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Eisenach: Stadt mit Auto-Tradition


Museum widmet sich (nicht nur) der Wartburg-Story

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Ein auffallend rot lackiertes Modell markierte am 10. April 1991 das Ende einer automobilen Tradition: Heute gehört das letzte Wartburg-Modell zu den Exponaten in der «automobile welt eisenach.» So heißt das 1967 gegründete Museum seit 2005 ganz offiziell.

Nicht nur die Marke Wartburg steht mit der Stadt Eisenach in Verbindung. In der Fahrzeugfabrik Eisenach AG, die der Großindustrielle Heinrich Ehrhardt 1896 gründete, wurden ebenso Modelle der Marken Dixi und BMW gebaut. Erste Modelle der heutigen Bayerischen Motorenwerke AG kamen tatsächlich aus Thüringen. Die Geburtsstunde des Wartburg schlug 1955 mit dem Typ 311. Im selben Jahr wurde die Fahrzeugfabrik in VEB Automobilwerk Eisenach umbenannt. Bis 1988 liefen hier über eine Million Fahrzeuge (1.224.662) vom…

Restwertprognosen Minicars und Kleinwagen


Fiat 500 und der englische Bayer Mini sind die Klassensieger

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Dem Begriff «Krisengewinner» haftet ja per se schon ein negativer Beigeschmack an. Man denkt unwillkürlich an skrupel- und charakterlose Typen, die mitleidlos vom Unglück anderer profitieren. Es gibt aber auch andere Krisengewinner – ja sogar welche, die viel Charakter zeigen und deren Aufstieg nicht zwingend mit einer Wirtschaftskrise einhergeht, von dieser aber durchaus beschleunigt wird: Die Minicars und Kleinwagen.

Wer hätte jemals gedacht, dass in einem solch unschönen Wort wie «Abwracken» eine unerwartete Süße mitschwingt? Die staatliche Umweltprämie, lieblos Abwrackprämie genannt, wirkt – zumindest kurz- und mittelfristig als Konjunkturbeschleuniger – und ließ die Deutschen abwracken was das Zeug hielt und ihre Altautos hergaben. Dass keine 2.500 Euro eingestrichen wurden, um dann anschließend eine neue S-Klasse von Mercedes zu kaufen, versteht sich und daher erlebte die Mini- und Kleinwagenklasse einen ungeheuren Boom. Ein Boom, der…

Automobile Folgekosten in der Kompaktklasse


EurotaxSchwacke hat die Betriebskosten von ausgewählten Kompaktklasse-Fahrzeugen näher unter die Lupe genommen.

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Autos, welch profane Erkenntnis, werden in den allermeisten Fällen immer noch emotional und nicht rational gekauft. Wie sieht der neue Wagen aus? Wie passt er zu mir? Das sind Fragen, die man sich bei der Neuanschaffung eines Automobils sehr häufig stellt. Natürlich in Abwägung der finanziellen Möglichkeiten und Notwendigkeiten. Das Maintaler Marktbeobachtungsunternehmen EurotaxSchwacke hat die Betriebskosten von ausgewählten Kompaktklasse-Fahrzeugen bei einer Haltedauer von vier Jahren und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometer einmal näher unter die Lupe genommen.

Die unten aufgeführten Tabellen sollen dabei helfen, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass eine Umstellung dieser Prioritäten durchaus Sinn machen kann, ohne die Emotionen zwangsläufig zu kurz kommen zu lassen. Der Begriff, der sämtliche monetären Aufwendungen bezeichnet, die durch Anschaffung und den Betrieb eines Automobils notwendig werden, lautet Betriebskosten. Diese werden in Cent pro Kilometer ausgedrückt und beinhalten neben dem Kaufpreis auch den Wertverlust eines Fahrzeuges sowie andere relevante Kosten wie zum Beispiel Reifenverschleiß, Wartung…

Mehr als nur Quattro, TDI oder TT


zum 100. Geburtstag des Hauses Audi: Latein ist doch zu etwas nütze...

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Was diese Bemerkung hier soll, werden Sie, liebe Leser, jetzt zu Recht fragen. Nun, sicher ist die Geschichte mit August Horch, auf dessen Name das lateinische «Audi» beruht, allgemein bekannt. Wer aber weiß, dass eigentlich ein gewisser Heinrich Fikentscher Wegbereiter dieser Geschichte war?

Besagter Fikentscher muss mit dem lateinischen Vokabular bestens vertraut gewesen sein. Schließlich war er es, der 1909 als Zehnjähriger dem Automobilkonstrukteur August Horch die Idee lieferte, die in die Geschichtsbücher des Automobilbaus einging. Horch war mit Heinrichs Vater befreundet, und das helle Bürschchen konnte ihm bei der Lösung eines Problems helfen: Horch, der 1899 in Köln die «Horch & Cie. – Motorwagen-Werke» gegründet hatte, verkrachte sich mit seinen Teilhabern und wollte eine neue Automobilfirma in…

Die Oldtimer der Oldtimer-Szene


Schröder & Weise Classics in Hannover

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Die Firma Schröder & Weise Classics in Hannover zählt zu den ältesten Handelsfirmen für Automobil-Klassiker, Auto-Literatur und Automobilia in Europa. Ein Blick hinter die Kulissen eines Metiers, in dem Erfolg auf Erfahrung, Diskretion und Fachwissen fußt.

Stellen Sie sich eine Handvoll Auto-Idealisten vor, die zu Beginn der 1970er-Jahre zu einem Treffen zusammenkommen. Nehmen wir an, einer von ihnen fährt einen alten VW Käfer, denn er ist Student und notorisch knapp bei Kasse. Ein anderer reist mit seinem Mercedes-Benz 300 SL an. Er hält, die Flügeltür auf der Fahrerseite schwingt nach oben, und aus dem Cockpit entweicht warme Luft, die nach altem Leder duftet. Gerade erst hat er diesen Traum-Sportwagen der 1950er-Jahre…

Neueröffnung des Porsche-Museums: Interaktiver Blick hinter die Kulissen


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Auf «Erlebnis pur» zugeschnitten hat der Sportwagenhersteller das 2009 neu eröffnete Porsche-Museum. Unter anderem bleiben die ausgestellten Fahrzeuge nicht bloß am Ausstellungsort, sondern nehmen regelmäßig an historischen Rennen teil.

«Rollendes Museum» nennt Porsche diesen Teil des Ausstellungskonzepts. Auch sonst geht man ungewöhnliche Wege. Unter anderem können auf Wunsch auch Privatkunden ihre «Youngtimer» hier restaurieren lassen – oder den Meistern ganz einfach bei ihrer Arbeit zusehen. Webtipp www.porsche.com Porsche-Museum Porscheplatz, 70435 Stuttgart Öffnungszeiten Museum und Ausstellung Dienstag bis Sonntag 9.00 bis 18.00 Uhr. Die Kassen schließen um 17.00 Uhr. Montags geschlossen. Restaurant «Christophorus» Dienstag bis Samstag von 11.30 Uhr bis 24.00 Uhr. Sonntag von 11.30…

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