Auto

Wellness auf dem Campingplatz


Neue Trends im Urlaub

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Eine grüne Wiese am murmelnden Bach, morgens gemeinschaftliches Zähneputzen im zugigen Sanitärblock und abends lauwarme Ravioli aus der Dose? So funktioniert Camping schon lange nicht mehr. Moderne Unternehmen bieten in Deutschland heutzutage den Komfort großer Fünf-Sterne-Hotels: Wellnessbereiche mit thematischen Schwerpunkten, komplette Physiotherapie auf Krankenschein oder Spitzenküche mit Produkten aus der Region.

Ein gutes Beispiel ist das Kur- und Feriencamping Dreiquellenbad in Bad Griesbach. Wolfgang Hartl startete unter ungünstigen Bedingungen. Der gelernte Hotelkaufmann und -betriebswirt übernahm 1984 den bäuerlichen Betrieb und «musste was machen», denn Landwirt wollte er nicht werden. So entstand die Idee, einen Campingplatz mit Restaurant zu gründen: «Ich bin ja schließlich vom Fach.» Und da Bad Griesbach einen guten Ruf als Kurort zu verteidigen hatte, war es auch nicht abwegig, für die Campinggäste eine…

In der Golfklasse sind Kombis restwerttechnisch im Vorteil


Marktbetrachtung Kompaktklasse – Schrägheck contra Kombi

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Der Restwert – wie viel vom Neupreis ist beim späteren Gebrauchtwagenverkauf noch zu erzielen – ist ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Neuwagens und sollte daher nicht außer Acht gelassen werden. Der Wertverlust jedes einzelnen Fahrzeuges setzt bereits unmittelbar nach der Zulassung ein und nagt je nach Fabrikat und Modell mit unterschiedlicher Intensität. In den letzten Jahren haben Kombis immer mehr gewonnen und sind immer häufiger zum Ersatz für die konventionellen Familienlimousinen geworden. Die universell verwendbaren Kombinationsfahrzeuge sind angesichts von steigenden Freizeitaktivitäten einfach attraktiver geworden und werden lediglich von dem erstarkten Segment der Minivans in Bedrängnis gebracht.

Wie wertstabil sind zwei unterschiedliche Karosserieformen eines Modells in der Zukunft? Die prognostizierten Restwerte (s. Tabelle) belegen, dass es einen Trend – übrigens nicht nur in dieser Klasse – zugunsten der Kombis gibt. Die Prognosespezialisten der Bähr & Fess Forecasts GmbH, Saarbrücken, haben die durchschnittlichen Restwerte von ausgewählten Kombis und Schrägheckmodellen in der Kompaktklasse in vier Jahren ermittelt und gegenübergestellt. Die Kombis sind um bis zu vier Prozentpunkte wertstabiler als ihre Schrägheck-Pendants. Kombis sind –…

Olympische Gedanken zum Automobil der Zukunft


Mit Ex-NOK-Präsident und Weltklasseschwimmer Dr. Klaus Steinbach im BMW 318 d unterwegs

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192 Zentimeter ausgewachsene, schlanke Körperlänge, ultralange Beine, dennoch bequem und kommod in einem kompakten BMW und dabei noch eine angeregte Diskussion führen und als «Fotomodell» herhalten? Geht das überhaupt? Und ob, es geht, wie wir an diesem Tag erfahren. Gut sogar. Für das KÜS magazin sind wir in einem BMW 318 d unterwegs mit Dr. Klaus Steinbach, einem Menschen mit unglaublich vielen Facetten. Ehemaliger Weltklasse-Schwimmer, Silbermedaille bei Olympia 1972 in München, drei Jahre später Weltmeister. 1976 in Montreal noch einmal mit olympischem Lorbeer dekoriert. Lange Jahre Präsident des Nationalen Olympischen Komitees und einer der weltweit führenden Sportfunktionäre. Zudem Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Hochwald-Kliniken in Weiskirchen/Saar. Sein Arbeitszimmer ist eine einzige Hommage an die olympische Bewegung. Bilder als Zeitzeugen: Mark Spitz, Josef Neckermann, Menschen die (Sport-) Geschichte geschrieben haben.

Mit Steinbach wollen wir heute unterwegs sein in einem BMW 118 d der ganz besonderen Art. «Efficient Dynamics» nennen die Münchener ein Programm, das – kurz gefasst – den Verbrauch und die CO2-Emissionen der Fahrzeuge senkt und gleichzeitig deren Leistung und damit die Freude am Fahren steigert. Beides erreicht durch ein Bündel von Maßnahmen, das den Ingenieuren ins Lastenheft geschrieben wurde. Unser azurblauer 1er verfügt zudem über eine Start-Stopp-Automatik. Will heißen: Beim Anfahren an eine…

Promis und ihre Autos


Eine ganz besondere Beziehung

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Charlie Chaplin und Rudoph Valentino fuhren in Autos mit Schiebermotoren, und die waren ob des ruhigen Laufs sehr beliebt. Der amerikanische Sänger Bobby Darin nahm 1961 einen handgefertigten Wagen in Empfang, den er kurzerhand Bobby Darin Dream Car nannte. Noch konsequenter war John Lennon in der Personalisierung des eigenen Wagens: Sein Rolls Royce verkörperte, psychedelisch bemalt, weithin sichtbar die Lebensphilosophie des Künstlers.

Es ist schon eine ganz besondere Beziehung, die Tony Nourmand in «Stars & Cars» aufzeigt. Die Palette der Prominenz reicht von Neile Adams bis Joanne Woodward, das Autoalphabet von AC bis Woodie Combi. Eine rein praktische Beziehung, in der das Auto bloßes Transportmittel sein soll, um von A nach B zu gelangen, ist sie jedenfalls niemals. Sinnlichkeit ist – sympathischerweise – immer dabei. Und die Freude gilt nicht der schönen Karosse allein, sondern dem Fahrerlebnis…

Autos im amerikanischen Alltag: Etwas mehr darf’s gerne sein


Zwischen Statusbewusstsein und knappem Parkraum

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Zwei SUV, zwei Pickup-Trucks und drei Mittelklassewagen: So sieht der Parkplatz vor dem Apartment-Komplex in Pasadena aus, in dem sich meine Wohnung befindet, an einem Werktagabend um 23 Uhr. Vergleichen Sie das einmal mit dem, was Sie beim Blick auf die Straße in Deutschland geparkt sehen, wenn Sie beim Lesen des Artikels mal kurz aus dem Fenster schauen. Niedrige Benzinpreise sind es nicht, welche die Liebe der Amerikaner zum XXL-Auto erklären können, denn die haben sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdreifacht. Aber wie lässt sich diese Liebe denn sonst erklären?

Zunächst: Die USA sind ein Kontinent der «endlosen Weiten». Das verlockt zu langen Touren, die Straßen und Fahrbahnen sind breit genug angelegt. Auch die meisten Parkplätze sind auf große Autos ausgerichtet. Weiter: US-Amerikaner haben im Durchschnitt mehr Kinder als deutsche Familien, und für die Kinder ist die Freizeit zumeist perfekt durchorganisiert. Zu allen möglichen Aktivitäten müssen sie gefahren werden am Nachmittag, da nimmt man auch gerne mal die Nachbarskinder mit im Auto. Und insbesondere in…

Und die Räuberbraut fährt im Geiste mit ?


Chevrolet baut ein Auto, über dessen Form sich so herrlich schön streiten lässt.

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Dass das Gangsterpärchen Bonnie and Clyde in Chicago in den 30er-Jahren mächtig um sich geballert hat und so manchem bösen Buben, die letzte (Zünd-)Kerze ausgeblasen hat, dürfte nach gut sieben Jahrzehnten wohl von niemandem mehr in Frage gestellt werden. Indes: Fast möge man meinen, die fesche Räuberbraut und ihr Macho-Macker hätten es in erster Linie darauf abgesehen, sich selbst – oder besser gesagt, ihren fahrbaren Untersätzen – einen Denkmalssockel zu hinterlassen, den diese erst nach der Jahrtausendwende besteigen sollten.

Denn «Retro» ist mittlerweile angesagt bei der Gestaltung von Fahrzeug-Karosserien, die ins Auge fallen sollen. Um ihren Marktwert und ihr Interesse beim zahlenden Kunden nachhaltig zu erhöhen, versteht sich. Was Chrysler einst mit dem «PT Cruiser» begann, setzt Chevrolet jetzt mit dem «HHR» fort. «Heritage High Roof», dafür stehen die drei Buchstaben HHR, was ins Deutsche übertragen nichts anderes heißt als «Hochdacherbe.» Nun, das klingt zunächst weniger spektakulär als es in Wirklichkeit aussieht. Wo sich…

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