Mitsubishi Plugin-Hybrid Outlander


Kompliziert und doch „easy“

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Wenn die Rede von Mitsubishi neuem Öko-SUV, dem Plugin-Hybrid Outlander, ist, dann spricht alle Welt über die Kombination aus SUV und Plug-in-Hybrid. Über das Zusammenwirken der drei Motoren, zweier Elektromotoren und eines Benziners. Von einem weiteren technischen Feature ist allerdings kaum die Rede, von der obligatorischen Kraftübertragung des Antriebs.

Der Outlander Plugin-Hybrid besitzt nämlich kein klassisches Getriebe. Der 121 PS starke Vierzylinder-Ottomotor überträgt seine Kraft an die Vorderräder in lediglich einer einzigen Übersetzungsstufe. Deren Auslegung entspricht in etwa einem fünften Gang.

Allerdings wäre dieses Fahrzeug mit der ebenso komplizierten wie spektakulären Technik ohne die zusätzliche Hilfe der beiden jeweils 82 PSstarken Elektro-Motoren nicht in der Lage, auch nur einen einzigen Millimeter aus dem Stand bewegt zu werden.

Sie sind nämlich sowohl für das Anfahren und auch das Beschleunigen zuständig. Von daher ist der Blick auf die beiden Paddel hinter dem Lenkrad in erster Linie irreführend, weil beide nicht zum Gangwechsel dienen, wie bei Fahrzeugen mit sportlicher Auslegung.

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Dieser Hybrid hat ja gar kein Getriebe.

Die Paddelfunktion in diesem Falle: Auf der linken Seite regelt man damit das regenerative Bremssystem in sechs verschiedenen Stufen, auf der rechten Seite die sogenannte Segelfunktion. Die ist gefragt, wenn das Fahrzeug einfach im Strom „mitsegeln“ soll. Klingt alles zunächst sehr kompliziert und aufwändig, mit etwas Begeisterung für die neue Technik aber macht es nicht nur Spaß, sondern funktioniert auch einleuchtend und „easy“.

Übrigens: Auch die Nachfolger des kleineren ASX und des bekannten Pajero werden als Plug-in-Hybriden kommen.

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