Motorsport

Lina Meter: Co-Pilotin mit Sensationserfolg


Die heimliche Siegerin von Guanajuato

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Erste Rallye-Erfahrungen hat sie in Hillesheim (Eifel) gemacht. Da war Lina Meter 16 und Co-Pilotin ihres älteren Bruders Lukas, der bis heute selbst seine Motorsport-Karriere betreibt und zusätzlich als Instruktor für einen deutschen Premiumhersteller tätig ist.

Anschließend ging es für sie in regionalen und nationalen Motorsportserien bergauf. Am ersten April-Wochenende 2022 schließlich kletterte Lina Meter, inzwischen 23, auf den »Olymp der Quertreiberei«. Als Co-Pilotin navigierte sie den langjährigen Opel- und Suzuki-Werksfahrer und WM-erfahrenen Piloten Niki Schelle (55) zum Sieg bei der »Rallye of Nations« im mexikanischen Guanajuato. Am Ende hatte das »Team Deutschland«, als das die beiden an den Start gingen, die Nase vorn, und das bei sehr viel prominenter Konkurrenz.…

40. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye


Das große Treffen der Über-Hundertjährigen

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Zwei Jahre Corona-Pause, dann konnte sie endlich wieder stattfinden: Die Internationale Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye ganz im Norden von NRW feierte ihre 40. Auflage. Europas größtes rollendes Motorradmuseum seiner Art repräsentierte erneut die gesamte Breite des Vorkriegs-Motorradbaus und alle Fahrzeuge konnten in Aktion bewundert werden. Ihre Fahrer kamen aus sieben Nationen.

Die Rallye war zugleich das große Treffen der Über-Hundertjährigen. Allein 28 Maschinen bis Baujahr 1921 gaben sich in Ibbenbüren ein Stelldichein und vermittelten einen überaus interessanten Einblick in die Technik des motorisierten Zweirades in dessen Anfangsjahren. Eine feste Bank ist dabei unter anderem Familie Ehlers aus Braunschweig, die schon seit vielen Jahren die ältesten Motorräder mit an den Teutoburger Wald bringt. Senior Werner Ehlers zeigte beim Gleichmäßigkeitslauf auf dem örtlichen Stadionoval fünf Runden lang seine…

Marijan Griebel


Der amtierende Deutsche Rallyemeister im KÜS-Interview

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Zweimaliger (und amtierender) Deutscher Rallye-Meister, zweimaliger FIA Junioren Rallye-Europameister, ADAC Motorsportler des Jahres: Das sind nur einige Erfolge von Marijan Griebel. Im Interview gewährte der 33-jährige, von der KÜS unterstützte Rallyepilot aus Hahnweiler einen Blick hinter die Kulissen des Motorsports.

Mit Spaß und Leidenschaft im Rallyesport Marijan Griebel, wie kam es zum »zweiten Standbein« als Rennfahrer? Ich würde es gar nicht als zweites Standbein bezeichnen, leider, da ich mit dem Rennfahren kein Geld verdiene. Dass ich den Sport durchaus semiprofessionell ausüben kann und darf, habe ich hauptsächlich meinem Arbeitgeber zu verdanken, der Polizei Rheinland-Pfalz. Denn dort bin ich seit 2008 als Landespolizist tätig und mit halber Stelle im Streifendienst aktiv. Das heißt, dass ich die…

Revival der Olympia-Rallye ’72


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Ein Restaurant in Regensburg, einige Freunde, gutes Essen, leckere Getränke … und viele Ideen. Die Geburtsstunde des Revivals der Olympiarallye von 1972. 50 Jahre nach dem Karrierestart von Walter Röhrl sollte der Geist der Veranstaltung einmalig wieder aufleben. Was der Regensburger nie glauben wollte: Dass aus der Idee – 2 Jahre nach ihrer Geburt – tatsächlich Realität werden sollte. Eine Rallye, die 50 Jahre nach dem Original über 2.352 km von Kiel bis München führt – mit einem rollenden Museum, das 50 Jahre Automobilgeschichte umfasste.

„Wenn mir das jemand vor einem Jahr erzählt hätte, dem hätte ich kein Wort geglaubt“, so Röhrl. „Es ist schon fantastisch, wie vor 50 Jahren auf dem Wilhelmplatz in Kiel zu stehen, die technische Abnahme zu machen und so viele begeisterte Menschen und tolle Autos zu sehen.“ Die KÜS übernahm die technische Überprüfung der Fahrzeuge, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Die erste Etappe führte die rund 200 Pkw über Gleichmäßigkeitsprüfungen und entlang touristischer…

Andreas Gülden: Chefinstruktor und Leiter der Driving Academy am Nürburgring


„Dann bin ich Rennfahrer und Oberlehrer“

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Seinen Job hätte sicherlich mancher Motorsportfreund, der die »grüne Hölle« liebt, nur all zu gerne. Dabei hat der Mann beileibe weit mehr zu tun, als nur auf der Nordschleife des Nürburgrings herum zu rasen und Spaß zu haben. Er trägt jede Menge Verantwortung für sich und für alle, die bei Touristenfahrten ihren Spaß haben wollen. Andreas Gülden ist nicht nur der Chefinstruktor der Nürburgring Driving Academy, sondern auch noch ein ganz ausgezeichneter Rennfahrer-Profi.

Nur wenige kennen die Nordschleife vom Abbiegen von der Grand-Prix-Strecke bis zu den letzten Metern auf der Döttinger Höhe so gut wie er. Bei jedem Wind und Wetter hat der 43-Jährige unzählige Runden in allen möglichen Fahrzeugen dort absolviert. Meist dann, wenn es etwas zu inspizieren oder auf etwas zu achten gab auf der wohl bekanntesten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Denn das Team am Nürburgring, zu dem auch Gülden gehört, sorgt rund um die…

Mazda, Toyota & Co


wachsen in die Startfelder klassischer Rallyes hinein

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»Die Japaner kommen« — diese Überschrift konnte man häufig in den Siebzigern lesen, als die japanischen Hersteller mit Macht auf den deutschen Markt drängten. Nach zaghaften Anfängen von Honda im Jahre 1967 waren das Toyota (1970), Datsun/Nissan (1973), Mazda (1973), Mitsubishi (1977), Daihatsu (1977), Suzuki (1980), Subaru (1980) und schließlich Isuzu (1985).

Jahrzehnte später heißt es erneut: Die Japaner kommen. Diesmal geht es um die Teilnahme von Autos aus Fernost an Oldtimer-Rallyes. Voraussetzungen sind ein gewisses Fahrzeugalter und – in der Regel – ein H-Kennzeichen. Noch sind japanische Autos eher selten zu sehen in Startfeldern, in denen meist Mercedes, Porsche und Jaguar den Kern bilden, umrahmt von BMW und VW Käfer, Opel Manta und Ford Mustang sowie italienischen, französischen und englischen Marken, die teilweise gar nicht mehr…

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