Die verbrauchsgünstigsten Modelle in allen Segmenten


Verlässlich sparsam im Umgang mit Kraftstoff

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Beim Autokauf spielen rationale wie emotionale Faktoren eine Rolle. In Zeiten steigender bzw. anhaltend hoher Kraftstoffpreise und des Klimawandels gewinnt unter den rationalen Faktoren der Spritverbrauch zunehmend an Bedeutung. Mit Features wie der Start-Stopp-Automatik und den Schaltpunktanzeigen tragen die Hersteller dem Verbrauchsaspekt ohnehin schon seit geraumer Zeit Rechnung. Die Hybriden, eine noch recht junge Technik, kommen per se dem Verbrauch zugute, weil sie den klassischen Verbrenner mit einem Elektroantrieb kombinieren.

Lexus ES

Peugeot 508

Suzuki Swace

Lexus LS

 

Kia Niro

Fiat 500C

Mazda 2

Aber: Welche Modelle sind tatsächlich die Kraftstoff-Sparmeister in ihrem Segment? Die Frage haben die Experten von Jato Dynamics beantwortet. Die Tabellenübersicht listet jeweils die genauen Bezeichnungen der jeweiligen Spitzenreiter.
Insgesamt stehen in Deutschland zurzeit knapp 2.700 verschiedene Varianten an Neuwagen mit Verbrennern und Hybriden zum Verkauf. Die Neupreise reichen von 9.600 Euro (Dacia Sandero) bis 548.590 Euro (Rolls-Royce Phantom). Dabei lassen die Anschaffungspreise nicht zwingend Rückschlüsse auf den Verbrauch zu, zumindest in den Fahrzeugsegmenten der Volumenmodelle.
Auch muss ein höheres Fahrzeuggewicht nicht automatisch einen höheren Verbrauch nach sich ziehen. Und: Je nach Fahrweise können die hier genannten Verbrauchswerte durchaus noch überschritten werden.
Bei den Minicars empfehlen sich der Toyota Aygo X, der Kia Picanto und der Renault Twingo als Sparbrötchen. Der 116 PS starke Mazda2 1.5 Hybrid ist nicht nur Spar-Sieger in der Kleinwagenklasse, sondern der  sparsamste Benziner überhaupt. Und auch der Crossover Kia Niro 1.6 HEV, mit 141 PS, zeigt sich im Verbrauch von seiner besten Seite. Auffallend: Die Kraftstoffknauserer in der Kleinwagenklasse sind überwiegend fest in asiatischer Hand. Neben dem genannten Mazda2 sind es Toyota Yaris Hybrid, Mitsubishi Space Star 1.2, Kia Rio 1.0 T-GDI Hybrid, Honda Jazz HEV und Renault Clio 1.6 E-Tech HEV.
In der Kompaktklasse, die umgangssprachlich auch Golf-Klasse genannt wird, steht nicht der »spiritus rector für den Nickname« an der Spitze. Vielmehr sind es die Hybriden von Suzuki (Swace) und Toyota (Corolla), die
sich »Klassenprimus als Saubermänner« nennen dürfen. Dahinter rangieren mit jeweils fünf Litern Normverbrauch der Audi A3, Mazda3 und Škoda Octavia.
Deutsche Anbieter sind in der Mittelklasse als auch in der oberen Mittelklasse mit sparsamen Modellen vertreten. Der Peugeot 508 1.2 und der Lexus ES 300h liegen ganz vorn. Aber auch Audi A4 (6,0 l), BMW 520i (6,2 l), und Mercedes E200 genehmigen sich nicht übermäßig viel an Sprit.
Und sogar in der Luxusklasse muss ein opulentes Modell nicht auch durstig sein. Das beweisen der Lexus LS 500h, der BMW 840i und der Mercedes S450 — und damit einmal mehr zwei deutsche Hersteller mit je einem Modell.
Nicht fehlen dürfen in dieser Übersicht die SUV und Crossover, Modelle, die seit vielen Jahren ganz vorne in der Gunst der Käufer*innen liegen. Wer hier den Kraftstoffverbrauch als Kaufargument heranzieht, sollte den Kia Niro, den Toyota Yaris Cross Hybrid und den Renault Arkana in die engere Wahl nehmen.
Last but not least sind da die Cabriolets: Will man sich beim Fahren den Wind um die Nase wehen lassen ohne allzu verschwenderisch mit dem Kraftstoff umzugehen, empfehlen sich der Fiat 500C Hybrid und der Mini Cooper 1.5, aber auch der Longseller Mazda MX-5.

Fotos Fiat, Kia, Lexus, Mazda, Peugeot, Suzuki

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