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Auch Forschungsobjekte müssen zur Hauptuntersuchung


Hyundai i10 des Forschungsprojektes CO2100minus auf dem Prüfstand

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In die Prüfhalle rollt ein Hyundai i10. Bremsenprüfung, erster Akt der Hauptuntersuchung. Kein Problem, sagt Benjamin Wertz, Prüfingenieur der KÜS in der Bundesgeschäftsstelle in Losheim am See. Auf der Hebebühne macht der kleine Koreaner ebenfalls eine «gute Figur», vom Prüfingenieur kommt wohlwollendes Nicken.

Jetzt ist es an der Zeit, die zahlreichen Änderungen am Fahrzeug zu überprüfen. Ein Stapel Papiere hat der Fahrer dabei. Kritisch wird kontrolliert, doch auch hier ist alles in bester Ordnung. Zufriedenheit beim Fahrer Thomas Heinze, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. DerHochschullehrer ist mit dem Bereich Automotive Powertrain der Leiter des Forschungsprojektes CO2100minus. Die KÜS, die Westfalen AG und weitere Firmen sind Partner dieser Aktion, deren Ziel die Minimierung des…

20 Jahre amtliche Fahrzeuguntersuchungen durch die KÜS


Sympathie, Sachverstand und Sicherheit

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Seit April 1991 können im Saarland Fahrzeuguntersuchungen nach § 29 StVZO durch Prüfingenieure der KÜS durchgeführt werden.

Nach umfangreichen Vorbereitungen war es am 02. April 1991 so weit: Erstmals gab es eine Fahrzeuguntersuchung durch einen Prüfingenieur der KÜS. «Mit Sympathie und Sachverstand» – so der Slogan der KÜS – konnte die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger – so der ausgeschriebene Name – fortan Fahrzeuguntersuchungen nach § 29 StVZO anbieten. Den Kfz-Sachverständigen war damit die Möglichkeit gegeben, ihr Dienstleistungsangebot entscheidend zu erweitern – in einer Marktsituation, die sich zunehmend schwierig gestaltete. Zwei Jahre später,…

Ohne Nachtanken mehr als 1.000 Kilometer mit Autogas


Neues LPG-Projekt an der HTW des Saarlandes

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Mehr als 1.000 Kilometer mit einer Tankfüllung! «Na und», wird da mancher Dieselfahrer sagen, «das schaffe ich doch auch. Also fast. So 800 bis 900 Kilometer.» Doch beim Projekt s1000plus des Instituts automotive powertrain an der HTW (Hochschule für Technik und Wirtschaft) Saarland soll diese Schallmauer allein mit Autogas überwunden werden, bei dem die Reichweite im Allgemeinen bei rund 400 Kilometern liegt. «Na und», meldet sich wieder unser Dieselfahrer zu Wort, «dann packt man eben einen zweiten Tank in den Kofferraum» Eben nicht! Für diesen simplen Weg bräuchte man keine Hochschulforschung, das könnte vermutlich jede bessere Werkstatt. Das Projekt s1000plus ist weit mehr, und so bleibt der Kofferraum für Zusatztanks tabu. Es will der Industrie praktikable Lösungsansätze für den Alternativ-Kraftstoff Autogas aufzeigen. Daher ist die KÜS erneut Projektpartner und unterstützt die Forschungen sowohl finanziell als auch organisatorisch und mit dem Fachwissen ihrer Ingenieure.

s1000plus knüpft nahtlos an die beiden Vorgängerprojekte mit LPG (Liquified petroleum gas) an, bei denen die KÜS ebenfalls beteiligt war. «Schneller, sparsamer, weiter» könnte man sportlich die drei Ziele umschreiben. Beim Projekt v300plus wurde mit Autogas eine Geschwindigkeit von 303,6 km/h gefahren. Der eingesetzte Achtzylindermotor hatte zur Rekordfahrt eine Leistungssteigerung von zehn Prozent erfahren. Die verbreitete Ansicht, dass Autogas Leistung kostet, war durch zahlreiche Maßnahmen der Wissenschaftler eindrucksvoll widerlegt. CO2-100minus ging in die andere Richtung.…

Das erste Auto zum Bahnfahren: Der Rinspeed «UC»


Mobilitätskonzept statt Auto

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Ein Auto soll helfen den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden und dabei gleichzeitig durch ein völlig neues Waggon-System per Intercity-Zug das Zeug haben, große Strecken bequem, stau- und somit stressfrei zu überbrücken. Was sich erstmals nach Gähnfaktor anhört, ist in Wahrheit ein geniales Mobilitätskonzept, das es faustdick hinter den Ohren hat.

Pure Utopie? Nein. Die Studie «UC» des Schweizer Autoerfinders Frank Rinderknecht steht für ein ausgefeiltes Mobilitätskonzept, das sofort von einem Autohersteller adaptiert werden könnte. «UC» heißt «Urban Commuter» oder Pendlerfahrzeug. Wer die knuffige Hightech-Kugel zum ersten Mal sieht, fühlt sich an Fiats «Topolino» erinnert. Für den «UC» wurde ein aktueller 500er bis auf die A-Säule gestrippt und mit hoch komplizierter Elektrotechnik versehen. Rinderknecht macht daraus keinen Hehl: «UC– das ist eine neue hoch emotionale, web-basierte…

Auto-Frühling 2010 – Neu auf unseren Straßen


Nissan Juke, Honda 3R-C, VW Amarok, Honda EV-N, Maserati Gran Cabrio, Lotus Evora, Opel Flextreme, Audi A1

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NISSAN Juke Juke ist ein Begriff aus dem American Football und bedeutet «flinkes, wendiges Ausweichen und Antäuschen». Juke heißt auch ein neuer kleiner Nissan-Crossover, der das B-Segment aufmischen soll. Selten schaffen es die meist mutigen und expressiven Linien einer Studie bis zur Serienreife. Beim Juke war es die Vision Qazana vom Genfer Automobilsalon 2009, die Serienversion sieht aus, als seien kaum Kompromisse gemacht worden. Der viertürige Fünfsitzer wird voraussichtlich zwischen 17.000 und rund 25.000 Euro…

Mobile Zukunft – ganz ohne Auto


Unterwegs ins Jahr 2020

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Menschen, die in den gerade «angesagten Szenen» unterwegs sind und seriöse Forscher haben üblicherweise nichts miteinander zu tun: Die einen schlagen sich die Nächte mit Bass und Beats um die Ohren, die anderen berechnen nächtelang Formeln in geheimen, ja unterirdischen Labors. Bei Honda treffen sich plötzlich beide Welten wieder. Denn die Chefentwickler wissen genau, was der japanische Mischkonzern in zehn bis 20 Jahren braucht: Neben Jets, Solarpannels, Bootsmotoren, Motorrädern und Fahrzeugen eben auch Produktideen für eine Welt ohne Auto. Längst tüfteln Designer und Forscher nicht mehr nur in ihren Bürotürmen, sondern lassen sich von den Menschen in Szenevierteln wie Tokios Roppongi Hills inspirieren. In Roppongi lebt eine völlig neue Generation von Künstlern, Studenten und Partygängern, die sich dem Autoführerschein komplett verweigert. Volle Straßen, schlechte Luft, vor allem aber die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen hat sie zu diesem Denken bewegt. Es ist cool, kein Auto zu haben. Eine Herausforderung für Autohersteller wie Honda.

Gleichzeitig zählen Überalterung und Urbanisierung zu den Megatrends. Eigentlich eine schier unlösbare Aufgabe, Mobilität für eine scheinbar immobile Zukunft zu entwickeln. Noch vor kurzem hat Honda den S2000 gebaut, einen Roadster, der mit Drehzahlen von fast 9.000 U/min vor allemeines brauchte: freie Landstraßen ohne Überholverbot. Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass sich Honda komplett aus der Formel 1 verabschiedet hat. Jetzt gehen die Designer völlig neue Wege. Nur wenige Schritte von Tokios Szenevierteln…

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