Motorsport

Timo Bernhard wieder Weltmeister


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Zum dritten Mal in Folge haben Porsche-Werksfahrer mit dem Le-Mans-Prototyp 919 Hybrid den Fahrertitel in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gewonnen. Am heutigen Sonntag lösten Timo Bernhard (DE), Earl Bamber (NZ) und Brendon Hartley (NZ) mit Platz zwei beim Sechsstundenrennen in Shanghai ihre Vorgänger Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE) ab. Für Bernhard und Hartley ist es nach 2015 der zweite Fahrer-Weltmeistertitel in der WEC. Die beiden sind mit zwölf gemeinsamen Rennsiegen…

Dauerbrenner, Profi, Herzblut-Rennfahrer


In der weltweit größten Breitensport-Serie ist der Reifen-Ingenieur Rudi Adams ein ganz besonderes Exemplar seiner Gattung.

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Mit zwei Porsche 911 GT3 Cup ist das KÜS Team 75 Bernhard seit dieser Saison auch in der VLN-Langstreckenmeisterschaft vertreten. In keiner anderen Motorsport-Serie treten Spitzensportler, also Werksfahrer in GT3- oder GT4-Fahrzeugen gemeinsam mit reinen Privatiers an, die ihr Steckenpferd ausleben und viel Geld und Herzblut in den Sport stecken. Neunmal pro Jahr treffen sich talentierte „Jungspunde“, erfahrene Kenner der „Grünen Hölle“ und Werksfahrer aus der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) auf der Nordschleife des Nürburgrings zu Rennen über vier oder sechs Stunden, die von der Verschiedenheit ihrer Protagonisten leben.

Einer der stellvertretend für die vielen „Herzblut-Piloten“ und für den Geist dieser Meisterschaft steht, ist Rudi Adams. Der mittlerweile 55-Jährige ist hauptberuflich Ingenieur bei einem großen Reifen-Hersteller, der auch im Motorsport aktiv ist. Von daher lag es nahe, dass Adams, der nur wenige Kilometer entfernt vom Nürburgring wohnt, Beruf und Leidenschaft miteinander verbinden würde. Rudi Adams und sein „kleiner Schwarzer“, ein BMW Z4 GT3, den er wechselweise mit Team-Kollegen fuhr, gehörten über Jahre hinweg zum…

Porsche in Le Mans 2017:


Zahlen und Fakten auf einen Blick

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Das Siegerteam Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) mit der Startnummer 2 legte 367 Rennrunden (5.001,23 Kilometer) zurück. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 208,2 km/h. Das Team führte das Rennen im Gesamtklassement die letzten 20 Runden an. Bernhard bestritt deutlich die größte Distanz mit dem Siegerauto. Er fuhr insgesamt 159 Runden, Hartley 106 und Bamber 102. Die meisten Führungsrunden absolvierte der Schwester-Porsche mit der Nummer 1 von Neel Jani (CH), André Lotterer (DE)…

Timo Bernhard krönt Karriere beim 24h von Le Mans


KÜS-Markenbotschafter

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Die Stunde der Jäger schlägt am Sonntag: Brendon Hartley hat sich auf einem Mehrfachstint kontinuierlich verbessert. Nach 312 Runden legt er seinen letzten Tankstopp ein, nach 325 Runden übergibt er das Auto, an vierter Position liegend, an Timo Bernhard. Um 12:50 Uhr fährt der 919 Hybrid mit dem Führenden wieder in der gleichen Rennrunde – es ist die 330. Nachdem alle LMP1-Hybrid-Werksrennwagen entweder aus- oder nach langer Reparatur zurückgefallen sind, führt ein LMP2. Nach 338…

Durch die »Grüne Hölle«


KÜS Team75 Bernhard etabliert sich mit zwei blutjungen »Rookies«

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Nirgendwo sonst ist die Balance zwischen Amateuren und Rennprofis so ausglichen wie in dieser Serie: Die VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ist Europas größte Motorsport-Breitenserie. In zehn Rennen über neunmal vier und einmal sechs Stunden treten Privatiers, die ihr Herz an den Motorsport verloren haben, gegen Werksfahrer und DTM-Profis in Boliden mit fast 600 PS an.

„Der Geist dieser Serie ist die Vielfalt an Fahrzeugen, es sind aber auch die großen Unterschiede an Leistungsdaten sowie der sportliche Wettbewerb unter Gleichgesinnten“, sagt der ehemalige Automobil-Manager Karl Mauer, jetzt Generalbevollmächtigter der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Meister wird nach Ende der zehn Rennen durch die »Grüne Hölle« nicht derjenige, der die meisten Gesamtsiege eingefahren hat, sondern derjenige, der in den am stärksten besetzten Gruppen die meisten Punkte im Lauf der Saison eingefahren hat. »Vorteil…

Nürburgring Nordschleife: 1977 fand die erste VLN-Saison statt


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„Langstreckenmeisterschaft Nürburgring“ heißt sie jetzt und gemeint ist die erfolgreichste Breitensportserie Europas; Und das ist sie heute immer noch: 2016 standen 863 Männer und Frauen in der VLN-Ergebnisliste. Ganz früher war VLN mal die Abkürzung für "Valvoline Langstreckenpokal Nürburgring" und wurde von zehn Clubs ausgerichtet. Das "V" steht inzwischen für Veranstaltergemeinschaft, die 2017 aber nur noch aus neun Clubs besteht.

In diesem Jahr geht es am 18. März los: Von 9 bis 17 Uhr dürfen die Rennfahrer ihre Fahrzeuge bei Einstellfahrten testen. Zwar liegt im Augenblick noch Schnee in der Eifel, aber bis März dürfte der geschmolzen sein. Optimisten und Frühbucher zahlen „nur“ 1.000 EUR. 1977 war ich zum ersten Mal dabei. Mein Club, der Rheydter Club für Motorsport (RCM) war einer der zehn Veranstalter. So ein Rennen durchzuführen war damals ein Lotteriespiel: Können wir…

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