Die neue A/T-Reifengeneration


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Ebenso wie neue automobile Generationen in immer kürzeren Abständen auf den Markt kommen, hat sich dieses Prinzip auch in der Reifenindustrie etabliert. Ob Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen: nahezu im Jahrestakt erscheinen Neuentwicklungen. Auch bei den A/T-Pneus (All Terrain, für jedes Gelände) tut sich wieder etwas: Diese Reifenspezies weist allerdings etwas längere Zyklen auf.

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Jüngstes Beispiel: der Apterra von Apollo-Vredestein, der als sogenannter 50:50 Reifen konzipiert ist und SUV und Geländewagen vorbehalten ist, gleichermaßen für Straße und raues Geläuf entwickelt. Nach 5.000 Kilometern haben wir einen Abrieb von lediglich 1 Millimeter gemessen. Als Referenzreifen hatten wir vorher den General Tire Grabber A/T II gefahren. Der Apterra hielt den hohen Standard durchweg, war sogar bei den Geräuschmessungen um eine kleine Prise leiser. Er weist jetzt bereits die Grenzwerte für 2017 auf. Nass- und Bremsverhalten waren untadelig, spurtreu erledigte er sein langes Pflichtprogramm. Das offene Blockprofil führt aus der Reifenmitte gesammeltes Wasser direkt und ohne Zwischenstege seitwärts ab. Im ausgesetzten Gelände gab es weder Profilausbrüche noch Einschnitte in der Lauffläche und die eigentlich schwächste Stelle aller Pneus, die Flanken, sind beim Apterra der neuen Generation nochmals verstärkt worden. Mit dieser Erfahrung haben wir auch einen neuen „Bezugsreifen“ gefunden, der den hohen Anforderungen moderner geländegängiger Fahrzeuge sicheres Paroli bietet. Die Mitbewerber werden wohl nachziehen müssen.

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