Gruselkabinett

Federbruch


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„Ich habe nichts Ungewöhnliches bemerkt!“ – „Damit fahre ich schon lange!“ So und so ähnlich lauten typische Begründungen des Fahrers, wenn der KÜS-Prüfingenieur gravierende Mängel am Fahrzeug feststellt, die beim Fahren – genauer betrachtet – überhaupt nicht unbemerkt bleiben können. Ein gutes Beispiel dafür ist dieser Federbruch. Bei einer gebrochenen Feder hat das Fahrzeug links und rechts keine gleiche Federwirkung mehr. Die Folge ist einleuchtend: Das Fahrverhalten wird insgesamt deutlich instabiler. Noch drastischer lassen sich…

Ein Anhänger mit einer stattlichen Summe an Mängeln


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Ein bis zwei Mängel am Fahrzeug sind bei einer Hauptuntersuchung kein seltener Anblick. Ins Grusel- und Raritätenkabinett der KÜS-Prüfingenieure zugleich gehört freilich eine so „stattliche“ Summe an Mängeln wie bei diesem Anhänger: Einseitig abgefahrene Reifen (können eine Vielzahl horrender Folgen haben – Reifenplatzer, Unfall, Fahrzeug und Anhänger können ins Schlingern geraten.) Nicht minder pessimistisch war die Bremsscheibe zu beurteilen: Unzulässiges Tragbild wegen allenfalls noch minimaler Bremskraft. Der nicht mehr vorhandene Unterfahrschutz sorgt nicht nur für…

Birnenklemmer


Aus dem Alltag der KÜS-Prüfingenieure

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Der KÜS-Prüfingenieur brauchte nicht lange, um die korrekte Diagnose zu dieser Bastelei zu stellen: „Der Schaumstoffblock fixiert die H4 Birne (über die Gummiabdeckung). Die Halteklammer fehlt.“  Das ist nicht zielführend – und vor allem gefährlich, wie auf dem Foto zu erkennen. Fazit:  Hobbybasteleien am Fahrzeug sind weitestgehend tabu.

Rückleuchten in Form versetzter Nebelschlussleuchten


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Rückleuchten in Form versetzter Nebelschlussleuchten – das kann nicht funktionieren. „Sehen und gesehen werden“ – dafür sorgt die korrekte Beleuchtung am Auto, und sie betrifft alle, die auf den Straßen unterwegs sind, Autofahrer, Radfahrer, Motorradfahrer, Fußgänger … nicht erst bei Dunkelheit, sondern bereits bei einsetzender Dämmerung.

Federn und Stoßdämpfer völlig marode


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Der Wagen hatte schon einige Jahre auf den Reifen, denn die Serie wurde nur bis Ende der 90er gebaut. Alter ist nicht unbedingt gleichzusetzen damit, dass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ist. Hier allerdings bestand an genau der Diagnose kein Zweifel: Federn und Stoßdämpfer in einem Zustand, dass jederzeit mit einem Federbruch zu rechnen war – völlig marode. Wer so unterwegs ist, gefährdet als Fahrer sich selbst, aber auch jeden Fahrzeuginsassen und jeden Teilnehmer am…

Die Sache hat einen Haken


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Einen entscheidenden. Das Foto zeigt die Befestigung des Abreißseiles der Auflaufbremsanlage, montiert in Marke Eigenbau. Hier ist nicht nur ein Pkw, sondern auch ein Anhänger beteiligt. Die Folgen für alle Verkehrsteilnehmer lassen sich unschwer ausdenken. Zudem kann sich der Haken jederzeit lösen.

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