Praxis

Edelstahl für mehr Sicherheit: Neue EU-Richtlinien für Frontbügel


0

Als in den frühen Achtzigern der Geländewagen-Boom in Deutschland begann, dauerte es nicht lange, bis auch die Zubehör-Industrie auf den Plan trat. Das Motto lautete damals: Erst die Frontbügel machen aus einem Geländegänger einen «richtigen» Geländewagen. Auch die ersten Spötter ließen nicht lange auf sich warten und titulierten die eisernen Rohrkonstruktionen mit Begriffen wie «Kuhfänger» oder «Elefantenbremse».

Übernommen wurden diese Frontbügel aus Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika, wo Ranger und Farmer ihre Allradler, Trucks und Pick-ups aus beruflichen Gründen für den harten Alltag damit ausstatteten. Hierzulande formierten sich prompt auch Gegner dieser Gebilde, nachdem eine wissenschaftlich abgesicherte Feldstudie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) das hohe Unfall-Verletzungsrisiko im Kollisionsfalle mit Fußgängern und Radfahrern belegt hatte. Dennoch wurden in Deutschland zunächst keinerlei gesetzliche Maßnahmen ergriffen, um Beschränkungen einzuführen. Ende der Neunzigerjahre kamen…

Wohin soll es denn gehen?


Navigation mit digitalen Straßenkarten

0

Ein «Navi» hat heute fast jeder, der viel unterwegs ist. Satelliten umkreisen den Erdball, ausgestattet mit Hochtechnologie und dienen als «Korrespondenten» zu den Navigationsgeräten in den Autos. Es findet also ständig ein virtuelles «Gespräch» statt zwischen Boden und Satellitenbahn. Wer topaktuelles, digitalisiertes Kartenmaterial an Bord hat, kann auf wenige Meter genau zu seinem Ziel finden.

Man gibt per Fingerdruck («Touchscreen») sein Ziel auf dem Display des Gerätes im Auto oder per Fern- oder Sprachsteuerung ein und schon beginnt der kleine Hochleistungsrechner im Navigerät den Abgleich: Wo befindet sich das Auto zurzeit und wohin soll es geführt werden? Bereits nach wenigen Sekunden ist die kürzeste oder schnellste Route – die nicht immer identisch ist – berechnet und die optische und akustische Führung zum Ziel beginnt. Mehr als eintausend Geoanalysten sind permanent…

Do it yourself in der «Grünen Hölle»


Subaru bietet Fahrertrainings der besonderen Art auf dem neuen Nürburgring an

0

In Zeiten der Krise geht der Trend zum Abspecken auch am Motorsport nicht vorüber. Das gilt für jene, die ihn ausüben, aber auch für diejenigen, die in erster Linie die Möglichkeit zum rasanten Fahren schaffen. Also vor allem für die Hersteller von Automobilen. Die ersten Nachrichten kamen Ende des vergangenen Jahres von Honda, das sein Formel-1-Engagement beendete. Danach zogen Subaru und Suzuki in der Rallye-Weltmeisterschaft nach und Kawasaki zog sich aus der Moto-GP, der «Formel 1 für Zweiräder», zurück.

  Doch der Rückzug aus der vordersten globalen Front muss nicht dazu führen, dass der sportliche Anspruch, die «Identity» eines Herstellers, verloren geht. Siehe Subaru. Die Japaner hatten im Jahre 1972 beschlossen, das «Allradauto zu erfinden», und daran taten sie gut. Denn die Marke mit den funkelnden Sternen im Grill hat sich einen Namen gemacht, ist weltgrößter Hersteller allradgetriebener Pkw. Und Subarus bewegten fortan nicht nur kundige Rallyefahrer und Forstleute unter schwierigsten Bedingungen von Punkt…

Spezialauftrag zwischen grellen Flitzern und jungen Fahrern – Essen Motor Show 2009


Die KÜS als kompetenter Partner und Schutzengel der Aktion «TUNE IT! SAFE!» auf der Essen Motor Show

0

Die beiden jungen Leute waren so um die 20 Jahre und die pure Lust an den grellen, bunten lautstarken und «sauschnellen» Flitzern, die hier überall blank gewienert herumstanden, war ihnen an den Augen abzulesen. Überall frisierte Mühlen, die Hallen voll vom «geilsten» Blech. Voll krass Alter! «Essen Motor Show», da tun sich jedes Jahr in den Gruga-Hallen für eine Woche paradiesische Abgründe für die Fraktion «Westentaschen-Schumi» auf. Ganz besonders dann, wenn zu Hause noch ein tiefer gelegter schwarzer Corsa oder Polo mit «Böhse-Onkelz»-Folie und dicken «Wummen» im Heck darauf wartet, bewegt zu werden.

«Spaß schön und gut. Aber wie viel Spaß darf es denn sein, ohne dass es erstens verboten und zweitens saugefährlich ist?» Wer weiß denn so was? Hilfe suchende Blicke irren umher. Jetzt schlägt auf Stand 501 in Halle 11 die große Stunde von Thomas Schuster und Stefan Ehl. Beide sind Prüfingenieure der KÜS und wenn einer bei der «Essen Motor Show» den beiden Jungs helfen kann, dann diese zwei PIs. Die beiden KÜS-Mitarbeiter gehören zum…

Unter falscher Flagge – Vorsicht, Plagiat!


Produktpiraterie macht auch dem Kfz-Teilehandel zu schaffen

1

Früher kopierten die Produktpiraten vorzugsweise hochwertige Bekleidung, dann begannen sie hochwertige Accessoires zu fälschen. Heute gibt es fast kein Produkt, das sich nicht in kopierter Form wiederfindet. Dabei sind die Produktpiraten dreister denn je: Zur Vermarktung nutzen sie nicht nur die unbekannten Weiten und Tiefen des Internets. Die Nachahmer genieren sich nicht, kopierte Artikel auf einschlägigen Messen zu präsentieren.

So wurden auf der Automechanika 2006 in Frankfurt, der internationalen Leitmesse für Werkstatt, Reparatur, Dienstleistungen und Zubehör, 144 gefälschte Produkte sichergestellt. Welchen Schaden Fälschungen anrichten, zeigen Experten aus den USA: Dort gehen Jahr für Jahr schätzungsweise 750.000 Arbeitsplätze durch Produktpiraterie verloren. Wem solche Zahlen Angst einflößen, der sollte den nächsten Satz besser nicht lesen: In Amerika, so die weitere Schätzung der Experten, sind zwei Prozent aller Flugzeugersatzteile – immerhin 520.000 Stück – gefälscht. Die Automobilindustrie…

Schadengutachten erfordern vielschichtiges Hintergrundwissen


KÜS: Weiterbildung zum Kfz-Sachverständigen durch kompetente Referenten

0

Zweigleisig fährt man besser: Immer mehr Prüfingenieure bieten zusätzlich zu den amtlichen Fahrzeuguntersuchungen (HU/AU/Änderungsabnahmen) die klassischen Sachverständigen-Serviceleistungen an, zu denen auch die Schadengutachten gehören. Das hierfür nötige Wissen vermittelt die KÜS in Seminaren mit zwei diplomierten Ingenieuren, die ihr Wissen weitergeben: Der in Coburg ansässige KÜS-Partner Andreas Stirner wird von Thomas Firmery (Leiter des KÜS-Fachbereichs Vertrieb) unterstützt.

Schadenaufnahme, Ermittlung des Umfangs, Reparatur und fertig? Weit gefehlt – das Hintergrundwissen zum Thema ist ebenso vielschichtig wie umfangreich. Entsprechend gehören die rechtlichen Grundlagen ebenso zu den Seminarinhalten wie die Fahrzeugtechnik. Das Niveau der Seminare ist naturgemäß hoch, da das Wissen der Teilnehmer aus ihrer täglichen Prüftätigkeit vorausgesetzt wird. Der Blockunterricht an den Seminar-Wochenenden verbindet überdies Theorie und Praxis: Hier bewährt sich, dass Andreas Stirner stets auf verschiedene Unfallfahrzeuge zurückgreifen kann. Die Mustergutachten werden mit…

1 29 30 31 32 33 34