Whisky made in Liechtenstein


Marcel Telsers Kunst des Brennens

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15 Jahre intensiver Vorarbeit führten zu einem besonderen Whisky. Er ist geprägt von verschiedenen innovativen Ansätzen sowie von der Verbundenheit zum Rheintal mit seiner historisch bedeutenden und qualitativ hochstehenden Weinproduktion. „Zu keinem Zeitpunkt wollte ich einen modifizierten Scotch Whisky produzieren oder an diesen anknüpfen“, sagt der 42-jährige Marcel Telser, „Vater“ des Whisky made in Liechtenstein.

Helden-der-Arbeit

Marcel Telser arbeitete jahrelang als Jurist mit einem Schwerpunkt im Internationalen Wirtschaftsrecht. Nebenbei unterstützte er seinen Vater in der über 130-jährigen Spirituosenbrennerei. „Als Whisky-Liebhaber hatte ich plötzlich die Idee, meinen eigenen zu schaffen“, erzählt er. „Ich wollte eine neue Art von einzigartigem Whisky mit eigenem, authentischem Charakter, der zu unserer Region im alpinen Raum passt.“

Nach den Geheimnissen der Brennkunst gefragt, verweist der Master Distillier auf das Triesner Quellwasser, auf die Destillation mit Holzbefeuerung in kleinen Kupferkesseln und auf den Ausbau der gebrannten Gerste in gebrauchten Pinot-noir-Eichenfässern anstelle der sonst üblichen Bourbon- oder Sherry-Fässer.

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Um ein maximales Aroma zu erreichen, verwendet Telser die ganzen Weizenfrüchte bei der Einmaischung und verleiht dem Whisky mit dem dreimaligen Brennen des Destillates eine besondere Geschmeidigkeit. Jährlich werden rund 2.000 Whisky-Flaschen produziert, innerhalb der kommenden 36 Monate ist eine gewaltige Expansion vorgesehen. Dann sollen pro Jahr nicht weniger 40.000 Flaschen nach Europa, den USA und Asien auf die Reise zu den Kunden gehen.

Eine Flasche „Telsington“ kostet zwischen 89 und 290 CHF.

Telsington-IV

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