Mit UV-Licht gegen optische Auto-Macken


Blitz-Aktion und Hightech

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Der Frühling bringt sie an den Tag: Die Steinschläge von Frostaufbrüchen in der Motorhaube, hässliche Kratzer in der Stoßstange, Macken in den Kotflügeln durch Parkrempler, Poller, Büsche oder tief hängende Äste sind ärgerliche Erinnerungen für die Autobesitzer. Und nicht selten auch teure.

Blitz-Aktion und Hightech

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Nach wie vor wird in solchen Fällen häufig der gute alte Lackstift genannt. Meist bleibt hier jedoch das optische Ergebnis hinter den eigentlichen Erwartungen zurück. Eine andere Methode gegen solche optische Souvenirs, heißt «Speed Repair».

Die eigentlichen Innovationen sind ein UV-Blitz mit dem die einzelnen Arbeitsschritte, zusammen mit den eigens dafür entwickelten Materialien (Füller, Decklack, Klarlack), im Takt von einigen, wenigen Minuten ablaufen können. Die Trocknungszeiten, die beim herkömmlichen Verfahren bekanntermaßen erheblich Zeit in Anspruch nehmen, verkürzen sich hier auf einen Bruchteil. Der Lackierer kann meist bereits weiterarbeiten, wenn er aus seinem dafür notwendigem Spezial-Schutzanzug «gestiegen» ist. Die zu bearbeitende Stelle ist dann nicht nur durchgetrocknet, sondern auch abgekühlt und somit fertig für den nächsten Arbeitsschritt. Decklack trocknen mit dem UV-Flash-Dryer, Klarlack aufbringen, nochmaliger Einsatz des Hightech-Gerätes und schon können die Übergänge zwischen altem und neuem Lack poliert werden.

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Hightech statt Lackstift: Gegen allerlei „Macken“ werden UV-Licht und Präzisionsarbeit eingesetzt.

Im Praxistest überzeugt das Ergebnis. Mit bloßem Augen ist kein Unterschied erkennbar. Und praktisch ist das Verfahren noch dazu. Fehlende Farbcodes sind kein Thema, denn diese werden zuvor ebenso professionell bestimmt. High-End-Technik hat auch hier Einzug gehalten.

Bleibt die Kostenfrage: Rund zwei Stunden oder rund 150–200 € kalkuliert man für eine Haube, eine Stoßstange oder die kleinere Macken in Kotflügeln. Bei herkömmlicher Reparatur wären dafür jeweils rund 350 € fällig, zumal der Zeitaufwand entsprechend ist. Rund vier Stunden werden jedes Mal taxiert, weil dabei beispielsweise die Lackierkabine für das Einbrennverfahren angeheizt werden muss, damit die neue Farbe ihre Widerstandskraft bekommt.

Wer mit Hightech gegen die geschilderten Ärgernisse an der Karosserie vorgeht, sofern Speed Repair dafür geeignet ist, erfreut zweifellos das Auge des (Auto-)Betrachters.

Eine wichtigere Überlegung ist aber, das Verfahren einzusetzen, bevor die einsetzende Korrosion – schlicht: Rost – größere Schäden anrichten kann.

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