Comeback für Melkus und Trabant


Alte Bekannte – mit neuer Technik und in neuem Gewand

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Der Melkus feiert als «RS2000» aus Dresden sein Comeback, der Trabant geht als Projekt «nT» in Haßlau (bei Zwickau) an den Start.

Melkus 1

Melkus 2

Der neue Melkus RS2000 entsteht in reiner Handarbeit in Dresden. Pro Jahr werden nur 25 Fahrzeuge gebaut. Das Modell ist als Leichtbausportwagen mit Rennsporttechnologie konzipiert. Durch diese zeitgemäße Konstruktionsphilosophie kann sich das Mittelmotor-Sportcoupé auch gegen hubraumstärkere Sportwagen durchsetzen – bei deutlich weniger Kraftstoffverbrauch.

Das Fahrzeugdesign erinnert an den Melkus RS1000. Die zeitlose Formensprache wurde von Lutz Fügener (Professor für Transportationsdesign an der FH Pforzheim) entworfen. Der Vierzylindermotor im Heck des Wagens soll 270 PS leisten und das Auto in weniger als fünf Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 100 km/h beschleunigen. Der Grundpreis beträgt 107.500 Euro.

Die Fahrzeugentwicklung wurde von den erfahrenen Konstrukteuren und Technikern der Melkus Sportwagenmanufaktur umgesetzt. Die schon seit 1950 existierende Rennsportgeschichte wird in der dritten Generation weitergeführt.

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Trabant 2

Dem «Trabbi» wiederum verschafften der Miniaturautobauer Herpa aus dem bayerischen Dietenhofen und IndiKar als Hersteller von Individualfahrzeugen in Wilkau-Haßlau bei Zwickau ein Comeback. Beim Trabant nT mit einer Nennleistung von 47 kW treibt ein Asynchron-Elektromotor die Vorderachsen an.Damit erreicht der Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von rund 130 km/h. Gespeist wird er von einer Lithium-Ionen-Batterie, die Bauräume zwischen Hinterachse und Mitteltunnel belegt und eine Reichweite von maximal 160 Kilometern zulässt. Danach kann das Fahrzeug über Nacht für rund einen Euro Stromkosten am normalen Stromnetz wieder voll aufgeladen werden. Die Serienreife wird für den Elektro-Trabi ausdrücklich angestrebt.

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