Auto Herbst 2008 – Neu auf den Straßen


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Alfa Mi.To

Klein ist auch fein: Unter dem Motto steigt jetzt auch Alfa Romeo ins Wettrennen
(bzw. -fahren) um die Gunst der Kleinwagenkäufer in den Ring. Das Attribut «klein» verdienen dabei wirklich nur die Abmessungen, denn unter 70 kW (95 PS) geht bzw. fährt gar nichts, darüber rangieren die Leistungsstufen 88 kW (120 PS) und 114 kW (155 PS), wobei die 88 kW-Version die Dieselalternative zu zwei Benzinern stellt. Den Namen hat der Mi.To – als Abkürzung der beiden italienischen Städte Milano und Torino – übrigens von einer deutschen Teilnehmerin am Wettbewerb, der zur Namensfindung ausgeschrieben worden war. Mi.To wurde eingereicht und siegte.

Foto Alfa Mi.To

Audi Q5

Wer es nicht ganz so groß braucht oder will wie beim Flaggschiff Q7, kann jetzt auf den zwei Zahlen, aber etwa eine Nummer kleineren Audi Q5 zurückgreifen. Der neue SUV aus Ingolstadt kann als großzügig bemessener Kompakt-Geländewagen durchgehen, wobei – Stichwort Geländewagen – die Silhouette nicht rustikal, sondern bewusst elegant gestaltet wurde. Ansonsten soll er sich aber, mit allen technischen Finessen ausgestattet, auf befestigten Wegen wie als Offroader bewähren. Für den kleinen Bruder spricht im Vergleich das Argument der einfacheren Parkplatzfindung – wenn man mit dem Wagen eher stadteinwärts unterwegs ist.

Audi Q5 /Fahrveranstaltung in Valencia

Citroën C3 Picasso

Darüber, ob der Citroën C3 wirklich ein Nachfahre des legendären 2 CV ist, lässt sich debattieren. Sicher aber ist, dass er sich seit der Einführung 2002 großer Beliebtheit erfreut. Grund genug, der Pkw-Version künftig einen Van zur Seite zu stellen, der – wie früher der Xsara und aktuell der C4 – den Namen «Picasso» trägt. Auf 4,03 Metern Gesamtlänge soll er sich vor allem als Raumkünstler und Transportwunder zum erschwinglichen Preis bewähren. Womit sich dann wieder die Frage stellt, wieweit er das Erbe des 2 CV in moderne Zeiten überträgt …

Foto Citroen C3 Picasso

Honda OSM

Open Study Model (OSM) nennt Honda die Studie eines emissionsarmen Roadsters, bei dem vor allem auf Aerodynamik gesetzt wird. Ein nahezu ausschließlich zu Freizeitzwecken eingesetztes Auto soll die Umweltproblematik nahezu überhaupt nicht berühren müssen. Soweit die schöne Theorie – und die Praxis? Ist für den Honda OSM bisher nicht vorgesehen, jedoch will Honda zur Studie umfassende Befragungen durchführen und deren Ergebnisse in die Planung künftiger Serienautos einbringen.

7071_OSM__(Open_Study_Model)

Kia Soul

Vom «Vor-allem-preisgünstig»-Image ist KIA längst weg, und auch von «Hauptsache-praktisch» kann immer weniger die Rede sein; Modelle wie Picanto und Sorento setzen ganz eindeutig auch auf Chic. Und künftig soll auch die Spaßfraktion auf ihre Kosten kommen – mit dem KIA Soul, von dem, im Anschluss an verschiedene Studien, nun auch das Gesicht der Serienversion feststeht. Worum es geht, ist klar, der Autoname Programm: Wir wollen Spaß, das Leben besteht nicht nur aus Arbeit, und für die Freizeit braucht man schließlich auch ein Auto.

Foto KIA Soul

Renault Koleos

Nein, wie ein Koloss wirkt er keineswegs, der erste SUV aus dem Hause Renault. Der Koleos setzt auf Eleganz – weswegen er sich sein Einsatzgebiet gewissermaßen aussuchen kann: Fahrer, denen der Koleos ganz einfach gefällt, werden eine Version mit Frontantrieb ordern. Wer jedoch auf den Straßen ebenso mobil sein will wie jenseits befestigter Wege, wird auf die Allrad-Version zurückgreifen.

Foto Renault Koleos

Opel Insignia

Praktisch und geräumig, aber vom Aussehen her nicht wirklich aufregend: Mit diesem Konzept hat sich der Opel Vectra einen respektablen Kundenkreis erobert. Die ersten beiden Tugenden soll der Nachfolger auch beibehalten, nur die Optik des neuen Mittelklassemodells mit dem Blitz-Logo wurde entscheidend verändert. Damit soll der Opel Insigna nicht nur selbst sportlicher und aufregender daherkommen, sondern zugleich signalisieren, wohin die Opel-Formensprache künftig gehen soll: Brav war gestern.

Foto Opel Insignia

Veritas

Ein fast schon vergessener Rennsport-Klassiker ist wieder da. Ganz in der Nähe des Nürburgrings, wo der Veritas zwischen 1948 und 1953 einige seiner großen Erfolge feiern konnte, wurde das Comeback einer aktuellen
Version vorbereitet. In einer streng limitierten Kleinserie – geplant sind lediglich 30 Fahrzeuge pro Jahr – wird das Modell RS III voraussichtlich ab Ende 2008 angeboten: 4,99 m lang, 1,97 m breit und 97 cm hoch, mit 600 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 347 km/h.

Auferstehung einer Rennsport-Legende: Der neue deutsche Superspo

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