Technik

Die Porsche-Akademie in Poznań


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Als Karosse bezeichnen Experten den kompletten Aufbau eines Fahrzeugs. Selbsttragende Karosserien sind zugleich das Grundgerüst eines Autos. Das weiß auch Porsche und schult seine Experten im polnischen Poznań.

Autobauer setzen viel Energie und Investitionen in den Karosseriebau. Selbstverständlich auch Porsche. In seinem Zentrum im polnischen Poznań werden Karosserie-Experten systematisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Universitätsstadt, auf halber Strecke zwischen Berlin und Warschau gelegen, ist Metropole von Industrie, Handel und Forschung.  In diesem Umfeld fühlt sich Porsche wohl und gründete eine Schulungsakademie von Volkswagen in Poznań. Und nicht nur für Polen, sondern für sämtliche Länder Ost- und Mitteleuropas. Porsche Poznań musste…

Mehr Sicherheit der Mobilität durch moderne Technik?


7. Symposium des Deutschen Instituts für Qualitätsförderung e. V. (DIQ)

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„Mehr Sicherheit durch moderne Technik? Die Auswirkungen moderner Technologien auf das Unfallgeschehen unserer Straßen“: Der Titel des 7. DIQ-Symposiums, das am 29. September 2017 in Frankenthal/Pfalz stattfand, barg Zündstoff. „Gerade was dieses hochaktuelle Thema betrifft, müssen wir Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und die richtigen Lösungsansätze aufzeigen“, umriss Prof. Dr.-Ing. Peter König von der Hochschule Trier, der Leiter des DIQ-Symposiums, die Tücken der Thematik.

Einig waren sich alle Experten, dass sich die Fahrzeugtechnik in einer Umbruchphase befindet. Elektrifizierung und Leichtbau, aber auch komplexe Fahrassistenzsysteme und autonomes Fahren bewirken Umwälzungen, deren Folgen zurzeit noch schwer abschätzbar sind. Wo liegen zum Beispiel die Grenzen moderner Fahrassistenzsysteme? Bringen sie tatsächlich ein Plus an Sicherheit in die mobile Welt? Wie verhalten sich die Batterien von Elektroautos bei einem Verkehrsunfall? Und welche Auswirkungen auf unser Mobilitätsverhalten haben neue Assistenzsysteme, Antriebstechnologien und Fahrzeugkonzepte überhaupt? „Wie…

Wie tickt Ihr Motor?


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In den 80er-Jahren war die Motorenwelt noch in Ordnung. Wer sich für einen konservativen Mercedes 200 (Modell W124) entschied, bekam einen Benziner mit Steuerkette. Die sorgte dafür, dass die Nockenwelle mit der Kurbelwelle verbunden ist und so ein Leben lang die Ventile zum rechten Zeitpunkt öffnet und schließt. Das muss sein, um das Benzin-Luftgemisch ordnungsgemäß zu veratmen. Ein Fiat Panda aus dem gleichen Jahr hatte ebenfalls eine Steuerkette. Die leierte über die Jahre aus und rasselte fröhlich vor sich hin. Kein Problem, der Italiener lief trotzdem weiter.

Kostenintensiver ist es damals, einen BMW 520i (Modell E28) zu chauffieren. Dessen Reihensechszylindermotor wird über einen Zahnriemen angetrieben. Zahnriemen oder auch Steuerriemen sind meist aus Kautschuk. In den Zähnen sind Gummi, Chloropren-Kautschuk, Hydrierter Acrylnitrilbutadien-Kautschuk (HNBR) oder Kunststoff (Polyurethan) verarbeitet. Logisch, dass so ein Ding irgendwann ausleiert oder reißt. Nach maximal 120.000 Kilometern muss der Zahnriemen gewechselt werden. Wenn er reißt, schlagen die Ventile auf die Kolbenböden. Ein kapitaler Motorschaden ist fast immer die Folge. Gut…

ZF: Unfälle vermeiden, statt ihre Folgen zu mindern


Digitaler Schutzengel

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An dieser hehren Vorgabe arbeiten seit vielen Jahren nicht nur Hersteller von Automobilen, sondern auch renommierte Zulieferer. Mal im technisch-wissenschaftlichen Verbund mit der Autoindustrie, oft aber auch mit eigener Forschung und Entwicklung. Besonders hervorgetan hat sich auf diesem Gebiet der Friedrichshafener ZF-Konzern mit einem eigens entwickelten System.

„X2Safe“– so nennt sich der digitale Schutzengel – ist ein selbst lernendes Sicherheitssystem. Eines, das in der Lage ist, Fußgänger oder Radfahrer in unmittelbarer Nähe eines herannahenden Fahrzeugs zu erkennen, dessen Fahrer aber gar nicht ahnt, was auf beide Parteien in kürzester Zeit zukommen wird. Ein ziemlich heftiger Crash nämlich, der böse enden kann. Wie funktioniert so etwas? Wie kann man die so unterschiedlich agierenden Verkehrsteilnehmer nicht nur digital miteinander vernetzen, sondern sogar deren denken…

Der Bugatti Chiron kommt aus einem elsässischen Atelier


Traumwagen in Handarbeit

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Als im September des Jahres 1881 in Mailand Ettore Bugatti als jüngstes Mitglied einer Familie mit künstlerischen Wurzeln das Licht der Welt erblickte, war das Automobil noch kein Thema. Heute, 137 Jahre später, stehen die Erzeugnisse eines der bedeutendsten Köpfe der Automobilwelt des vergangenen Jahrhunderts für Kreationen in Perfektion. Fahrzeuge, die nach ihm benannt wurden, begründen Legenden. Der Name Bugatti steht heute weltweit für eine der renommiertesten und wertvollsten Marken. Nicht nur im Automobilbau.

Die Krone der Schöpfung des Hauses Bugatti entsteht heute nicht allzu weit von der KÜS-Bundesgeschäftsstelle in Losheim entfernt, im elsässischen Molsheim nämlich. „Atelier“, nicht etwa Manufaktur oder gar ganz profan Werkstatt nennt sich die Geburtsstätte des „Chiron“, mit dem die französische Luxusmarke nach Vollendung strebt. Aus über 1.800 Einzelteilen fügen 20 Mitarbeiter Stück für Stückeinen Supersportwagen zusammen. Der schnellste, leistungsstärkste, luxuriöseste und wahrscheinlich teuerste Serien-Supersportwagen entsteht dort inmitten der Idylle französischer Weinberge. Der Bugatti Chiron…

Der Tüftler von Thierbach


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Wo alle Straßen enden, Bauernhöfe und die Kirche mit dem Schulhaus den Flecken Thierbach markieren, dort ist die Heimat von Conrad Gruber, dem Spezialisten für Motorentechnik.

160 Einwohner zählt das Dorf und doppelt so viele Kühe. Statt des rotweißen Fleckviehs stehen in einem der Ställe edle Fahrzeuge. Bentley, Ferrari, Lamborghini und Maserati sind in der abgeschotteten Tunerwerkstatt des Maschinenbau- und Fahrzeugtechnikmeisters zu finden. Protzige Heckspoiler und prollige Karosserieschürzen – kein Thema für den 51 Jahre alten Tüftler. Sein Gebiet sei vorrangig die Motoren-optimierung. Schnelles solle noch schneller werden, starke PS-Leistung noch stärker werden. „Ich schau mir die Motoren an und krieche…

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