Auto

Demokraten ganz patriotisch: Regierungschefs und ihre Dienstwagen


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Selten ist die Entwicklung von der Nominierung bis zur gewonnenen Wahl bei einem US-Präsidenten mit so viel Spannung verfolgt worden wie im Falle von Senkrechtstarter Barack Obama. Wie viele Neuerungen der neue Mann in Washington um- und durchsetzen wird, kann sicherlich erst nach einiger Zeit im Amt beurteilt werden. In welchem neuen Dienstwagen der mächtigste Mann der Welt künftig unterwegs ist, wurde dagegen pünktlich zur Amtseinführung bekannt.

Ein komplettes mobiles Büro gehört zu der speziellen Präsidenten-Version ebenso wie das Siegel des US-Präsidenten zwischen den Rücksitzen und in den Türverkleidungen. Am vorderen rechten Kotflügel wird die US-Flagge zu sehen sein und am linken das Präsidentenbanner, wenn Barack Obama sich an Bord befindet. Bis ins frühe 20. Jahrhundert reicht die Cadillac-Tradition zurück, Limousinen für amerikanische Präsidenten zu bauen. Bevor der Wagen an der Spitze der Parade zum Amtssitz fahren konnte, musste er nach einem…

Sin(n)fonie zwischen Eleganz und Eruption – Der Audi R8


Mit dem neuen R8 taucht Audi in die Welt der Supersportwagen ein – Handy-Gewitter für den «Franken-Lambo»

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Fabian ist erst 12, und von der Erstkommunion gerade einmal so weit entfernt wie der Autor dieser Zeilen vom Vorruhestand. Was aber nicht zwangsläufig heißen muss, dass mein nicht weg zu diskutierender Vorsprung an Jahren auch zu einer Überlegenheit bei elementaren geistigen Auseinandersetzungen wie etwa beim Auto-Quartett führen muss. Wenn ich ehrlich bin, habe ich dabei – ohne zu schummeln, versteht sich – schon vor Jahren ziemlich alt gegen ihn ausgesehen. Alles rund um das Thema Automobil muss er wohl mit der Muttermilch aufgesogen haben, und die wechselnde Palette meiner Testwagen ist für ihn mittlerweile längst nichts anderes mehr als eine würdige Diskussionsgrundlage unter Männern und Experten. Gleichberechtigt, versteht sich, denn er ist ja schon 12.

Dann aber kam es, wie es kommen musste, und ich muss gestehen, dass genau das eingetreten ist, was eigentlich zu erwarten war. Der Junior-Experte war erst einmal ruhig, ehrfürchtiges Schweigen mischte sich mit ungläubigem Staunen und der gaaaaanz vorsichtig formulierten Frage: «Du nimmst mich doch mal mit?» Was macht eigentlich das Besondere aus an einem Auto aus deutscher Manufaktur, wenn es mehr Aufsehen erregt als eine «bella macchina» aus Maranello? Oder, einfacher gefragt: Warum setzt…

150 Jahre Peugeot


Gut gebrüllt, Löwe!

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Der Löwe, der die Motorhaube jedes neuen Peugeot ziert, zählt zu den bekanntesten Markenlogos überhaupt. Vor genau 150 Jahren tauchte er zunächst auf Sägeblättern auf, heute ist er das Bindeglied zwischen den Produkten eines Weltkonzerns, der bereits über 50 Millionen Automobile hergestellt hat.

Wenn man versucht, sich in die Anfangszeit der Marke Peugeot am Beginn des 19. Jahrhunderts zurückzuversetzen, glaubt man das Rauschen eines Baches zu hören, der das mächtige Rad einer Getreidemühle antreibt. Sie verrichtet ihr Tagwerk in der kleinen französischen Ortschaft Hérimoncourt, rund 100 Kilometer westlich vom schweizerischen Basel gelegen. Betrieben wird sie von den Gebrüdern Jean-Frédéric und Jean-Pierre Peugeot, die einer Müller-Familie aus der Region Montbéliard entstammen. Ab 1810 betreten die beiden Neuland und bauen…

Träume aus Chrom und Rost in Hamburgs Hafencity


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«Wir wollen den Sprung von der doppelten Nockenwelle zur Verbindung von Automobil und Kultur schaffen», sagt Martin Schröder, Kurator der Ausstellung «Prototyp – Personen. Kraft. Wagen.»

Es war ein Lebenstraum, den sie mit Energie und Ausdauer verfolgten. Doch jetzt, nach gut 15 Jahren, müssen Oliver Schmidt (34) und Thomas König (36) einsehen, dass sie ihre großen Pläne, genau genommen verfehlt haben. 1992 beschlossen wir: «Als 30-Jährige setzen wir uns große Zylinder auf und genießen ein komfortables Dasein als Museumsdirektoren», erzählt Oliver Schmidt. Tatsächlich brauchten die beiden Liebhaber historischer Automobile aus Hamburgs Elbvororten fünf Jahre länger – und korrigierten ihr Berufsziel während…

Kooperationen: Wertverlust-Prognosen im Vergleich


Gleiches ist nicht immer gleich

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Auch ein nicht unbekanntes Unternehmen «in Gelb» hat rechtzeitig vor dem Börsengang die Bedeutung von Bruderpaaren – wenn auch ungleichen – erkannt. Während sich bei den Gottschalk-Brüdern die Nasenprofile doch sehr ähneln, sind inzwischen bei vielen Automobilen die Plattformen, sprich: Chassis, Antriebsstrang identisch. Hinzu kommt ein wenig plastische Chirurgie in Gestalt von markentypischen Accessoires sowie Retuschen an der Karosse – fertig ist das Markenimage und der mehr oder weniger individuelle Auftritt, so wie bei den Konzernbrüdern Kia cee'd und Hyundai i30.

Und dann gibt es noch die herstellerübergreifenden Kooperationen, die Automobile entstehen lassen, die sich oftmals nur im Markenlogo unterscheiden: Optisch und technisch beinahe identisch, werden lediglich Marken-Spezifika im Interieur und Exterieur hinzugefügt und die Rezeptur für die Vermarktung ist fertig. Gleiches unternimmt Opel und Suzuki mit dem Agila/Splash. Aber auch Citroën, Peugeot und Toyota kommen mit ihrem französisch-japanischen Drillingen C1, 107 und Aygo daher. Unter der qualitativen Federführung von Toyota entstehen in Tschechien drei baugleiche…

Das zweite Leben von «Amore mio». Fiat 500 «alt» und «neu»


Friseurmeister Bernd Schmidt liebte seinen alten Fiat 500 und ist vom Nachfolger begeistert

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Es geht doch nichts über die erste Liebe. Egal, ob sie nun auf zwei Beinen oder auf vier Rädern daherkommt. Was hält, das hält. Ein Leben lang. Das war auch bei Bernd Schmidt so. Mit 19 Jahren «machte» der heute 54-jährige Friseurmeister aus dem kleinen Hunsrückstädtchen Hermeskeil, zwischen Trier und Saarbrücken gelegen, seinen Führerschein. Das erste eigene Fahrzeug ließ nicht lange auf sich warten. Ein Fiat 500, Baujahr 1957, giftgrün, 19 PS «stark». Ein rassiger…

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