Das Internationale Peugeot-Meeting 2012


Löwen-Rudel mit KÜS-Know-how

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Beim Internationalen Peugeot Meeting 2012 machten rund 450 Teilnehmer in 200 Klassikern das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zum Mekka für Fans der Marke im Zeichen des Löwen. Die KÜS war als offizieller Partner im 504 Cabrio mit von der Partie.

 

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Wer vom 18. bis 20. Mai 2012 frühmorgens oder abends über den Parkplatz des Best Western Hotels in Lahnstein schlenderte, konnte die mittlerweile 121-jährige Automobil-Geschichte von Peugeot wie ein Festtags-Menü genießen. Denn hier war der Sammelpunkt für die Teilnehmer des Internationalen Peugeot Meetings 2012, der Fans und Teilnehmer wie ein Magnet anzog. Manche trafen sich am ältesten Löwen im Feld – einem 163 Torpedo von 1923 aus Luxemburg – zum Gedankenaustausch, manche steuerten zielsicher auf den 5,34 Meter langen 604 Heuliez von 1980 zu, die Löwen-Staatskarosse im XXL-Format. Wieder andere gingen chronologisch rückwärts vor und plauderten am Youngtimer 205 GTI von 1988 über Kleinwagen-Legenden der Achtziger mit mächtig viel Dampf unter der Haube. Und dann waren da noch diejenigen, die lieber am 403 Cabriolet von 1959 verweilten. In einem baugleichen Modell nahm der Schauspieler Peter Falk alias „Columbo“ im Fernsehen die Spur der Mörder im Großraum Los Angeles auf. Sein arg mitgenommener 403 gehörte zur gleichnamigen Krimiserie wie guter Wein zu einem schmackhaften Essen.

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Fahrzeug-Check vor Ort durch die KÜS-Experten

Es war also angerichtet für das Internationale Peugeot Meeting 2012. Ob 201, 402, 504 oder 601: Kenner konnten zwei Tage lang in den typischen Peugeot-Modellbezeichnungen mit zwei Zahlen und einer Null als Bindeglied in der Mitte schwelgen wie Feinschmecker in der Karte eines französischen Sterne-Restaurants. Selbst aus Finnland, Südafrika und Australien waren Löwen-Bändiger in die Region um Koblenz gereist, teils auf Achse, teils als Gäste der Veranstalter – der Amicale Peugeot Deutschland und des 504 Coupé-Cabrio-Clubs. Am ersten Tag lernten sie unter anderem die Ehrenburg bei Brodenbach samt Mittelalter-Spektakel kennen, am zweiten Tag das Deutsche Eck in Koblenz sowie die Festung Ehrenbreitstein.

Bei so vielen Peugeot-Leckerbissen gab sich auch Prominenz die Ehre. So hieß der bekannteste Teilnehmer genau wie die Marke, die er fuhr: Thierry Peugeot, Aufsichtsratsvorsitzender von PSA Peugeot Citroën, steuerte im Wechsel eine 601 Limousine von 1934 und einen 203 von 1959. „Das Treffen hat eindrucksvoll bewiesen, wie viele Enthusiasten weltweit die Marke Peugeot unterstützen“, zeigte er sich beeindruckt.

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Ein Peugeot 304

Als offizieller Partner war auch die KÜS mit von der Löwen-Partie. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Internationale Peugeot Meeting 2012 unterstützen konnten“, sagt Peter Schuler, Bundesgeschäftsführer der KÜS, der am zweiten Veranstaltungstag selbst vor Ort war. „Jedes Mal, wenn ein Old- oder Youngtimer in eine unserer Prüfstellen rollt, geht unseren Prüfingenieuren das Herz auf. Die wachsende Zahl von Oldtimer-Gutachten durch die KÜS zeigt, dass Klassiker-Besitzer von unserer hohen Fachkompetenz auch in diesem Bereich überzeugt sind“, so Peter Schuler weiter. Wer von den IPM-Teilnehmern die Probe aufs Exempel machen wollte, konnte seinen Peugeot am Sammelpunkt auf dem Hotelparkplatz in Lahnstein durch die KÜS durchchecken lassen – und sich so gleich vor Ort von deren Know-how überzeugen.

Auch auf der Strecke wagte sich die KÜS direkt ins Löwen-Rudel. Denn die Prüfingenieure Stefan Ehl (Fachbereich Technische Leitung) und Markus Hassler (Stellv. Qualitätsmanagement-Beauftragter) nahmen im 504 Cabrio von 1981 selbst die Straßen des Oberen Mittelrheintals unter die Räder. Die von Pininfarina gezeichnete Design-Legende hatte das Peugeot Autohaus Müller zur Verfügung gestellt, das seine Zentrale – genau wie die KÜS – im saarländischen Losheim am See hat.

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Thierry Peugeot (rechts) und Peter Schuler

Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete ein Concours d’Élégance im mondänen Kurstädtchen Bad Ems. Das Defilee der Klassiker war eine perfekte Zeitreise durch die Geschichte der französischen Traditionsmarke im Zeichen des Löwen – zumal sich viele Teilnehmer passend zum Baujahr ihres Peugeot kleideten.

Stefan Ehl und Markus Hassler von der KÜS rollten ganz entspannt durchs Ziel. „Das Auto hat perfekt durchgehalten. Für zwei Prüfingenieure ist das natürlich das Wichtigste – man hat schließlich einen Ruf zu verlieren“, sagten die beiden. Besser kann man es kaum auf den Punkt bringen.

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