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Porsche in Le Mans 2017:


Zahlen und Fakten auf einen Blick

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Das Siegerteam Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) mit der Startnummer 2 legte 367 Rennrunden (5.001,23 Kilometer) zurück. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 208,2 km/h. Das Team führte das Rennen im Gesamtklassement die letzten 20 Runden an. Bernhard bestritt deutlich die größte Distanz mit dem Siegerauto. Er fuhr insgesamt 159 Runden, Hartley 106 und Bamber 102.

Die meisten Führungsrunden absolvierte der Schwester-Porsche mit der Nummer 1 von Neel Jani (CH), André Lotterer (DE) und Nick Tandy (GB): Er lag ab der 155. bis einschließlich der 318. Rennrunde an der Spitze. Inklusive zweier durch Boxenstopps bedingten Führungsrunden früher im Rennen, ergaben sich 166 Umläufe auf Platz eins. Der Vorsprung der Nummer 1 betrug zum Zeitpunkt des Motorschadens 13 Runden.

Das Tempo: Es gab drei Safety-Car-Phasen (15 Runden) und 27 »Slow Zones«, in denen die Fahrer ihr Tempo auf 80 km/h drosseln mussten. Lediglich auf 246 der 367 Rennrunden herrschte auf der gesamten 13,629 Kilometer langen Strecke freie Fahrt. Die höchste Spitzengeschwindigkeit im Rennen wurde für den Sieger-Porsche mit 334,9 km/h gemessen (Bernhard in der 338. Runde).

Die Boxengasse steuerte das Siegerauto 29 Mal an, einmal für eine Durchfahrtstrafe. Inklusive des Reparaturstopps für den Austausch des Elektromotors am Samstag betrug die Standzeit 1:38.05,211 Stunden.Der schnellste Boxenstopp mit Fahrer- und Reifenwechsel dauerte im Porsche Team 82,343 Sekunden. Den schnellsten Tankstopp (komplette Füllung) erledigte die Crew in 64,342 Sekunden. 28 Mal wurde aufgetankt.

Den Fahrern standen im Auto pro Stint 0,9 Liter Getränk zur Verfügung. Die Trinkflaschen wurden bei jedem Tankstopp ausgetauscht. Bernhard wog vor dem Rennen in voller Montur mit Overall und Helm 65,0 Kilogramm. Nach der Zieldurchfahrt brachte er 63,8 Kilogramm auf die Waage.

Insgesamt elf Folien, die nach und nach entfernt wurden, sorgten auf der Windschutzscheibe des Siegerautos für klare Sicht.

Die Reifen: Die längste Distanz, die mit einem Satz Reifen gefahren wurde, war 43 Runden. Von der 124. bis zur 167. Runde saß dabei Bamber am Steuer. Zweitlängste Distanz  mit einer Runde weniger, war Bernhards Finale von der 325. Runde bis zum Zieleinlauf nach 367 Runden. Das Siegerauto kam mit zehn Reifensätzen (ausschließlich Slicks) durch das Rennen

Die höchste Außentemperatur betrug 31,5 Grad Celsius kurz vor dem Zieleinlauf. In der Nacht kühlte die Luft auf bis zu 19 Grad Celsius ab. Die Asphalttemperatur erreichte am Samstag mit 39 Grad Celsius ihren Höhepunkt. Der geringste Wert in der Nacht waren 27 Grad Celsius.

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