Auch Forschungsobjekte müssen zur Hauptuntersuchung


Hyundai i10 des Forschungsprojektes CO2100minus auf dem Prüfstand

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In die Prüfhalle rollt ein Hyundai i10. Bremsenprüfung, erster Akt der Hauptuntersuchung. Kein Problem, sagt Benjamin Wertz, Prüfingenieur der KÜS in der Bundesgeschäftsstelle in Losheim am See. Auf der Hebebühne macht der kleine Koreaner ebenfalls eine «gute Figur», vom Prüfingenieur kommt wohlwollendes Nicken.

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Jetzt ist es an der Zeit, die zahlreichen Änderungen am Fahrzeug zu überprüfen. Ein Stapel Papiere hat der Fahrer dabei. Kritisch wird kontrolliert, doch auch hier ist alles in bester Ordnung. Zufriedenheit beim Fahrer Thomas Heinze, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. DerHochschullehrer ist mit dem Bereich Automotive Powertrain der Leiter des Forschungsprojektes CO2100minus. Die KÜS, die Westfalen AG und weitere Firmen sind Partner dieser Aktion, deren Ziel die Minimierung des CO2-Ausstoßes war. Bei einer von der KÜS begleiteten und bestätigten Messung in einem Abgaslabor konnte am Projektfahrzeug Peugeot 107 eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf 90,9 Gramm gemessen werden. Dieser Wert liegt deutlich unter der von der EU ab 2020 geforderten Wert von 95 Gramm.

Der Hyundai, der jetzt mit frischer HU-Plakette die Prüfhalle der KÜS verlassen konnte, war ebenfalls ein Fahrzeug aus diesem Forschungsprojekt.

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