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Mobil mit Handicap – Autofahren trotz Einschränkung

Vielfältige Lösungen sind möglich

Erwin Halentz · November 2010

Das eigene Auto bedeutet vor allem Unabhängigkeit. Das gilt insbesondere für Menschen mit Handicap. In Deutschland betrifft diese Lebenssituation acht Millionen Menschen, von denen etwa 1,5 Millionen in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind.

Der für den Renault Clio angebotene Schwenksitz lässt sich mit einem Handgriff um 75 Grad nach außen drehen. Foto: Renault

Der für den Renault Clio angebotene Schwenksitz lässt sich mit einem Handgriff um 75 Grad nach außen drehen.

Foto: Renault

Rund 2.500 Kraftfahrzeug-Umbauten, die das Fahren mit Handicap erleichtern, werden pro Jahr in Deutschland vorgenommen. Solch eine maßgeschneiderte Anfertigung schlägt im Durchschnitt mit 15.000 Euro zu Buche. Bezuschussung ist möglich – sinnvoll und lohnend ist es, sich vorab umfassend zu informieren.

Die angebotenen Lösungen sind vielfältig und werden nicht nur für Fahrerinnen und Fahrer angeboten: Auch für Beifahrer mit Handicap bieten Hersteller Lösungen an, die sich im Alltag bewähren.

Der Autohändler informiert über die jeweiligen Möglichkeiten im Modellprogramm. Zum Beispiel unterhält Mercedes-Benz bundesweit spezielle «more mobility center», die über Angebote für Menschen mit eingeschränkter Mobilität Auskunft geben.

Im Internet

Initiative Handicap

«Initiative Handicap» heißt das Motto beim französischen Hersteller Peugeot in Zusammenarbeit mit «Mobility Race Systems». Schwerpunkt ist dabei die Modifikation von Peugeot-Modellen auf die Bedürfnisse von Personen mit Mobilitätseinschränkungen. In Kooperation mit renommierten Firmen sind Umbauten in den Feldern Multifunktionsbedienungen für Lenkung und Bremsen sowie Ein- und Ausstiegshilfen möglich. Außerdem gibt es Spezialsitze, die elektrisch gedreht oder ganz aus dem Fahrzeug heraus gefahren werden können. Ferner sind komplette Rollstuhlverladesysteme im Angebot.

Erwin Halentz

 

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INHALT AUSGABE 29

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