Cardio Days


in der KÜS-Bundesgeschäftsstelle

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Um herzgesund zu sein, muss man was für sich tun! Eine ausgewogene Ernährung, genügend Bewegung und ein allgemein bewusstes Leben sind der Schlüssel zu einem gesünderen Herzmuskel. Über Herzgesundheit wurde in der KÜS-Bundesgeschäftsstelle am 30. und 31. Oktober im Rahmen der CardioDays informiert, einer Veranstaltung in Kooperation mit der Kampagne HerzGesund und der IKK Südwest. Das Angebot für die KÜS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter war groß: zwei unterschiedliche Cardio-Scans und interessante Fachvorträge rund um das Thema.

„Ich wollte meinen Mitarbeitern einen Impuls geben und hoffe,
dass wir sie durch die Vorträge und die Gesundheitschecks dazu animieren können,
über den Erhalt und die Förderung ihrer Gesundheit nachzudenken und zu handeln.“

KÜS-Bundesgeschäftsführer Dipl.-Ing. Peter Schuler zur Veranstaltung

Beim CardioScan, einem computergestützten Ruhe-EKG, konnten die KÜS-Mitarbeiter erfahren, wie gut ihre Fitness ist, welchen Stresslevel sie haben und wie es allgemein um die Verfassung ihres Herzens steht. Beim Leistungs-EKG musste man kräftig in die Pedale des Ergometers treten. Dieser spuckte dann nach schweißtreibenden Minuten das kardiologische Alter aus. Hier zeigte es sich deutlich: Wer Sport treibt und fit ist, hat ein Herzensalter, das teilweise deutlich unter der realen Anzahl an Lenzen liegt!

In der Vortragsreihe wurde dann das Wissen rund um die Herzgesundheit aufgefrischt. Prof. Dr. Gerhard Schmidt vom Zentrum für Kardioprävention gab seinem Vortrag den kontroversen Titel: »Sport ist Mord oder Jede Bewegung zählt?« Die Ausgangsfrage war, warum denn gerade fitte Sportler an Herzinfarkten während der Ausübung ihrer Sportart erliegen würden, wenn Bewegung doch eigentlich so gesund sei. Schmidt führte aus, dass während der Aktivität tatsächlich ein höheres Risiko für kardiologische Unregelmäßigkeiten bestünde. Allerdings sorgten bereits 2 Wochenstunden Sport dafür, dass in den anderen 166 Stunden dieser Woche das Risiko für Herzinfarkte sehr deutlich gesenkt sei. Es gilt also: Jede Bewegung zählt!

Frank Marx von Marx Meditech sprach über die Erste Hilfe. Seine klare Aussage: »Leben retten kann jeder!«, denn im Notfall sei jede Hilfe goldwert und man könne eigentlich nichts falsch machen, außer man täte überhaupt nichts. Im Detail klärte er über die Gefahren von Herzkammerflimmern auf. Das viel zu schnelle Pumpen des Herzens sorgt für irreparable Schäden am Muskel. Nutzt man einen Defibrillator bei der ersten Hilfe, wird das Kammerflimmern automatisch durch das Gerät gestoppt, zudem wird der Helfer durch akustische Anweisungen des Geräts durch die Wiederbelebung geleitet. Zum Abschluss der CardioDays durften die KÜS Mitarbeiter die korrekte Reanimation und den Einsatz lebensrettender Defibrillatoren, wie sie auch in der KÜS-Bundesgeschäftsstelle vorhanden sind, üben. 

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