Praxis

Vorbeugen ist besser als heilen – aber wie?


Es wäre nicht nötig gewesen …

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In KÜSmagazin 62 wurden Gesundheitsschäden durch Routine und alltäglichen Trott angesprochen einschließlich der negativen Folgen für Prüfer, Kollegen, Kunden sowie Umsatz. Wie kann man nun Gegenmaßnahmen in der täglichen Prüftätigkeit integrieren und ohne größeren Mehraufwand durchführen? Hier meine Erfahrungen im Arbeitsalltag als KÜS-Prüfingenieur.

KÖNNEN — WOLLEN — TUN Die Grundlage bildet wesentlich das eigene Problembewusstsein. Des Weiteren müssen die Zusammenhänge klar und die erforderlichen Möglichkeiten bekannt sein. Damit habe ich das erforderliche Wissen, genauer gesagt das KÖNNEN. Bin ich auch motiviert etwas zu tun, ist auch das WOLLEN gegeben. Vor dem Umsetzen steht dann meistens ein alter Bekannter: der »innere Schweinehund«, der uns mit vielerlei Tricks und Argumenten am TUN hindert. Erst wenn ich diese drei Aspekte im…

DVR: Die Verkehrswende und die Mobilität von morgen


Benutzen statt besitzen

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Bedeutet die Verkehrswende auch den Abschied vom Straßenverkehr, wie wir ihn kannten und noch kennen? Dieser Frage ging Andreas Knie bei einem Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrats nach. Der Sozialwissenschaftler (Habilitation mit Lehrbefugnis für Soziologie 1995) am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professor für Soziologie an der TU Berlin sieht in der Mobilität der Zukunft eine Abkehr vom „Kult des Fahrzeugbesitzes“. Vor allem jüngere Menschen sieht Knie bestrebt, eine Vielzahl an Optionen bei der Bewältigung…

Arbeitsunfälle und Folgen


– ein unterschätztes Problem

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Eine Hauptuntersuchung an einem schönen Sommertag. Stressfrei, mit einem höflichen Kunden und einem regelmäßig gewarteten und erkennbar gepflegten Fahrzeug. Nichts deutete auf außergewöhnliche Vorfälle hin. Und doch: Plötzlich durchzog mich ein stechender Schmerz, so stark, dass er mich zwang, die HU abzubrechen.

— Plötzlich durchzog mich ein stechender Schmerz — Die Folgen: Vorstellung beim Durchgangsarzt und beim Facharzt, zunächst konservative Behandlung, dann Komplikationen und Klinikaufenthalt. Am Ende stand die dann doch unvermeidliche Operation nach Bandscheibenvorfall. Das war noch nicht alles: Daraus wurden sechs Monate der Arbeitsunfähigkeit bzw. der nur begrenzt gegebenen Arbeitsfähigkeit. Heißt: Rehabilitation und anschließend betriebliche Wiedereingliederungsmaßnahmen (kurz: BEM). Das alles ist mit starken Einschränkungen der Lebensqualität verbunden Aber die Folgen eines solchen Geschehens gehen noch…

Schwitzen auf Rädern


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Der Schnee liegt meterhoch und von den Felsen hängen dicke Eiszapfen: Es ist tiefster Winter in Revelstoke am Fuß der Rocky Mountains und wer sich überhaupt aus dem Haus traut, der steckt in vier Lagen Thermo-Wäsche. Doch Tomi sitzt im Fond seines Kleintransporters und schält sich aus den Klamotten. Es wird hübsch warm im Heck seines Fiat Ducato, der hier drüben in Kanada als Dodge Ram ProMaster verkauft wird. Kein Wunder. Ganz hinten knistert ein Holzfeuer im Ofen und die Temperatur steigt so langsam auf 90 Grad. Denn Tomi sitzt im wohl einzigen Sauna-Van im Umkreis von vielen Tausend Meilen und macht sich gerade bereit für eine Runde Schwitzen im Sitzen.

Mit wenigen Handgriffen verwandelt sich der Transporter in eine Sauna viele schauen erstmal irritiert, weil der Van einen Schornstein hat Das muss man verstehen. Schließlich ist Tomi Finne und so wohl er sich in Kanada fühlt, fehlt ihm in dem Outdoor- und Wintersport-Mekka sechs Stunden östlich von Vancouver die heimische Sauna-Kultur. Das hat ihn allerdings nach Jahren der Saisonarbeit als Skilehrer nicht daran gehindert, vor rund zehn Jahren ganz nach Kanada zu ziehen. Das sichert…

Von wegen romantische Alleen …


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Bei einem Seminar des DVR fordert ein Dresdener Wissenschaftler einen Maßnahmenkatalog zur Vermeidung von Baumunfällen.

Die Aufgabe: Wanderer und Reiter vor den Wetterunbilden zu schützen. Wer – vor allem im »Goldenen Herbst« – einmal mit dem Fahrzeug über eine leere Landstraße, die von einer wunderschönen farbenprächtigen Allee gesäumt wird, gefahren ist, der wird unweigerlich zu der Schlussfolgerung kommen, dass Bäume am Straßenrand erstens etwas Beruhigendes haben und zweitens auch die Aufmerksamkeit des Fahrers von der Straße absorbieren. Wer sich nämlich im Sonnenschein das Spiel der Blätter in dicht belaubten Alleen…

Autowerkstatt der Zukunft


Mercedes-Welt in Berlin

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Was macht eine Autowerkstatt im digitalen Zeitalter aus? Am Salzufer, im Berliner Stadtteil Charlottenburg, gibt Daimler eine mögliche Antwort auf diese Frage: Aus der klassischen Autowerkstatt wird Autohaus, Marken- und Eventcenter in einem. 200 Veranstaltungen jährlich stehen auf der Agenda, 14.000 Quadratmeter bieten Platz für 300 Fahrzeuge – Neuwagen und Gebrauchte.

Durch ein visuelles Leitsystem werden die Kunden zu ihrem reservierten Stellplatz geleitet. Über die Leistungen von »Mercedes me connect« können Kunden online Servicetermine vereinbaren oder die Fahrzeuge für ihre Ersatzmobilität im Voraus buchen. Moderne Technik verfeinert die Arbeit des Menschen: Zum verabredeten Termin wird das Kundenfahrzeug per Kennzeichen-Scan bereits an der Einfahrt zur Mercedes-Welt erkannt und der Serviceberater über dessen Eintreffen informiert. Zugleich wird das Kundenfahrzeug automatisch über einen 360 Grad-Scan auf Außenschäden überprüft.…

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