Praxis

Schwerer Junge – Alltagstauglich? Unterwegs mit dem Hummer H3


Wie bewähren sich die «schweren Jungs» aus den USA im Alltag auf deutschen Straßen? Wir wollten es wissen und testeten den H2-Nachfolger.

0

Arnold Schwarzenegger fährt Hummer H3, und auch in TV-Serien wie «CSI» kommt er zum Einsatz. Auf dem deutschen Automarkt indes tun sich die Fahrzeuge amerikanischer Hersteller generell eher schwer. Exoten unter (amerikanischen) Exoten sind überdies die Fahrzeuge der Marke Hummer. «Schwere Jungs» sind alle Baureihen in der Markengeschichte – da ist der H3 keine Ausnahme. Übrigens – die aufsteigenden Zahlen hinter dem Buchstaben geben hier keinen Aufschluss über die Fahrzeuggröße, sondern bezeichnen die Fahrzeuggeneration. Indes: Wie bewähren sich die «schweren Jungs» aus den USA im Alltag auf deutschen Straßen? Wir wollten es wissen und testeten den H2-Nachfolger.

Optisch erinnert der 4,78 Meter lange SUV an einen Panzer auf Rädern, er will und kann die Verwandtschaft mit Militärfahrzeugen hier nicht verleugnen. Der Off-Roader im besten Wortsinn steht serienmäßig auf Geländereifen, kann Wassergräben von 61 Zentimetern Tiefe durchwaten und Stufen sowie Felsbrocken von über 40 Zentimetern überklettern. Vier Modi verteilen das Drehmoment per Knopfdruck auf die Vorder- oder Hinterräder. Kletter- und Bremshilfen halten den Wagen auch unter schwierigen Bedingungen auf Kurs. Im Innenraum freilich…

Würfel-Spiele: Der Daihatsu Materia


Ein Design-Trend erobert Europa

0

«Ist das ein englisches Taxi oder der Fluchtwagen von Bonnie and Clyde?», fragte ein befreundeter Journalist, als wir an einem auffallend eckigen schwarzen Auto vorbeikamen.

Der seit Anfang 2007 auch auf dem deutschen Markt angebotene Daihatsu Materia fällt sofort auf. Bei der Toyota-Tochter hat man das eigenwillige Design des Fahrzeugs gleich marketingtechnisch genutzt: «Auffallend auffallend» lautet der Materia-Slogan: Man liebt ihn heiß und innig – oder man mag ihn gar nicht, weiß man bei Daihatsu Deutschland. Das Auto polarisiert, und ein Urteil «irgendwo dazwischen» gibt es nicht. Aber: Es gibt – so die Erfahrung nach gut eineinhalb Jahren in Deutschland…

Zwischen Tür und Klappe: Eine vergleichende Betrachtung


Zweitürer, Dreitürer? Viertürer? Fünftürer?

0

Geöffnet werden können beide. Aber nur die Klappe wird aufgeklappt. Die Tür nicht, denn den Begriff aufgetürt gibt es nicht. Noch nicht. Eine Tür (oder auch ein Tor) kann links oder rechts einer rechteckigen oder quadratischen Öffnung «angeschlagen» sein, was nichts anderes bedeutet, als dass an einer der beiden vertikalen (senkrechten) Seiten die Türhaken/Türangeln angebracht sind. Somit lässt sich eine Tür nach links oder nach rechts öffnen, je nach Anbringung. Eine Klappe hingegen ist entweder oben oder unten einer Öffnung angeschlagen/befestigt, sodass man sie entweder nach oben oder nach unten aufklappen kann.

Mit diesen phänomenologischen Beweismitteln sind den Pkw-Bezeichnungen «Dreitürer» und «Fünftürer» die Grundlagen entzogen, da die dritte oder fünfte «Tür» gar keine ist, sondern eine Klappe. Im Übrigen lässt sich eine Tür auch schieben, probieren Sie das aber mal mit einer Klappe, legen Sie aber vorher die Autoapotheke daneben. Eben. Aber: HALT! Es gibt auch Ausnahmen, wie im richtigen Leben. Echte Geländewagen und einige wenige SUVs verfügen in der Tat auch über eine dritte oder fünfte…

Sprit sparen bis 70 Prozent – Ein Rechenexempel


0

Der Kraftstoffverbrauch eines Motorfahrzeugs wird gewöhnlich in Litern pro 100 Kilometer Fahrstrecke angegeben. Die offiziell von den Werken veröffentlichten Werte sind «Laborwerte», die nach einem bestimmten Schema zu einem «Dreierzyklus» gebündelt werden, der aus Stadt-, Land- und Autobahnfahrt besteht.

Eigentlich gar nicht so weit weg von der Wahrheit, könnte man meinen – und doch haben die Werte bisweilen eher wenig mit dem zu tun, was in Realität verbraucht wird. Ein Computer errechnet also diese Laborwerte. Angenommen, der Rechner zeigt einen Durchschnittsverbrauch des Pkw «X» von exakt 10 Litern für 100 Kilometer Fahrstrecke, so lässt sich dieser Wert sicherlich durch des Menschen rechten Fuß individuell beeinflussen. Aber auch die Technik und die Zubehörindustrie nehmen Einfluss…

Die Lichtdetektive – Sehen und gesehen werden


KÜS-Partner Dr. Marcus Berg nutzt Hightech bei der Unfallanalyse

0

Unachtsamkeit, Raserei, Leichtsinn – viele Gründe führen zu den oft tödlich endenden Crashs zwischen Fahrzeugen und Passanten. Besonders in der Nacht werden Menschen auf oder an der Fahrbahn häufig nicht oder nur schlecht gesehen und dadurch zum Unfallopfer. Den Unfällen in den dunklen Stunden des Tages hat KÜS-Partner Dr. Marcus Berg als Unfallanalytiker sein besonderes Augenmerk gewidmet. Unterstützung bekommt er dabei von der Universität Paderborn und der Firma Hella.

Sehen und gesehen werden «Eine der wichtigsten Fragen bei nächtlichen Unfällen mit Personenschäden ist die Frage der optischen Wahrnehmbarkeit», sagt Dr. Marcus Berg. Der Unfallanalytiker weiß sehr genau wovon er spricht. Wann wurde der verunfallte Fußgänger vom Autofahrer gesehen, wie wurde er wahrgenommen? Konnte er als Fußgänger erkannt werden und wurde entsprechend schnell reagiert? Welchen Einflüssen optischer Art war der Autofahrer ausgesetzt? Die Klärung dieser Fragen ist für alle Beteiligten bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung von…

Nackenschmerzen: Entstehung, Behandlung, Vorbeugung


Im Cabrio unterwegs: Fahrtwind genießen ohne Folgen

0

Viele Cabrio-Fans kennen das Problem: Der Freude am offenen Fahren folgt mitunter ein lästiger bis äußerst unangenehmer Nackenschmerz. Mancher Cabrio-Fan hat da schon resigniert und das heiß geliebte Gefährt schweren Herzens wieder verkauft. Warum genau das nicht sein muss, verrät die Schmerztherapeutin Dr. med. Sylvia Rinneberg im Gespräch mit KÜS magazin.

Frau Dr. Rinneberg, nicht wenige Cabriofahrer klagen über einen heftigen Nackenschmerz im Anschluss an eine Fahrt. Wie entsteht dieser Schmerz? Zur Entstehung von Schmerz muss man wissen, dass Reflexbögen Reize von der Haut auf die Muskulatur übertragen, also von außen nach innen. Schmerz ist eine Überreizung der Hautrezeptoren, eine ganz natürliche Reaktion: Die Muskeln ziehen sich zusammen, um den Reizen eine möglichst geringe Angriffsfläche zu bieten. Und dann ist der Schmerz da. Wenn er länger…

1 27 28 29 30