Motorsport

Marijan Griebel bei der Rallye Deutschland


Erfolgreich und schnell

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»es fühlt sich gut an« Die Rallye-Weltmeisterschaft macht Station in Deutschland. Im Servicepark am Bostalsee, im Saarland, sitzt Marijan Griebel entspannt in der Teamhospitality. Er hat gerade einige Kilometer mit dem Škoda Fabia absolviert, beim sogenannten Shake Down, sozusagen einem Maß nehmen für die Rallye. „Es waren die ersten Kilometer überhaupt, das Auto ist krachneu. Aber es fühlt sich gut an“, so der Deutsche Rallyemeister des Jahres 2018. Sein Eindruck sollte ihn nicht täuschen, die…

Motocross auf dem »heißen Stein«


Ein ganz besonderer historischer Motorsport

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Historischer Motorsport boomt. Das kann man bei vielen Oldtimer-Veranstaltungen im Rallyesport sehen. Mehr noch: Das Geschäft und die Rennerei mit dem Garagengold früherer Jahre werden immer beliebter. Wer im Motorsport mit solchen Schätzen unterwegs ist, mag selbst nicht viel jünger sein als der fahrbare Untersatz. Aber Motorsport mit »alten Kisten«, den muss man nicht unbedingt mit Autos betreiben.

Das beweist der Motorsportclub Reil an der Mosel. An dessen Rennstrecke, dem weltberühmten »Heißen Stein«, auf  den früher Tausende von »benzinverrückten« Zeitgenossen pilgerten, wurde in diesem Jahr Motocross auf alten Maschinen gefahren. Man ließ ihn wieder aufleben – mit ebenso alten Herrschaften im Sattel und einem noch älteren Moderator. Artisten auf Maschinen zogen die Aufmerksamkeit des fachkundigen Publikums auf sich. Alte Hercules-Maschinen oder KTM-Kräder, heutzutage unbekannte Ancilotti oder Mazzilli – so etwas hatte man seit…

Blaues Blut im heißen Sitz


Kaiser-Urenkel Ferdinand von Habsburg bereichert den neuen Aston-Martin-Rennstall

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Alles, was mit Wagemut, mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, mit sportlicher Attitüde und am besten noch mit dem entsprechenden Faktor in puncto »Aufsehen erregen bei der Damenwelt« verbunden war, hatte bei Herren von adligem Geblüt seit Jahrhunderten einen hohen Stand. Das fing an bei den Olympioniken der Antike, setzte sich über diverse römische Ringkämpfer und mittelalterliche (Raub)ritter bis in die Tage der motorisierten Auseinandersetzung auf den Schlachtfeldern der Moderne fort. Was früher das Carré der Festspiele des…

Der Mann mit der roten Kappe ist tot


Ein Nachruf auf die Motorsport-Legende Niki Lauda

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eine Minute lang im Flammenmeer Sonntag, 1. August 1976, Nürburgring, Nordschleife. Es läuft der Große Preis von Deutschland, Formel 1, Runde 2, Kilometer 10! Auf regennasser Straße kommt der Ferrari 312 T2 von Niki Lauda im Abschnitt Bergwerk nach rechts von der Strecke ab, prallt in eine Felswand und wird zurückgeschleudert. Das Auto wird noch von anderen Fahrzeugen gerammt und verschwindet in einem Feuerball.Lauda sitzt eine Minute im Flammenmeer, dann zieht ihn der italienische Rennfahrerkollege…

KÜS setzt Engagement im Motorsport fort


Timo Bernhard als vielseitiger Markenbotschafter

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Die KÜS setzt ihr langjähriges Engagement im Motorsport auch 2019 fort. „Hochtechnologie und Sicherheit sind die wichtigsten Inhalte im Motorsport, ebenso wie in der technischen Überwachung von Fahrzeugen. Bei dieser Parallele liegt es nahe, dass die KÜS sich im Motorsport engagiert. Natürlich gehören dazu auch spannende Events“, betont KÜS-Geschäftsführer Peter Schuler.

— Die Spezialisten der KÜS DATA GmbH haben die Technik installiert — Nach wie vor ist Timo Bernhard der Markenbotschafter der KÜS. Er ist einer der erfolgreichsten Motorsportler überhaupt, im Werksfahrer-Kader bei Porsche, mehrfacher Le-Mans-Sieger, Langstrecken-Weltmeister und seit 2018 Rekordhalter an der Nordschleife des Nürburgrings. Mit dem KÜS Team75 Bernhard steigt er auch in diesem Jahr in den Ring bei der Rennserie ADAC GT Masters. In dieser Liga der Supersportwagen startet das Team mit zwei…

Daniel Abt: Fünfte Saison der Formula E entscheidend


Den eigenen Weg finden

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Autorennen mitten in der Stadt. Auf einem engen, winkligen, nicht organisch gewachsenen Kurs. Mitten in Häuserschluchten. Und das Ganze fast ohne akustische Begleitmusik. Von dem bisschen Surren und dem Quietschen der Reifen mal abgesehen. Kann so was wirklich Spaß machen? „Ja“, sagt Daniel Abt im Brustton der Überzeugung und hebt wie zur Bestätigung den Daumen der rechten Hand, begleitet von einem spitzbübischen Grinsen. Der 25-jährige Sohn von Teamchef Hans-Jürgen Abt und Neffe des früheren DTM-Top-Piloten Christian Abt wurde nicht nur in eine Rennfahrer-Familie hineingeboren. Mit dem Team Audi Sport Abt Schaeffler errang er auch den Weltmeistertitel in der vor fünf Jahren aus der Taufe gehobenen Formel E.

Der Kemptener ist, wie auch Teamkamerad Lucas di Grassi, erfolgreiches junges Gesicht einer neuen Motorsportart, die es – bei aller Faszination – immer noch schwer hat, sich gegen viele Vorurteile durchzusetzen. Warum? Das fragen sich nicht nur Abt, sondern auch viele Menschen, die seit Jahren und Jahrzehnten im und mit dem Motorsport unterwegs sind und nun gefordert sind, ihre bisherige Vorstellungswelt zu revidieren und neuen Herausforderungen Raum zu geben. Denn, nicht nur das Autofahren auf…

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