Auto

Von GSE zum GSe


Nicht nur die Kleinschreibung macht den Unterschied

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GSE? Autofans denken bei dem Kürzel spontan wohl am ehesten an die „Grand Sport Einspritzung“ – zeigte Opel damit in den frühen Siebzigern doch, dass ein typisches Familienauto wie der Commodore (GS/E) auch sportlich unterwegs sein konnte und bis Mitte der Achtziger, dass ein ohnehin so ausgelegtes Coupé wie der Monza (GSE ohne Schrägstrich) noch einen Tick knackiger zu motorisieren war.

Lange her, die GSEler von damals sind längst H-Kennzeichen-tauglich. Dass es das vielversprechende Kürzel von damals jetzt wieder im Portfolio gibt, hat sicher eine emotionale Komponente. Vor allem aber steht es für eine Neuerung in Sachen Antrieb, und die drückt sich in der veränderten Schreibweise aus: Aus den GSE-Modellen werden die GSe-Kandidaten. Und was früher E wie Einspritzung hieß, lautet heute: e wie electric. Nicht allzu verwunderlich und doch spannend. Den Anfang machen Astra (als…

75 Jahre Porsche 356


Weltrekordler und Wegbereiter

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Er sicherte Porsche weltweiten Ruhm als Marke, die auf eine lückenlose Rennhistorie blicken kann. Seine Premiere feierte der Porsche 356 bei der Pressevorstellung am 4. Juli 1948 im Umfeld des Grand Prix der Schweiz in Bern – bevor er wenige Tage später in Innsbruck vor größerem Publikum sein erstes Rundstreckenrennen gewann.

Der Wegbereiter und seine moderne Interpretation Dem 585 Kilogramm leichten Mittelmotor-Roadster genügte ein 26 kW/35 PS starker Boxermotor, um weitaus stärkere Rivalen zu schlagen. Nach Innsbruck gab es kein Halten mehr, kaum ein Klassiker, den der Porsche 356 nicht erfolgreich bestritt: Die 24 Stunden von Le Mans ebenso wie die Mille Miglia, Targa Florio oder die Carrera Panamericana. Und im französischen Montlhéry erzielte Richard Frankenberg 1951 mit einem 356 SL den ersten Langtrecken-Weltrekord für Porsche,…

Der Pick-up: Fahrzeugsegment im Imagewandel


Vom Kerl fürs Grobe zum belastbaren Saubermann

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Laredo oder Los Angeles, Boise oder Boston: Wo auch immer man in den USA aus dem Flughafen tritt, ist der Pick-up allgegenwärtig. Denn nicht nur auf dem platten Land und im Wilden Westen halten die Amerikaner dem Pritschenwagen die Treue, sondern auch in der Stadt ist er für viele Autokäufer die erste Wahl. Und in weiten Teilen Südamerikas, Asiens oder Afrikas sieht die Sache nicht anders aus. Nur bei uns bleibt er eine Randerscheinung: VW ist mit dem Amarok aktuell einziger Anbieter aus Deutschland. Ford Ranger, Toyota Hilux, Mitsubishi L200 und alle anderen im Segment sind hier immer Nutzfahrzeuge für die Nische geblieben, die es nur ausnahmsweise mal ins Privatleben geschafft haben.

Das könnte sich bald ändern. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens: Der Pick-up entwickelt sich zusehends zur hartgesottenen Alternative für all jene, denen ein SUV mittlerweile zu soft und zu empfindlich geworden ist. Wer einen Geländewagen nicht nur wegen der hohen Sitzposition schätzt, sondern sich tatsächlich ins Gelände wagen will, bekommt für weniger als 60.000 nur den Suzuki Jimny, während man auf der anderen Seite spielend das Doppelte ausgeben kann. Deshalb gibt es immer mehr…

Ineos Grenadier: Im Notfall helfen die »Flying Doctors«


Werkstattservice aus der Luft

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„Wenn’s hart auf hart kommt, haben wir ein Team von Flying Doctors, die ganz schnell aufbrechen und helfen können“, betont Klaus Hartmann. Der europäische Vertriebs- und Marketingleiter für den Ineos Grenadier hat eine klare Vorstellung vom Support für Kundinnen und Kunden: Niemand soll mit seinem Grenadier im Dschungel Australiens oder der Wüste Afrikas liegen bleiben, weil womöglich ein Ersatzteil nicht greifbar ist. Ganz oben auf der Prioritätenliste aber steht freilich Europa mit Großbritannien, Deutschland und der Schweiz als den Märkten, in denen die Briten die größten Absatzpotenziale für den Grenadier sehen.

Ohne ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz wäre das Projekt namens Ineos Grenadier zum Scheitern verurteilt gewesen. Das war Sir Jim Ratcliffe schon 2016 klar: Damals saß der britische Milliardär und Chef des weltweit viertgrößten Petro-Chemieunternehmen Ineos mit seinem Technik- und Ingenieurschef Dirk Heilmann im Londoner Pub Grenadier zusammen. Beide verbindet eine heiße Liebe zu Geländewagen. Ohne technischen Schnickschnack, einfach zu reparieren und kompromisslos geländegängig. Herausgekommen ist der Ineos Grenadier. Zu den ersten Testern gehörte übrigens…

Verbrauchswerte: Kompaktklasse


Sparsame Hybriden kommen aus Korea und Japan

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In den ersten elf Monaten 2022 wurden knapp 375.000 Fahrzeuge der Kompaktklasse in Deutschland neu zugelassen, was einen Rückgang von gut elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2021 bedeutet. Die meisten Neuzulassungen gingen insgesamt auf das Konto des VW Konzerns (VW Golf: 77.419 Zulassungen, Audi A3 32.0173, Škoda Octavia 31.020 und Seat Leon 22.483). In den heutigen Zeiten mit dem Klimawandel und den horrenden Spritpreisen wird das Thema Verbrauchswerte immer wichtiger. Die unterschiedlichen Normverbrauchswerte in…

Marktbetrachtung: Kleinwagen (5-Türer)


Škoda Fabia und Toyota Yaris besonders wertstabil

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In den ersten elf Monaten 2022 schrumpften die Kleinwagen-Neuzulassungen in Deutschland um knapp 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte der kleinen Stadtauto-Zulassungen (298.990 Einheiten) gingen laut Kraftfahrt-Bundesamt auf das Konto vom Corsa (44.050), Fabia (20.867), Mini (36.563), Polo (24.851) und Yaris (28.341), um nur die Zulassungskönige dieser Klasse zu nennen. Auch bei den Kleinwagen weht derzeit ein scharfer Wind. Da sind zu einem die gestiegenen Sicherheitsanforderungen – was verbesserte Grundausstattung ebenso zur Folge hat wie höhere Neupreise, natürlich spielen auch die Abgasvorschriften eine Rolle. Die Hersteller haben in dieser Klasse das Modellangebot gestrafft, Dreitürer gibt es so gut wie gar nicht mehr in dieser Klasse und Ford streicht seinen Kleinwagen Fiesta gleich komplett aus dem Portfolio.

Die Prognose-Experten von der Bähr & Fess Forecasts GmbH mit Sitz in Saarbrücken haben ausgewählte fünftürige Kleinwagen mit einer Haltedauer von vier Jahren und einer Gesamtlaufleistung von 60.000 Kilometern näher unter die Lupe genommen (siehe auch Tabelle). Mit dem Ergebnis, dass die Restwertschere bei den ausgewählten Fünftürern insgesamt um etwas mehr als dreizehn Prozentpunkte auseinanderklafft. Škoda und Toyota führen die Wertstabilitäts-Hitliste im Segment der fünftürigen Kleinwagen an. Mit einem prognostizierten Restwert von jeweils 53,5 Prozent…

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