Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V.

Technik

Stahl statt Aluminium


Traditionsreicher Werkstoff – wieder entdeckt

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Lange Zeit hängte Aluminium den Stahl im Segment der Motorenteile ab. Der Trend dreht sich gerade. Der traditionsreiche Werkstoff bietet gegenüber dem Leichtmetall erhebliche Vorteile: ein sparsamer Spritverbrauch und somit weniger CO2-Emissionen. Bei aktuellen Dieselmotoren macht das rund drei Prozent aus.

„Der Trend geht eindeutig in Richtung Stahl“, sagt Horst Binnig. Der Vorstandsvorsitzende vom Automobilzulieferer KSPG aus Neckarsulm und sein Team erkannten ziemlich früh die Richtungsänderung und entwickelten Motorkolben mit einer enormen Typenvielfalt und Menge. Im süddeutschen KSPG-Werk werden Kolben für Lkw und Pkw produziert. Hohe Leistungsdichte, Zünddruckerhöhung, Emissionsreduzierung und Laufleistungsanforderungen an moderne Lkw-Motoren von bis zu zwei Millionen Kilometern weisen klar in Richtung Kolben aus Stahl. Da sich die Menge auch bei kleineren Dieselmotoren kontinuierlich…

Flüssiger Strom: Elektrisch geht auch anders


Die Brennstoffzelle als größte Hoffnung für eine emissionsfreie Mobilität

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Der Antrieb mit Brennstoffzelle und Wasserstoff bietet neue Chancen für ein wirklich umweltfreundliches Automobil. Alle großen Hersteller setzen inzwischen auf flüssigen Strom, denn etwas anderes ist Wasserstoff in der Nutzung nicht. Wasserstoff macht elektrischen Strom speicherbar und das wesentlich besser, als es mit der heute verfügbaren Batterietechnik möglich ist.

Statt Strom in die Batterie kommt Wasserstoff in den Tank und die Brennstoffzelle macht an Bord daraus dann wieder Strom für den Elektromotor. Und statt zum Aufladen der Batterie stundenlang an der Steckdose zu hängen, ist ein Auto mit Wasserstoffantrieb nach wenigen Minuten an der Tankstelle wieder startklar. Und das für Strecken von 600 Kilometer und mehr mit nur einer Tankfüllung. Zudem entfallen die umweltschädlichen Abgase, denn als Abfallprodukt der chemischen Reaktion kommt nur noch…

Mild Hybrid für 17 Prozent Kraftstoffersparnis


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

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Die Automobilzulieferer Continental und Schaeffler zeigten jüngst mit ihrem Gemeinschaftsprojekt Gasoline Technology Car (GTC), wie integrierte und konsequent vernetzte Mild-Hybrid-Technologien einen bereits sehr effizienten Pkw mit Dreizylinder-Ottomotor noch verbessern können: Der optimierte Ford Focus 1.0 l EcoBoost spart 17 Prozent an Kraftstoff, emittiert statt 114 g/km nur 95 g/km CO2 und erfüllt bereits die ab 2017/18 gültige Abgasnorm Euro 6c.

Beim Demonstrationsfahrzeug GTC ersetzen Einspritzung und Motorsteuerung von Continental das von Ford verwendete (Bosch-)System. Eine Schlüsselrolle spielen das 48-Volt-Eco-Drive-System von Continental, die elektrifizierte Kupplung (E-Clutch) zur Kraftübertragung und das Thermomanagement von Schaeffler. Hinzu kommen Maßnahmen zur Reduktion der Reibungsverluste im Motor und ein elektrisch heizbarer Katalysator (Emitec). Das 48-V-Eco-Drive-System hilft als zweite Antriebseinheit, den Einliter-Dreizylinder-Benziner trotz zündwinkeloptimierter Betriebsstrategie fahrbar zu machen und zusätzliche Hybrid-Fahrstrategien zu nutzen. Dabei ist der elektrische Traktionsmotor/Generator über einen Riementrieb mit…

Deutschlands größter Gefrierschrank steht in Rheine


Platz für 68.400 Europaletten

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Konstant minus 24 Grad Celsius, und das mitten im Hochsommer. Eingepackt in eine dicke Thermojacke haben wir Deutschlands größten Gefrierschrank besichtigt. Der steht seit Kurzem in Rheine im nördlichen Münsterland und gehört der Kühl- und Lagerhaus-Münsterland-Logistik (KLM), einer Tochter der niederländischen NewCold Gruppe.

Die Dimensionen sind gigantisch. Außen ist der Quader 125 Meter lang und 38 Meter hoch. Innen drin, dicht an dicht, stabile Stahlträger, die so ein Hochregallager mit Platz für insgesamt 68.400 Europaletten bilden. Grob gerechnet passen auf eine Palette rund 5.000 Eis am Stiel oder im Hörnchen. Wenn also das gesamte Hochregallager mit einzelnem Eis gefüllt wäre, könnte jeder Bundesbürger vier davon bekommen. Wobei natürlich in Deutschlands größtem Tiefkühlschrank nicht nur Eis, sondern alle Arten…

Die Brücke vom Acker zur Straße: Überlader


Biomasse kann dank Überlader per Lkw transportiert werden

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Bald rollen sie wieder. Dicke Ackerschlepper mit Anhänger. Vergleichsweise langsam und nur schwer zu überholen. Gefühlt sind es Tausende, die mit gehäckseltem Mais den Hunger von immer mehr Biogas-Anlagen befriedigen. Im ländlichen Raum hat dadurch schon vielerorts die Akzeptanz von CO2-neutraler Strom- und Gas-Erzeugung – zusätzlich zur Tank-Teller-Problematik – empfindlich gelitten. Abhilfe kann hier sogenannte Überladetechnik am Feldrand schaffen.

Letztendlich sind das große Förderbänder, die Material von einem Transportfahrzeug auf ein anderes bewegen. Ein Hersteller solcher Überlader ist das Maschinenbauunternehmen Becklönne aus dem Kreis Warendorf im Münsterland. Auf einer Ackerfläche bei Nienburg/Weser demonstriert Geschäftsführer Dirk Becklönne zusammen mit dem Lohnunternehmen Biostrom GbR und dem Gesellschafter einer Biogasanlage, Dirk Gutt, die Funktionsweise und die Vorteile seiner Entwicklung. An diesem Morgen wird Grünroggen geerntet. Also Roggen, der noch keine vollständigen Ähren ausgebildet hat und aufgrund seiner…

Autogas: Neuentwicklungen von Hyundai


Mit direkt einspritzenden Motoren drängt Hyundai in den Autogas-Sektor

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Autogas ist nicht nur beim Verbraucher eine immer beliebter werdende Form des Antriebs. Die Vorteile liegen auf der Hand: Niedrigere Energiekosten (der Liter etwa die Hälfte des Benzinpreises), steuerliche Begünstigung bis 2018, ein immer dichter werdendes Versorgungsnetz und bei Umrüst-Willigen Autobesitzern die Aussicht auf eine rasche Amortisation der Kosten. Fahren mit Flüssiggas ist aufgrund des geringeren Schadstoff-Ausstoßes auch eine umweltfreundliche Form der Mobilität. Demzufolge tauchen Fahrzeuge mit Flüssiggas oder LPG-Antrieb wie die offizielle Bezeichnung heißt, in den Modellpaletten vieler Hersteller immer häufiger als Alternativ-Angebote zu Benziner oder Diesel auf.

Den nächsten Schritt in der technischen Weiterentwicklung seiner LPG-Fahrzeuge hat Hyundai durch die Kooperation mit dem LPG-Dienstleister ecoengines gemacht. Die Südkoreaner und der deutsche Importeur setzen auf das Prinzip der Flüssiggas-Direkteinspritzung. Der Clou: das Gas wird flüssig und nicht mehr gasförmig eingespritzt. Das bedeutet: der Motor startet nicht nur zu 100 Prozent schon auf Autogas, er bietet auch bis zu zehn Prozent mehr Drehmoment. Sämtliche Anlagen sind nach den gängigen Normen homologiert, der Zusatzaufwand für…

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