Praxis

KÜS Trend-Tacho


Nach wie vor wenig Interesse an der Fahrzeugbereifung

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Die Reifen sind der einzige Kontakt des Autos zur Straße. Dieser gebetsmühlenhaft wiederholte Satz hat nach wie vor Gültigkeit. Wie aber gehen die Autofahrer mit dieser Erkenntnis um, wenn es um die »Beine« ihres Fahrzeuges geht? Der aktuelle Trend-Tacho hat hierzu genau nachgefragt.

Im Fokus stehen nach wie vor die Ganzjahresreifen. In der zweiten Aprilhälfte waren 31 % der Befragten mit Ganzjahresreifen unterwegs. Als Gründe dafür geben 41 % die nicht nötige Einlagerung an, 40 % sehen den fehlenden Winter als Grund und 37 % wollen keine Umrüstkosten zahlen. Auch in diesem Jahr steht wieder die Erkenntnis im Vordergrund, dass Reifen den privaten Endverbraucher nur wenig interessieren. Rund 72 % kümmern sich darum »nur so viel wie nötig«.…

KÜS: Produkttests in Kooperation mit Fachverlagen


Noch mehr Service für Verbraucher

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Das Angebot an Pflegeprodukten rund ums Auto ist inzwischen so vielseitig, dass sich der Kaufinteressent manche Frage stellt: Was ist nötig, was sinnvoll, was brauche ich nicht? Hält ein bestimmtes Produkt, was Werbung und bunte Verpackungen samt vieler Verheißungen versprechen? Und wenn die Kaufentscheidung gefallen ist: Gibt es Besonderheiten, auf die zu achten ist, um nicht versehentlich Schaden anzurichten? Bei Produkttests können Autofahrer künftig auf die Erfahrung und die Kompetenz der KÜS vertrauen Fundierte und…

Vorbeugen ist besser als heilen – aber wie?


Es wäre nicht nötig gewesen …

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In KÜSmagazin 62 wurden Gesundheitsschäden durch Routine und alltäglichen Trott angesprochen einschließlich der negativen Folgen für Prüfer, Kollegen, Kunden sowie Umsatz. Wie kann man nun Gegenmaßnahmen in der täglichen Prüftätigkeit integrieren und ohne größeren Mehraufwand durchführen? Hier meine Erfahrungen im Arbeitsalltag als KÜS-Prüfingenieur.

KÖNNEN — WOLLEN — TUN Die Grundlage bildet wesentlich das eigene Problembewusstsein. Des Weiteren müssen die Zusammenhänge klar und die erforderlichen Möglichkeiten bekannt sein. Damit habe ich das erforderliche Wissen, genauer gesagt das KÖNNEN. Bin ich auch motiviert etwas zu tun, ist auch das WOLLEN gegeben. Vor dem Umsetzen steht dann meistens ein alter Bekannter: der »innere Schweinehund«, der uns mit vielerlei Tricks und Argumenten am TUN hindert. Erst wenn ich diese drei Aspekte im…

DVR: Die Verkehrswende und die Mobilität von morgen


Benutzen statt besitzen

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Bedeutet die Verkehrswende auch den Abschied vom Straßenverkehr, wie wir ihn kannten und noch kennen? Dieser Frage ging Andreas Knie bei einem Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrats nach. Der Sozialwissenschaftler (Habilitation mit Lehrbefugnis für Soziologie 1995) am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professor für Soziologie an der TU Berlin sieht in der Mobilität der Zukunft eine Abkehr vom „Kult des Fahrzeugbesitzes“. Vor allem jüngere Menschen sieht Knie bestrebt, eine Vielzahl an Optionen bei der Bewältigung…

Arbeitsunfälle und Folgen


– ein unterschätztes Problem

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Eine Hauptuntersuchung an einem schönen Sommertag. Stressfrei, mit einem höflichen Kunden und einem regelmäßig gewarteten und erkennbar gepflegten Fahrzeug. Nichts deutete auf außergewöhnliche Vorfälle hin. Und doch: Plötzlich durchzog mich ein stechender Schmerz, so stark, dass er mich zwang, die HU abzubrechen.

— Plötzlich durchzog mich ein stechender Schmerz — Die Folgen: Vorstellung beim Durchgangsarzt und beim Facharzt, zunächst konservative Behandlung, dann Komplikationen und Klinikaufenthalt. Am Ende stand die dann doch unvermeidliche Operation nach Bandscheibenvorfall. Das war noch nicht alles: Daraus wurden sechs Monate der Arbeitsunfähigkeit bzw. der nur begrenzt gegebenen Arbeitsfähigkeit. Heißt: Rehabilitation und anschließend betriebliche Wiedereingliederungsmaßnahmen (kurz: BEM). Das alles ist mit starken Einschränkungen der Lebensqualität verbunden Aber die Folgen eines solchen Geschehens gehen noch…

Schwitzen auf Rädern


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Der Schnee liegt meterhoch und von den Felsen hängen dicke Eiszapfen: Es ist tiefster Winter in Revelstoke am Fuß der Rocky Mountains und wer sich überhaupt aus dem Haus traut, der steckt in vier Lagen Thermo-Wäsche. Doch Tomi sitzt im Fond seines Kleintransporters und schält sich aus den Klamotten. Es wird hübsch warm im Heck seines Fiat Ducato, der hier drüben in Kanada als Dodge Ram ProMaster verkauft wird. Kein Wunder. Ganz hinten knistert ein Holzfeuer im Ofen und die Temperatur steigt so langsam auf 90 Grad. Denn Tomi sitzt im wohl einzigen Sauna-Van im Umkreis von vielen Tausend Meilen und macht sich gerade bereit für eine Runde Schwitzen im Sitzen.

Mit wenigen Handgriffen verwandelt sich der Transporter in eine Sauna viele schauen erstmal irritiert, weil der Van einen Schornstein hat Das muss man verstehen. Schließlich ist Tomi Finne und so wohl er sich in Kanada fühlt, fehlt ihm in dem Outdoor- und Wintersport-Mekka sechs Stunden östlich von Vancouver die heimische Sauna-Kultur. Das hat ihn allerdings nach Jahren der Saisonarbeit als Skilehrer nicht daran gehindert, vor rund zehn Jahren ganz nach Kanada zu ziehen. Das sichert…

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