der Marke Peugeot am Beginn des 19. Jahrhunderts zurückzuversetzen, glaubt man das Rauschen eines Baches zu hören, der das mächtige Rad einer Getreidemühle antreibt. Sie verrichtet ihr Tagwerk in der kleinen französischen Ortschaft Hérimoncourt, rund 100 Kilometer westlich vom schweizerischen Basel gelegen. Betrieben wird sie von den Gebrüdern Jean-Frédéric und Jean-Pierre Peugeot, die einer Müller-Familie aus der Region Montbéliard entstammen. Ab 1810 betreten die beiden Neuland und bauen…

Träume aus Chrom und Rost in Hamburgs Hafencity


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«Wir wollen den Sprung von der doppelten Nockenwelle zur Verbindung von Automobil und Kultur schaffen», sagt Martin Schröder, Kurator der Ausstellung «Prototyp – Personen. Kraft. Wagen.»

Es war ein Lebenstraum, den sie mit Energie und Ausdauer verfolgten. Doch jetzt, nach gut 15 Jahren, müssen Oliver Schmidt (34) und Thomas König (36) einsehen, dass sie ihre großen Pläne, genau genommen verfehlt haben. 1992 beschlossen wir: «Als 30-Jährige setzen wir uns große Zylinder auf und genießen ein komfortables Dasein als Museumsdirektoren», erzählt Oliver Schmidt. Tatsächlich brauchten die beiden Liebhaber historischer Automobile aus Hamburgs Elbvororten fünf Jahre länger – und korrigierten ihr Berufsziel während…

Kooperationen: Wertverlust-Prognosen im Vergleich


Gleiches ist nicht immer gleich

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Auch ein nicht unbekanntes Unternehmen «in Gelb» hat rechtzeitig vor dem Börsengang die Bedeutung von Bruderpaaren – wenn auch ungleichen – erkannt. Während sich bei den Gottschalk-Brüdern die Nasenprofile doch sehr ähneln, sind inzwischen bei vielen Automobilen die Plattformen, sprich: Chassis, Antriebsstrang identisch. Hinzu kommt ein wenig plastische Chirurgie in Gestalt von markentypischen Accessoires sowie Retuschen an der Karosse – fertig ist das Markenimage und der mehr oder weniger individuelle Auftritt, so wie bei den Konzernbrüdern Kia cee'd und Hyundai i30.

Und dann gibt es noch die herstellerübergreifenden Kooperationen, die Automobile entstehen lassen, die sich oftmals nur im Markenlogo unterscheiden: Optisch und technisch beinahe identisch, werden lediglich Marken-Spezifika im Interieur und Exterieur hinzugefügt und die Rezeptur für die Vermarktung ist fertig. Gleiches unternimmt Opel und Suzuki mit dem Agila/Splash. Aber auch Citroën, Peugeot und Toyota kommen mit ihrem französisch-japanischen Drillingen C1, 107 und Aygo daher. Unter der qualitativen Federführung von Toyota entstehen in Tschechien drei baugleiche…

Das zweite Leben von «Amore mio». Fiat 500 «alt» und «neu»


Friseurmeister Bernd Schmidt liebte seinen alten Fiat 500 und ist vom Nachfolger begeistert

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Es geht doch nichts über die erste Liebe. Egal, ob sie nun auf zwei Beinen oder auf vier Rädern daherkommt. Was hält, das hält. Ein Leben lang. Das war auch bei Bernd Schmidt so. Mit 19 Jahren «machte» der heute 54-jährige Friseurmeister aus dem kleinen Hunsrückstädtchen Hermeskeil, zwischen Trier und Saarbrücken gelegen, seinen Führerschein. Das erste eigene Fahrzeug ließ nicht lange auf sich warten. Ein Fiat 500, Baujahr 1957, giftgrün, 19 PS «stark». Ein rassiger…

60 Jahre Porsche


Den eigenen Traumwagen selbst bauen

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Am 8. Juni 1948 erhielt der erste Porsche-Prototyp mit der Fahrgestellnummer 356-001 seine Straßenzulassung.

«Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen», erklärte Ferry Porsche seine eigene Philosophie. Und bis zum heutigen Tag prägt dieser besondere Tüftler- und Pioniergeist die Philosophie des Unternehmens. Mit dem viertürigen – Gran Turismo genannten – Panamera soll sie 2009 ihre weitere Fortsetzung finden. Buchtipp Auf drei Bände ist das umfassende Werk von Karl Ludvigsen angelegt, das den…

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