Technik

Reduzierter Rollwiderstand hilft beim Sparen


Leichtlaufreifen senken Spritverbrauch und Emissionen

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Es ist bislang kaum ins Bewusstsein der Autofahrer vorgedrungen: Sogenannte Leichtlaufreifen mit reduziertem Rollwiderstand helfen beim Spritsparen und damit auch bei der Minderung von Emissionen. Der beim luftgefüllten Reifen immer präsente Rollwiderstand entsteht im Wesentlichen durch die Reifenverformung im Bereich der Bodenaufstandsfläche.

Je höher der Rollwiderstand, um so mehr PS gehen verloren Vermeidbar ist dieser Verlust leider nicht (er nagt tatsächlich an der Motorleistung, je höher der Rollwiderstand, um so mehr PS gehen hier verloren), aber deutlich reduzierbar. Das Potenzial: Bis zu 25 Prozent des Treibstoffverbrauchs bleiben bei einem Pkw in den Reifen hängen (beim Lkw noch mehr). Angesichts steigender Spritpreise und beschlossener CO2-Einsparung wäre bei den Reifenentwicklern eigentlich totale Rollwiderstandsoptimierung angesagt. Das Problem: Bei dieser Lösung…

Leichtlaufreifen im Trend


Rollwiderstandsarme Reifen sparen Sprit

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Reifen mit optimiertem Rollwiderstand, sogenannte Leichtlauf- oder Spritsparreifen, senken den Verbrauch und die Schadstoffemissionen. Wenn günstige Kraftstoffverbrauchswerte in der Prioritätenliste der Fahrzeugentwickler aufrücken oder gar einen Spitzenplatz einnehmen, lässt der Ruf nach Reifen mit reduziertem Rollwiderstand nicht lange auf sich warten, an seiner Realisierung wird intensiv gearbeitet.

Zahlreiche Pkw-Modelle lassen sich inzwischen mit einem entsprechenden Reifentyp ordern oder sind serienmäßig damit ausgerüstet. Insbesondere aber die jüngst vorgestellten verbrauchsarmen Fahrzeuge – etwa VW BlueMotion – kommen ohne diese Reifenspezies nicht aus. Tatsächlich erreicht der Anteil der vier Autoreifen am gesamten Kraftstoffkonsum rund 25 Prozent, ein überaus interessantes Sparpotenzial, das zu fördern den Reifenfachleuten freilich einige Probleme bereitet. Bei einer Goodyear-Untersuchung mit nur fünf Sommerreifen-Fabrikaten ergab sich eine Differenz im Rollwiderstand von 42 Prozent…

Elektronik und Sicherheitstechnik


Neue Herausforderungen für Gutachter und Versicherer

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Ausgeklügelte Crashstrukturen und die modernen elektronischen Sicherheitssysteme im Auto stellen für Unfall-Gutachter eine besondere Herausforderung dar. Um die Folgen eines Unfalles möglichst exakt analysieren zu können, benötigen Sachverständige schon heute einen fundamentalen Einblick in die Elektronik und die Struktur des jeweiligen Fahrzeuges. Dabei steht der Gutachter im Spannungsfeld zwischen seiner Aufgabe, alle möglichen Unfallschäden und die damit verbundenen Reparaturkosten genau zu bestimmen und dem Anspruch der Autoindustrie, ihre eigenen elektronischen Entwicklungen vor unbefugten Einblicken zu schützen.

Beispiel Crashstruktur: Vor dem Hintergrund ständig steigender Anforderungen an die Sicherheit im Auto kommt der Entwicklung der Fahrzeugstruktur besondere Bedeutung zu. So müssen Fahrzeuge, die weltweit vermarktet werden, eine Vielzahl von internationalen Hochgeschwindigkeitscrashtests bestehen. Andererseits soll aber die Front so weich und verformbar sein, dass sie Fußgängern genügend Schutz vor ernsthaften Aufschlagverletzungen bietet und bei leichteren Unfällen reparaturfreundlich ist. Hinzu kommt der Anspruch nach möglichst großer Kompatibilität zwischen unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten. Ein Beispiel: Der Zusammenstoß des…

Deutschland – kein Land der Stinker-Ideen


Wie sich der Abgasspezialist HJS im erlauchten Kreis der bundesdeutschen Vorzeige-Unternehmen etabliert hat

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Es ist immer wieder viel vom Recht auf ungehinderte persönliche Mobilität des Einzelnen die Rede, wenn es darum geht, die Vorzüge des Automobils gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln herauszustellen. Wer auf dem flachen Land lebt, wer keinen Eisenbahnanschluss, geschweige denn so etwas wie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nutzen kann, der weiß das Hohe Lied vom eigenen fahrbaren Untersatz zu singen. Als Faustpfand eben, wann und wo auch immer, von Punkt A zu Punkt B zu kommen.

Neue Kennzeichenverordnung – Grundlage für neuen «Schilderwald» Doch mit dem ungehinderten Aussuchen des Ziels ist es seit gut einem Jahr zumindest einmal ansatzweise vorbei. Zumindest dann, wenn man nämlich den behördlich verordneten Stempel für eine bestimmte Stadt, eine bestimmte Region nicht als «Bapperl» auf dem eigenen Fahrzeug nachweisen kann. Die Kennzeichnungsverordnung vom 1. März 2007 schuf die Grundlage für den neuen Schilderwald auf deutschen Straßen. Alles im Sinne unserer sauberen Luft, uns rein gefilterten Umwelt.…

Aus 300plus wird 100minus


KÜS an Weltrekordversuch in Papenburg beteiligt

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Monatelang haben die Studenten und ihre Professoren auf den Rekord hingearbeitet, sind dann nicht an der Technik, sondern am Wetter gescheitert. Nur ganz knapp! 303,6 km/h – so schnell war noch nie ein mit Flüssiggas (LPG) betriebenes Serienauto unterwegs. Für einen offiziellen Weltrekord indes fehlt auf dem Hochgeschwindigkeitsoval in Papenburg nur noch die gleiche Tour in Gegenrichtung. Um Windeinflüsse auszuschließen. Doch inzwischen regnet es Bindfäden.

«Projekt v300plus» heißt die ehrgeizige Aktion, mit der Autogas als moderne, preiswerte und zugleich umweltschonende Alternative zu Benzin und Diesel bekannter und noch besser gemacht werden soll. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Saarbrücken und die Fachhochschule Kaiserslautern leisten die wissenschaftliche Begleitung des Projektes, rund ein Dutzend Unternehmen – darunter die Sachverständigenorganisation KÜS – steuern die finanziellen Mittel bei und bieten auch fachliche, organisatorische und auch logistische Unterstützung. Der Weltrekordversuch ist nur ein Etappenziel…

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