Polen: Geheimtipp für Autofans


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Sie fahren in 600 Städten auf vier Kontinenten, u. a. in Deutschland in Berlin, München, Leipzig, Hannover, Wuppertal und Reutlingen: Die Modelle des in Poznan (Posen) ansässigen Busherstellers Solaris sind weit über die Landesgrenzen hinaus vertreten. Weit weniger bekannt ist – derzeit noch – die Vielfalt von Polen als Autoland. Hier finden sich zahlreiche kleine Marken, die Automobilindustrie entwickelt sich konstant, auch GM und Volkswagen sind vertreten. Das lässt sich auch in Zahlen fassen: Für 2022 wird am Automobilmarkt in Polen ein Marktvolumen von 9,52 Milliarden Euro erwartet, 2026 könnten es bereits 9,86 Milliarden Euro sein. Knapp 26.000 Euro beträgt aktuell der Preis für einen Neuwagen in Polen. Zu den Marken, die es am Markt nicht mehr gibt, deren Modelle man aber auf den Straßen noch oft genug sieht, gehören der Polonez und der Warszawa M20: Die Limousine war einmal ein Edelauto, das sich nur wenige Menschen leisten konnten. Eine besondere Rolle spielt Fiat, als »Polski Fiat« eine eigene Marke in Lizenz der Italiener. Bekanntestes Modell war der 126p, von dem 2.000 Exemplare gefertigt wurden. 

Warsaw, Nov. 1969. The Warszawa M 20 car in fron of the Central Children’s Department Store (formerly the Jablkowski Brothers‘ Department Store) on Bracka Street. kw PAP/Adam Urbanek

Auch in Polen wurde der 126 gebaut

Fotos picture-alliance/ PAP/Adam Urbanek, Solaris, Stellantis/Fiat Poland, Arrinera, Melex

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