Mitten drin im Leben – Auto fahren trotz Behinderung


Ford kümmert sich mit Sonderfahrzeugen intensiv um die Belange schwerbehinderter Autofahrer

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Genau 6,9 Millionen schwerbehinderte Menschen gibt es in Deutschland laut Statistischem Bundesamt. Fast jeder zwölfte Deutsche (genau 8,4 Prozent) fällt demzufolge unter diese Bezeichnung. Doch: Wer gilt eigentlich als schwerbehindert? Wer es besser weiß, und zudem auch noch mit der Produktion maßgeschneiderter Fahrzeuge für diese Gruppe zu deren persönlicher Mobilität beiträgt, ist der Autobauer Ford mit einer großen Palette von Fahrzeugen, die für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen geeignet sind.

Picture: Spencer Griffiths

Genau 5.500 Fahrzeuge konnten die Kölner im vergangenen Jahr an Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verkaufen. Das sind 17 Prozent mehr als im Jahr 2008 mit 4.700 Exemplaren. Und die Verkaufszahlen steigen kontinuierlich. Gründe für diese Entwicklungsieht man neben einer Fahrzeugergonomie, die auch den Bedürfnissen Behinderter gerecht wird, vor allem darin, dass es für die verschiedenen Modelle zahlreiche Extras und Ausstattungsoptionen gibt, wie zum Beispiel beheizbare Frontscheiben und «Allergie getestete Innenräume». Beliebtestes Modell für Käufer mit Mobilitätsbeschränkungen war 2009 der Ford Fiesta mit 42 Prozent gefolgt vom Focus, dem Ka, dem Fusion und dem C-Max.

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Ein Auto soll helfen den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden und dabei gleichzeitig durch ein völlig neues Waggon-System per Intercity-Zug das Zeug haben, große Strecken bequem, stau- und somit stressfrei zu überbrücken. Was sich erstmals nach Gähnfaktor anhört, ist in Wahrheit ein geniales Mobilitätskonzept, das es faustdick hinter den Ohren hat.

Mobilität ist die Grundvoraussetzung dafür, um aktiv am Leben teilnehmen zu können, einen Beruf auszuüben und soziale Kontakte aufrecht zu erhalten.

Für Menschen, die an den Rollstuhl gefesselt sind, oder andere Einschränkungen haben, ist dies eine Herausforderung, die sie jeden Tag aufs Neue meistern müssen. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, haben die Ford-Ingenieure einen sogenannten «Altersanzug» entwickelt. Dieses ganz besondere Kleidungsstück kann alle in Frage kommenden Leiden authentisch simulieren.

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In erste Linie geht es bei der Entwicklung behindertengerechter Fahrzeuge um drei Themen: die Sicht (Rundumsicht und Rückspiegel, die Fahrzeugmaße, die Instrumentierung bzw. deren Beschriftung, die Größe der Schalter, Sprache und Anordnung der Schalter). Dann als zweites Thema der Ein- und Ausstieg (Kopffreiheit, Sitzposition, Bein- und Fußfreiheit, Ausstieg in engen Parklücken, Höhe der Ladekante des Kofferraums) und zum Dritten die Erreichbarkeit der wichtigsten Bedienelemente wie Lenkrad, Pedale, Schalthebel und Handbremse.

Seit 1998 hat Ford seine Händler angehalten, Kunden, die einen Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent nachweisen, beim Kauf eines Fahrzeugs einen Nachlass von 20 Prozent auf die jeweils gültige Preisempfehlung zu geben. Diese Empfehlung gilt für das komplette Fahrzeugangebot.

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