Technik

Parken 2.0 – Mit Hightech gegen die Vergeßlichekit


Mit Hightech gegen die Vergesslichkeit

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Schwer mit Tüten bepackt kommt die junge Dame von ihrem Einkaufsbummel auf der 3rd Street in Santa Monica zurück ins Parkhaus der noblen Mall am Ende der Fußgängerzone und strahlt angesichts der vielen Schnäppchen bis über beide Ohren – bis sie überlegt, wo verdammt noch mal ihr Auto steht. Denn vor lauter Shoppen und Schwatzen, vor Anprobieren und Auswählen hat sie glatt den Parkplatz vergessen und weiß nicht einmal mehr die Etage.

„Find Your Car“ heißt das System, das vor drei Jahren als Weltpremiere im „Santa Monica Place“ montiert wurde. Dafür hat der Parkhausbetreiber sein Gebäude mit hunderten von Kameras ausgestattet, die an der Decke über den Fahrspuren montiert sind: Ein Videoauge für zwei Parkplätze, dazu noch die Überwachung von Eingang und Auffahrten – da kommt einiges an Elektronik zusammen. Kein Wunder, dass die Ausrüstung nach Angaben der Betreiber einen hohen sechsstelligen Dollarbetrag verschlungen hat. Dabei geht…

Moderne Technik entlastet den Fahrer


Steuern – ganz von alleine

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Prototypen beflügeln die Phantasie. Entsprechende Fahrzeuge sind täglich unter uns. Die Versuchsingenieure stülpen alte Karossen über die neue Technik und spulen tausende Kilometer im öffentlichen Verkehr ab, komplett inkognito.

So auch bei einer Mercedes-Erprobungsfahrt: Drei Limousinen auf Basis der S- und E-Klasse rollten auf einer geschichtsträchtigen Strecke von Mannheim nach Heilbronn. Es ist die Route von Berta Benz, die vor 125 Jahren rund 100 Kilometer lang die Praxistauglichkeit des Patent-Motorwagens bewies und die Ära der Massenmotorisierung einleitete. Heute steht die Steuerung im Mittelpunkt. Mercedes bewies, dass autonomes Fahren funktionieren kann, unter realen Bedingungen im echten Verkehr mit Ampeln, Kreisverkehren, Fußgängern, Radfahrern und Straßenbahnen. Die…

Bentley: Der 12-Zylinder ist Trumpf


Der König der Motoren

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V12 – das steht für Laufruhe, viel Hubraum und viel Leistung. Bentleys Continental GT Speed Convertible erfüllt all diese Attribute. Das Modell erreicht eine 15-prozentige Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen. Mit dem 8-Gang-Getriebe schafft das weltweit schnellste viersitzige Softtop-Cabriolet 325 km/h.

Der Zwölfzylinder mit 625 PS, Doppelturboaufladung und 48 Ventilen beschleunigt das Cabriolet innerhalb von 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das maximale Drehmoment in Höhe von 800 Nm steht bereits ab 2.000 U/min und schließlich durchgängig bis 5.000 U/min zur Verfügung. Mit bis zu 180 Millionen Berechnungsprozessen innerhalb einer Sekunde erfüllt das ME17 Motormanagementsystem modernste Ansprüche und sorgt für die optimierte Steuerung der Turbo-lader und des Drehmoments. Der Wagen ist mit einem System zur…

DVR-Seminar erörtert Problematik der Assistenzsysteme


Nur Assistent oder schon Chef?

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Unser gesamtes Mobilitäts-System ist voll von Verkehrsteilnehmern mit unterschiedlichsten Voraussetzungen. Pkw- und Lkw-Fahrer. Menschen, die sich auf allen möglichen mobilen Geräten mit zwei Rädern fort bewegen. Sei es mittels Verbrennungstechnik, Elektro- oder Muskelkraft. Von ganz jung bis alt reicht das Kaleidoskop derer, die sich im Alltag zurecht finden wollen und sich von A nach B bewegen.

In einem ganz entscheidenden Punkt unterscheiden sich die Menschen in ihrer Hast auf unseren Straßen und Schienen mitunter exorbitant: Wer im Auto unterwegs ist, hat eine Art geschützten Raum um sich. Auch wenn dessen Belastbarkeit natürlichen physikalischen Grenzen ausgesetzt ist. Doch es gibt auch die sogenannten ungeschützten Verkehrsteilnehmer. Fußgänger, Kinder, Behinderte, ältere Menschen. Personen, die an der allgemeinen Mobilität teilhaben wollen, aber aus unterschiedlichsten Gründen bei deren Ausübung eingeschränkt sind. Mit deren Bedürfnissen befasste sich…

Lufthansa erprobt Hybrid-Schlepper


TaxiBot fährt „wie starr mit dem Flugzeug verbunden“

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Lufthansa erprobt unter der Bezeichnung „TaxiBot“ (für Taxiing Robot) stangenlose Hybrid-Flugzeugschlepper, die entweder vom Fahrer aus dem Führerhaus oder vom Piloten gesteuert werden. Der Antrieb erfolgt Diesel-elektrisch, gelenkt wird das TaxiBot-Gespann über die Bewegung des Bug-Fahrwerks und die Verzögerung übernehmen weitestgehend die Bremsen im Hauptfahrwerk des Flugzeugs. So werden Kraftstoffkosten, Schadstoff-Emissionen und Lärm deutlich reduziert.

Der Entwicklung des TaxiBot ging 2007 eine Diplomarbeit voraus. Auf das Konzeptdesign folgten erste Tests mit einem Simulator in England und ab 2010 wurde die aktuelle Konfiguration in Frankreich und Deutschland erprobt. Inzwischen sind drei Vorserien-Fahrzeuge am Frankfurter Flughafen im abschließenden Test-Einsatz. Der TaxiBot ist nur 2,14 Meter hoch. Seine 26,8 Tonnen Leergewicht und bis zu acht Tonnen Nutzlast verteilen sich auf acht Goodyear-Lenk-achsenreifen Marathon LHS II der Größe 355/50 R 22.5. Zwei je 294…

Clevere Ampeln reduzieren Schadstoffe drastisch


ADAC-Studie: Rund ein Drittel weniger NOx-Emissionen

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Mit adaptiven Ampelsteuerungen lassen sich Schadstoffe in ganz erheblichem Maße reduzieren. Das belegt eine Studie des ADAC auf Basis einer solchen Steuerung in Ingolstadt. Hier waren im Stadtgebiet die Lichtzeichenanlagen an insgesamt 46 Kreuzungen miteinander vernetzt worden. Alle fünf Minuten werden die Ampelschaltungen an das aktuelle Verkehrsaufkommen angepasst. Steuerungen mit der gleichen oder ähnlicher Software werden auch in Hamburg, Regensburg, Krakau und Danzig eingesetzt. Für das Projekt in Ingolstadt mit dem Namen „Travolution“ (TRAffic & eVOLUTION) wurden genetische Algorithmen entwickelt, also mathematische Verfahren, mit denen ein natürlicher Evolutionsprozess nachgeahmt werden kann. Simpel gesagt entwickeln sich dabei erfolgreiche Ampelsteuerzeiten weiter, die Steuerzeiten, die zu einer Verschlechterung der Verkehrssituation führen, werden ausgelöscht.

In einem ersten Schritt, erläutert Michael Niedermeier, Diplom-Meteorologe bei Deutschlands größtem Automobilclub, wurden durch die TU München Fahrprofile vor und nach der Einführung der adaptiven Ampelsteuerung aufgenommen. Mittels Kennzeichenerkennung wurden zudem die durchschnittlichen Reisezeiten ermittelt. Schon hier zeigte sich nach der Datenerfassung, dass auf allen sechs Routen durch Ingolstadt sowohl die Fahrzeiten als auch die Anzahl der Haltephasen zurück-gegangen waren. In einem zweiten Schritt wählten die Wissenschaftler repräsentative Fahrprofile aus. Hierzu wurden Fahrzeuge mit sehr…

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