Auto

Klein und teuer? Minicars und Kleinwagen im Betriebskosten-Vergleich


Auch bei den «Einsteigern» rechnet sich der Blick auf die Betriebskosten

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Wohl kaum eine andere Investition wird so emotional gesteuert, wie die Anschaffung eines Automobils. Bei gleichen Anschaffungskosten entscheidet, neben dem Verwendungszweck des Fahrzeuges, sehr oft der persönliche Geschmack des Käufers. Die Anschaffungskosten stellen allerdings nur ein erstes, zugegebenermaßen bedeutendes Kriterium, in einer langen Liste von Folgekosten dar. Die Versicherungsklasse etwa ist ein weiterer Aspekt, die Wartungs- und Inspektionskosten, der Verbrauch sowie der Wertverlust im Laufe der Haltedauer des Mobils sind andere.

Die Kosten, die durch die Anschaffung und den Betrieb eines Autos entstehen, nennt man Betriebskosten. Diese werden hier in Euro pro Kilometer ausgedrückt und beinhalten neben dem Kaufpreis auch den Wertverlust sowie andere relative Kosten wie Reifenverschleiß, Wartung und Reparaturen, Kraftstoff, Versicherungsbeiträge und Kfz-Steuer. «Die Betriebskosten sollte man nie außer Acht lassen, sonst ist die Gefahr groß, dass aus einer vermeintlich günstigen Anschaffung ein Flop werden kann», so Stefan Spohn, Mitglied der Eurotax-Schwacke-Geschäftsführung. Die Schwacke-Experten…

Auto-Design in Zeiten 2.0


Stippvisite bei Opel-Designchef Mark Adams

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«Was machen eigentlich Designer den ganzen Tag? Warten sie auf eine Idee?» Mark Adams stutzt kurz und lacht dann laut. Die Vorstellung, ein Kreativer drehe tagsüber hauptsächlich meditativ Däumchen, amüsiert den Chefdesigner von Opel erkennbar.

Mark Adams Jahrgang 1961, Studium Ingenieurwesen und Design, Bachelor in Maschinenbau (Fachbereich Fahrzeugtechnik), Master in Autodesign (Royal College of Art in London). Seit 2002 bei GM, seit 2007 Leiter des europäischen Design-Center von GM in Rüsselsheim, verantwortlich für das Design der GM-Marken Opel, Vauxhall und Saab (Europa) und eines Teils der Produkte von Saturn (USA). Denn die Realität sieht für Mark Adams in Rüsselsheim anders aus: Hier steht eins von weltweit 11 Design-Zentren, die der…

Luxus, Leichtbau und Low Budget: Wohnmobil-Trends 2009


Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben Freizeitfahrzeuge nichts von ihrer Faszination verloren.

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Die Zahlen sind frisch auf dem Tisch: Im Jahr 2008 wurden in Deutschland zwar wieder 1,1 Prozent mehr Caravans (19.279) und sogar 6,4 Hundertstel mehr Reisemobile (20.921) zugelassen, die Branche hat trotzdem keinen Anlass zu Freudentänzen. Denn die rückläufige europäische Konjunktur bremst auch den deutschen Export. So belief sich der Inlandsumsatz mit neuen Reisemobilen und Caravans 2008 auf 2,9 Milliarden Euro und schrumpfte damit um 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und die weitere Zukunft sieht zunächst mal nicht rosig aus.

Trotzdem profitiert das aktuelle Angebot an Freizeitfahrzeugen von Projekten wie neuen Luxus-Linern, die teilweise noch in krisensicheren Zeiten aus der Taufe gehoben wurden. Andererseits gewinnen Themen wie Leichtbau und preiswerte Einstiegsmodelle an Gewicht, die bereits auf die Wirtschaftsflaute reagieren. So setzt Dethleffs mit dem Globetrotter XXL Premium Liner zum Sprung in die Luxus-Klasse an, wobei es kein Geheimnis ist, dass der Hersteller aus Isny eine neue Basis nutzt, die der Mutterkonzern Hymer bereitstellt: Ein Iveco…

Demokraten ganz patriotisch: Regierungschefs und ihre Dienstwagen


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Selten ist die Entwicklung von der Nominierung bis zur gewonnenen Wahl bei einem US-Präsidenten mit so viel Spannung verfolgt worden wie im Falle von Senkrechtstarter Barack Obama. Wie viele Neuerungen der neue Mann in Washington um- und durchsetzen wird, kann sicherlich erst nach einiger Zeit im Amt beurteilt werden. In welchem neuen Dienstwagen der mächtigste Mann der Welt künftig unterwegs ist, wurde dagegen pünktlich zur Amtseinführung bekannt.

Ein komplettes mobiles Büro gehört zu der speziellen Präsidenten-Version ebenso wie das Siegel des US-Präsidenten zwischen den Rücksitzen und in den Türverkleidungen. Am vorderen rechten Kotflügel wird die US-Flagge zu sehen sein und am linken das Präsidentenbanner, wenn Barack Obama sich an Bord befindet. Bis ins frühe 20. Jahrhundert reicht die Cadillac-Tradition zurück, Limousinen für amerikanische Präsidenten zu bauen. Bevor der Wagen an der Spitze der Parade zum Amtssitz fahren konnte, musste er nach einem…

Das Audi-Konzept-Design-Studio: Wo Technik und Optik die ideale Symbiose zeigen


Die Ideenfabrik aus dem Hinterhof

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Vom «Spießer-Mobil» zur Style-Ikone: Auf dem Weg zum Premium-Hersteller hat Audi nicht nur auf den aus vielen Werbe-Einblendungen bekannten «Vorsprung durch Technik» gesetzt, sondern neben den Komponenten wie Antrieb oder Getriebe auch der Optik immer mehr Gewicht verliehen. Kaum jemand hätte vor Jahren, als Audi 50, Audi 80 oder Audi 100 als «seelenlose» Alltags- und Durchschnittsautos über unsere Straßen rollten, an so aufregende Fahrzeuge wie einen «TT» oder ein «R8» geglaubt. Doch prägen nicht nur diese beiden Modelle als sichtbares Zeichen innovativer Kunst des Formenbaus aus Ingolstadt den Straßenverkehr.

Die Wiege vieler extravaganter Automobile aus vielen Jahrzehnten mit den vier Ringen ist das Audi-Konzept-Design-Studio in München. Der unscheinbare graue Gebäudekomplex in einem Hinterhof des Münchener Nordens erinnert eher an eine vergessene Lagerhalle als an eine Denkfabrik aus dem Bereich des Automobils. Doch das Audi-Konzept-Design-Studio in Schwabing beinhaltet nicht nur helle Köpfe, die vom glitzernden Messe-Show-car mit zwölf Zylindern bis hin zum Tischticker oder zur Vollkornnudel im Vier-Ringe-Design nur so sprühen. Es legt mit…

Gebraucht sein, neu aussehen: Secondhand-Autos in Japan


In Japan ist das Auto nie ein reiner Gegenstand der alltäglichen Nutzung

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«Mein Auto soll zuverlässig fahren und mich wenig Zeit kosten. Ich lasse fällige Inspektionen zeitig machen, nehme Termine für Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung penibel wahr und fahre beim Verdacht auf einen Defekt lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bei der Werkstatt meines Vertrauens vor. Ansonsten ist das Auto für mich ein reiner Gebrauchsgegenstand.» Wer so pragmatisch denkt, fasst beim Autokauf ganz selbstverständlich Jahreswagen und Gebrauchte in den Blick. Eine so deutliche Abkehr vom Automobil, das neben seinem Nutzwert natürlich gefallen und ein Stück weit auch Statussymbol sein muss, ist hierzulande vielleicht nicht die Regel, aber keineswegs allzu selten.

Mit dem Auto unterwegs in Japan Japanische Schnellstraßen zählen zu den modernsten weltweit. Überall gibt es intelligente Verkehrsleitsysteme, die Höchstgeschwindigkeit in den Wohngebieten beträgt 40 km/h, auf Schnellstraßen sind es 80 km/h. In der City von Tokio beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit am Tage 6 km/h (kein Druckfehler!). Heißt: In Japan wird diszipliniert – insbesondere: langsam – gefahren. Den Handel mit Gebrauchtwagen teilt sich im Großraum Tokio eine ‘handverlesene’ Anzahl von Händlern. Ganz anders in Japan. Wie…

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