Praxis

DVR-Presseseminar – Schöne neue Welt?


Der »weiche« Weg zum autonomen Fahren

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Die Diskussionen rund um das Automobil sind derzeit in erster Linie von zwei Schwerpunkten beherrscht: Da ist zum einen das Thema Dieselfahrzeuge inklusive drohender Fahrverbote. Doch auch der Bereich des automatisierten und autonomen Fahrens rückt immer mehr in den Mittelpunkt.

Wie werden wir uns (und je nach Alter auch unsere Kinder und Kindeskinder) in den kommenden Jahren und Jahrzehnten im privaten und im öffentlichen Straßenverkehr bewegen? Was können und dürfen wir noch tun? Was wird uns abgenommen? Was ist Erleichterung, was Risiko? Ein Fragenkomplex, mit dem sich auch das jüngste Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) befasste. Prof. Dr. Sebastian Pannasch (TU Dresden) hatte als Referent den großen Vorteil, das alles aus zwei Perspektiven betrachten zu…

Cargobikes in der City


Fahrzeuge für die letzte Meile

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»Fahrzeuge für die letzte Meile« – das heißt, Stadtbewohner bei begrenzter Verkehrsfläche umweltfreundlich und sicher mit (bestellten) Waren und Dienstleistungen zu versorgen, ist eine echte Herausforderung geworden. Als Fahrzeuge für die letzte Meile werden mehr und mehr Cargobikes angeboten. Drei Beispiele zeigen, wie das funktionieren kann. Hier sind auch Fahrzeughersteller involviert.

Ford setzt auf Packster 40 von Riese & Müller LAST MILE DELIVERY lautet wörtlich das Motto von Ford mit dem einspurigen Cargobike Packster 40 von Riese & Müller. Es lässt sich mit 2,23 Meter Länge und nur 30 Kilogramm Leergewicht leicht in jedem Transit-Laderaum verstauen. Ein Carry-System schützt bis zu 130 Kilogramm Ladegut und ein Bosch-Motor unterstützt per Zahnriemen über eine stufenlose Nabenschaltung bis 45 km/h. Krone und Speedliner arbeiten beim Rytle Movr zusammenKrone und…

Knoop – Eine App für Straßenlaternen


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In Hecken, einem 100-Einwohner-Dorf im Hunsrück, gehen um Mitternacht im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter aus. So hat es die Gemeindeversammlung beschlossen. Die Straßenlaternen werden ausgeschaltet, um Energie zu sparen und die Lebensdauer der Lampen zu verlängern. Kommt einer dennoch später nach Hause, steht er im Dunkeln. Die App »Knoop« könnte da Abhilfe schaffen – so wie in Löwenstedt in Nordfriesland.

Per Smartphone lassen sich mit Knoop einsame Wege beleuchten und damit sicherer machen. Foto: Gregor Mausolf Hier lebt Simon Hansen. Der heute 27-Jährige hatte sich vor drei Jahren zusammen mit zwei Kommilitonen nach dem Studium für Angewandte Informatik in Flensburg selbstständig gemacht. Neben Webentwicklungen und Dienstleistungen als Basis lag der Fokus auf Programmieren. So tüfftelte Hansen daran, seine Wohnzimmer-Deckenlampe via Smartphone zu schalten. Die nötige Hardware hatte er sich dafür schon angeschafft. Eines Nachts kam…

Erste Baustein-Brücken in NRW fertiggestellt


Tausenden Fahrzeugen monatelang Umwege erspart

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Der ehemalige NRW-Verkehrsminister Michael Groscheck war begeistert. An der A15 bei Rotterdam in den Niederlanden hatte er sich im Herbst 2015 zeigen lassen, wie in unserem westlichen Nachbarland viele Brücken gebaut werden: Nach dem »Lego-Prinzip« – also mit vielen vorgefertigten Elementen – und damit deutlich schneller als hierzulande. Das muss bei uns auch möglich sein, meinte der Politiker und gab seiner Behörde den entsprechenden Auftrag (siehe KÜSmagazin 45, Winter 2015). Inzwischen sind die ersten Lego-Brücken…

DVR: Wie sicher sind Fahrerarbeitsplätze im digitalen Zeitalter?


Und dann noch das bisschen fahren…

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Tausende von Kilometern am Lenkrad. Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. Lkw-, Taxi- oder Busfahrer sind eine ganz besondere Spezies von Personen hinter dem Lenkrad. Jeder braucht sie, aber: Die wenigsten mögen den Brummi-Piloten, wenn er die Straßen verstopft oder sich mitunter wenig kooperativ zeigt.  Und doch: Gerade die, die es am meisten nötig und verdient hätten, sind oft am wenigsten geschützt. Weshalb sich Referent Benno Groß vom Institut für Arbeitsschutz der…

Reifenhandel verschenkt Potenzial


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Fast jeder vierte Fahrer (23 %) weiß nicht, welche Reifenmarke aktuell auf dem eigenen Fahrzeug montiert ist. Nur 23 % der Autofahrer schauen regelmäßig nach dem Zustand ihrer Reifen. Im Sinne der Verkehrssicherheit empfiehlt die KÜS, Luftdruck und Allgemeinzustand des Reifens bei jedem zweiten Tankstopp zu kontrollieren. Auch der Kauf neuer Reifen wird als lästig betrachtet, nur jeder vierte männliche Autofahrer hat Spaß daran. Dennoch kaufen die Autofahrer kaum im Billigsegment, sondern wollen Premiumreifen. Mangelnde Kenntnis und wenig Spaß an der Materie haben zur Folge, dass die Käufer auf Empfehlungen vertrauen. Hiervon kann der Reifenhandel mit seiner Expertise profitieren. Beim Kunden wird allerdings Potenzial verschenkt, denn es werden kaum zusätzliche Produkte und Services angeboten. Der Trend-Tacho ergab folgende Wünsche und Bedürfnisse der befragten Autofahrer beim Reifenkauf:

1. Expertenempfehlung: Die Expertise des Fachpersonals ist für Kunden das stärkste Entscheidungskriterium beim Reifenkauf. 47 % vertrauen auf die Empfehlung des Händlers oder der Werkstatt. In den Reifenkauf gehen die Deutschen markenoffen: Nur 35 % wissen vorher, welche Marke sie kaufen wollen, 23 % haben keinerlei Markenpräferenzen. Eindeutig ist allerdings die Tendenz zu Premiumreifen. 71 % fahren aktuell Reifen aus dem Premiumsegment, 26 % nutzen Quality-Pneus und nur 3 % rollen auf günstigen Budgetreifen.…

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