Die Einsatzfahrzeuge sind los!


Bei der 23. ADAC Oldtimerfahrt Hessen-Thüringen

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Bei der 23. ADAC Oldtimerfahrt Hessen-Thüringen im Juni starteten 110 Klassiker. Auf rund 350 Kilometern an zwei Tagen tou-rte das Oldtimer-Karussell durch wunderschöne Ortschaften und über kurvenreiche Landstraßen. Auf der Strecke lauerten Gleichmäßigkeitsprüfungen, die von den Piloten zu bewältigen waren. Zur diesjährigen Rallye schickte Opel große Kombis aus dem Classic-Fundus auf die Strecke. Opel hat eine große Tradition in Sachen Einsatzfahrzeuge wie beispielsweise Krankenwagen, ADAC, Feuer- und Polizeiautos. Sobald Rettungskräfte ausrücken, sind Schnelligkeit und Zuverlässigkeit gefragt – für viele Einsatzzwecke liefert Opel auch heute die passenden Speziallösungen, Ausstattungspakete und Sonderausstattungen ab Werk.

Aber zurück zu den historischen Schätzchen: Der Startschuss fiel in der Universitätsstadt Marburg. Von Marburg ging es durch die sehenswerten Regionen Mittelhessens rund um die Lahn und das Edertal. Das Ziel der ADAC Oldtimerfahrt Hessen-Thüringen lag in Frauenberg.

Auch in diesem Jahr bestand das Feld aus hochkarätigen Klassikern wie etwa ein aufwendig restauriertes Mercedes 300 SL Flügeltürer-Coupé aus dem Jahr 1955, das älteste Fahrzeug war ein sehr seltenes US-Cabriolet Buick Tourer von 1924.

Prominentester Teilnehmer war kein geringerer als Motorsportlegende Joachim Winkelhock.

Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer und Le-Mans-Sieger bestritt die historische Rallye mit einem Opel Rekord C Caravan aus dem Jahr 1970. Für den 56-Jährigen üben die historischen Schätzchen bei der Hessen-Thüringen einen ganz besonderen Charme aus: „Zu den alten Fahrzeugen habe ich eine ganz besondere Beziehung. Hier steckt noch unwahrscheinlich viel Handwerk drinnen und mich reizt die Atmosphäre hier mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein“, gerät der gelernte Karosseriebauer ins Schwärmen.

Bei der Zuverlässigkeits- und Gleichmäßigkeitsfahrt durch die Regionen im Herzen Mittelhessens ging die Klassikabteilung von Opel mit zehn Modellen an den Start. Große Kombis, Limousinen und Cabrios lautete das diesjährige Motto für das Rüsselsheimer Traditionsunternehmen. Bei der Veranstaltung traten sie mit fünf historischen Caravan-Modellen aus fünf Jahrzehnten an. Darunter waren ein Opel Rekord P2-Lieferwagen Baujahr 1962, genauso wie ein Rekord E der Feuerwehr sowie ein Kadett D der ADAC-Straßenwacht. Neben einem Opel Diplomat B V8 in der gestreckten Langversion war auch der sehr seltene Roadster Super 6 Gläser Cabrio von 1937 mit am Start.

Eine weitere Rarität war zudem ein Opel Commodore C, der von den Bonner Fahrzeugspezialisten Miesen 1981 zu einem Krankenwagen umgebaut wurde. Die Basis für den knapp 5,60 Meter langen Commodore-C Krankenwagen bildet ein auf 3,27 Meter gestreckter Radstand. Die geteilte Heckklappe sowie ein außergewöhnlich komfortables Fahrwerk sorgte bei dem Rettungsfahrzeug für einen besonders schonenden Krankentransport, die beiden Blaulichter auf dem Dach garantierten den schnellen Abtransport der verletzten Personen. Der Commodore C wie auch die anderen seltenen Fahrzeuge im Teilnehmerfeld ernteten viel Beifall von den vielen Zuschauern am Straßenrand.

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